06_Betrachtung der Unterschiede von Independent-Films und Mainstream Produktionen: Eine vergleichende Analyse

Einleitung

In der dynamischen Landschaft des Kinos steht das Independent-Filmemachen als Symbol für den unerschütterlichen Geist der künstlerischen Erkundung und Ausdrucksweise, der von den Beschränkungen einer beträchtlichen finanziellen Unterstützung befreit ist, die oft Mainstream-Produktionen definieren. Während Blockbuster den kommerziellen Vordergrund beherrschen, erobern Independent-Filmemacher ihre eigene Nische, indem sie Unkonventionalität, persönliche Erzählungen und experimentelle Erzähltechniken in den Mittelpunkt stellen. Diese Analyse befasst sich mit den Merkmalen, die das Independent-Filmemachen von seinem Mainstream-Gegenstück unterscheiden, und bietet Einblicke in die Strategien und Ansätze, die aufstrebende Filmemacher anwenden, um in dieser einzigartigen Welt erfolgreich zu sein.

Der Paradox der ungehinderten Erzählung: Befreiung von kommerziellen Erwartungen

Independent-Filmemacher arbeiten ohne die Zwänge der Mainstream-kommerziellen Erwartungen, was ihnen die Autonomie gibt, sich mit Nischenthemen zu befassen, mit unkonventionellen Erzählstrukturen zu experimentieren und Geschichten zu präsentieren, die sonst im kommerziellen Bereich marginalisiert bleiben könnten. Diese uneingeschränkte kreative Freiheit führt oft zu einer Vielzahl von authentischeren, vielfältigeren und ideenreicheren Erzählungen, die konventionelle Erzählnormen in Frage stellen.

Ressourcenschonende Innovation: Grenzen als kreative Katalysatoren annehmen

In starkem Kontrast zu Blockbuster-Produktionen, die stark auf extravagante Sets und Spezialeffekte setzen, verwandeln Independent-Filmemacher Ressourcenbeschränkungen in kreative Sprungbretter. Mit begrenzten Ressourcen entwickeln sie Einfallsreichtum und Ressourcenschonung und setzen innovative Lösungen ein, um physische Grenzen zu überwinden. Dieser Prozess fördert die Entwicklung einzigartiger visueller Stile und Erzähltechniken, die Indie-Filme von ihren großen Gegenstücken unterscheiden.

Der kollaborative Geist des Independent-Filmemachens: Ein Mosaik aus gemeinsamer Vision und Verantwortung

Independent-Filmemachen lebt vom kollaborativen Geist und der Intimität eines eng zusammengeschlossenen Teams. Anders als die hierarchischen Strukturen in größeren Produktionen tragen Independent-Filmemacher oft mehrere Hüte, was ein Gefühl von gemeinsamer ownership und kollektiver Verantwortung fördert. Dieser praktische Ansatz ermöglicht es dem Filmemacher, seine Vision mit einer persönlichen Note auf die Leinwand zu übertragen.

Echtheit durch unpolierte Ästhetik erfassen: Emotionale Resonanz erzeugen

Indie-Filme setzen oft auf Authentizität und Realismus statt auf polierte Ästhetik. Die auf der Leinwand festgehaltenen Unvollkommenheiten dienen als authentische Reflexionen menschlicher Erfahrungen und bewirken eine tiefere emotionale Resonanz bei den Zuschauern. Das Fehlen von Hollywood-Glamour ermöglicht ein intimeres und relatables Seherlebnis, das eine Verbindung und Empathie zwischen dem Filmemacher und dem Publikum fördert.

Forschungsfragen:

Inwieweit beeinflusst das Fehlen einer beträchtlichen finanziellen Unterstützung den kreativen Prozess des Independent-Filmemachens? Wie verwandeln Independent-Filmemacher Grenzen in kreative Vorteile?

In welchen spezifischen Weisen ermöglicht das Independent-Filmemachen eine persönlichere und authentischere Verbindung zwischen Filmemachern und Publikum?

Wie navigieren Independent-Filmemacher die Herausforderung, eine Distribution zu finden und eine breitere Öffentlichkeit in einem Markt zu erreichen, der von Blockbuster-Produktionen dominiert wird? Welche Strategien setzen sie ein, um diese Herausforderungen zu überwinden?

Wie spielt das Storytelling eine definierende Rolle bei der Unterscheidung von Indie-Filmen von ihren Mainstream-Pendants? Wie beeinflusst die Freiheit von kommerziellen Erwartungen die narrativen Entscheidungen von Independent-Filmemachern?

In welchen spezifischen Weisen trägt die kollaborative Natur des Independent-Filmemachens zur Gesamtkunstauffassung eines Projekts bei? Wie unterscheidet sich dieser?

07 – Einen Stil finden, der heraussticht:

Beispiel Wes Anderson & der fantastische Mr. Fox


Es ist eine Herausforderung in jedem kreativen Genre, einen Stil zu finden, der für sich spricht und einen großen Wiedererkennungswert besitzt. Ein Beispiel hierfür ist für mich Wes Anderson, der seit 20 Jahren in Hollywood tätig ist und mittels mehrerer durchdachter Strategien im Bereich Film (Szenenbild, Kamera, Grading usw.) einen Stil für sich gefunden hat, der sehr leicht wiederzuerkennen ist. Wenn ich einen Trailer zu einem Wes Anderson Film gezeigt bekomme, merke ich das innerhalb von zwei bis drei Szenen.

Nachdem ich in letzter Zeit einige Filme von ihm gesehen habe, möchte ich die Dinge, die für mich seinen Stil ausmachen anhand des Films „der fantastische Mr. Fox“, basierend auf der Buchvorlage von Roald Dahl, analysieren und zusammenfassen.

Es existieren einige Elemente, die die Anderson Filme gemein haben. Dazu zählen eine oft sehr streng eingehaltene Symmetrie innerhalb der Szene. Oft spiegelt sich der Hintergrund zu beiden Seiten des Schauspielers/Charakters, dies wird auch, wenn neue Ebenen ins Bild kommen, beibehalten.
Des Weiteren wird in den Filmen von Anderson im Bereich Colour-Grading immer sehr strikt nach einer Palette vorgegangen. Oft verwendet werden Pastelltöne oder kräftige Gelbtöne. Es ergibt sich dadurch eine nach „retro“ anmutende Optik, die sich mit den Thematiken seiner Filme deckt (Verträumt, Melancholisch, Weltschmerz, Familie, Vergänglichkeit).



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Wes Anderson ist bekannt dafür, weitgehend mit traditionellen Mitteln an seinen Filmen arbeiten zu wollen.
Der fantastische Mr. Fox wurde in Stop-Motion-Technik animiert und die Charaktere/ Puppen handgefertigt. Auch die Szenenbilder wurden als Miniaturen gefertigt. Auf diese Art der Gestaltung greift Anderson auch gerne in seinen Realfilmen zurück.
Aufgrund des hohen Aufwands der Stop-Motion Technik und des weitgehenden Verzichts auf Green Screen und Compositing dauerte die Produktion des Filmes 3 Jahre.

Mich beeindruckt die Kohärenz in Andersons Filmen sehr. Abgesehen von den meistens sehr hochwertig besetzten Rollen steckt ein großes Verständnis und Vorliebe für gut gemachtes Handwerk dahinter.


Interessante Hintergrundinfos gibt es auch in Making Of Videos – beispielsweise hier:

06 – Motion Practice with Ben Mariott

In den Weihnachtsferien habe ich mich mit einem Kurs von Ben Mariott, den ich sehr für seine Youtube Tutorials schätze, auseinandergesetzt.
Motion Practice mit Ben Mariott ist ein kostenpflichtiger Kurs, der sich allerdings lohnt.
Wer sich für das verschränkte Arbeiten zwischen Adobe Animate und After Effects interessiert wird hier belohnt und auch die Frage, wann zahlt es sich überhaupt aus, etwas Frame by Frame zu machen und wann verwende ich After Effects, wird beantwortet.
Es gibt ein komplettes Transkript des Kurses und alle verwendeten Shortcuts und Effekte werden zusammengefasst.

Was mich immer beschäftigt, wenn ich After Effects verwende, ist das „richtige“ Loopen von Compositions und einzelnen Animationen im Projekt.
Meiner Erfahrung nach ist es manchmal etwas mühsam, die richtige Art für den jeweiligen Teil der Animation zu finden und ich ende wieder damit, Keyframes zu kopieren.
Zumindest für importierte Videos habe ich in diesem Kurs erfahren, dass ich über „Footage interpretieren“ das Video beliebig oft loopen kann. Nur für Compositions und einzelne Teile der Animation funktioniert diese Lösung leider nicht.

Ein interessanter Effekt, den Mariott in seinem Kurs verwendet ist der CC Bend it Effekt, mit dem man Biegung sehr real wirken lassen kann. Insbesondere für Landschaftsvisualisierungen von Bäumen oder für stilisierte Biegungen von Objekten kann das sehr nützlich werden.

Ebenfalls spannend fand ich den Hand-Drawn Effekt, der mittels einer Displacement Map umgesetzt wurde. Insbesondere die statischen Elemente der Szene bekamen so eine andere Wirkung und das Bild wirkte sofort lebendiger.
Ich mochte die Wirkung von frame-by-frame animierten Teilen aus Animate und der Effizienz von in After Effects animierten Elementen. Da der Austausch zwischen den Programmen mit einem Format möglich ist, entsteht dadurch auch nicht unbedingt Mehraufwand.

05 – Liquify Tool in After Effects

Vor kurzem stand ich vor einer der für mich schwierigsten Aufgaben im Bereich 2D-Animation in After Effects. (frame by frame Animation nicht berücksichtigt) – Die Simulation einer dreidimensionalen Gesichtsbewegung eines 2D-Characters, von links nach rechts beziehungsweise oben nach unten.
Eine besondere Herausforderung stellten für mich die Haare und Ohren des Characters dar, die sich zwar mit den herkömmlichen Funktionen in After Effects rotieren, skalieren, etc. lassen, jedoch in einer anderen Perspektive gezeichnet wurden. Bestehen Teile des Characters nicht aus geometrischen Formen, wird es bereits schwierig.
Auf der Suche nach unentdeckten, hilfreichen Tools, stieß ich auf den Liquify Effekt in After Effects, mit dem Ebenen mit einem Pinsel in neue Formen gebracht werden. (Verflüssigen, skalieren etc). Dadurch dass an dem Pinsel viele Einstellungen vorgenommen werden können, gelingt die dezente Abänderung von Teilen beispielsweise einiger Haarsträhnen relativ gut.
Gemeinsam mit den rotation und scale Funktionen konnte eine Drehung des Gesichts gezeigt werden.

Das nächste Mal möchte ich das Tool mit Joysticks and Sliders kombinieren, um mir die Arbeit einfacher zu machen. Durch die Kleinteiligkeit der Animation musste ich recht viele Keyframes händisch setzen, was damit weitgehend reduziert werden kann. Auch das verändern des Timings wird so viel einfacher, auch im Nachhinein.

Eines der Tutorials, das ich mir bezogen auf das Thema angesehen habe war dieses:

04 – PIXELvienna

Auf der PIXELvienna standen unter anderem Vorträge von den Studios „Arx Anima“ und „VAST“ auf dem Programm. Die Exkursion beinhaltete auch einen Besuch in der Wiener Albertina und den Räumen von VAST.

Die Ausstellung über Gottfried Helnwein hat mich beeindruckt. Seine präzise Technik und zeitgenössischen Motive erzeugen eine düstere, dystopische Stimmung. Besonders die Symbolik von Micky Maus und japanischen Mangas in seinen Werken regte zum Nachdenken an.

Die Führung durch die Räume von VAST war kurzweilig und informativ. Praxisbeispiele verschiedener Filme und Serien verdeutlichten den enormen Aufwand hinter den Animationen. Ein besonderer Fokus lag auf Compositing, VFX und der Postproduktion im Allgemeinen. Es war spannend zu sehen, wie viele Schritte und Zeit in die Postproduktion investiert werden.

Der Talk von „Arx Anima“ auf der PIXELvienna enthielt für mich einige interessante Informationen. Besonders positiv ist mir der respektvolle Ton gegenüber den Mitarbeiter:innen aufgefallen. Die Entwicklung vom Storyboard zum Film und insbesondere die Entstehung des 3D-animierten Charakters „Lottie“ wurden anschaulich präsentiert und waren für mich interessant, da viele Iterationen im Character Design erklärt und gezeigt wurden..

Ein weiterer Talk behandelte das Thema Diversität und wurde von Vertreterinnen mehrerer Wiener Animationsstudios gehalten. Hier wurden konkrete Tipps gegeben, wie man Diversität im Arbeitsalltag leben kann. „Recherche“ wurde nicht nur als Googeln von Statistiken beschrieben, sondern als aktives Lernen über verschiedene Perspektiven. „Aufmerksam durch die Welt gehen“ erinnerte daran, dass Diversity ein Teil des täglichen Lebens ist. „Zuhören“ wurde als der wichtigste Tipp betont, da es Empathie und Verständnis erfordert.

Insgesamt empfand ich die Themen der Exkursion sehr positiv und würde die PIXELvienna weiterempfehlen.

Animation in Photoshop? Das geht?

Als leidenschaftlicher Zeichner und Illustrator habe ich schon die eine oder andere Zeichnung in Photoshop angefertigt, aber in Photoshop komplexe Frame-by-Frame-Animationen zu erstellen, daran habe ich bis jetzt weniger gedacht. Die Idee kam mir, als ich heute eine Auftragsarbeit anfertigte und mich mein Zeichentablet traurig von der Seite angesehen hat.

Kurz auf YouTube gesucht und ich bin fündig geworden.

In diesem Video bekommt man einen ziemlich coolen Überblick darüber, was mit Photoshop möglich ist und welche Tools zum Animieren geboten werden. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass man in PS die Möglichkeit hat, mit Onion Skinning (man kann sich das vorstellen wie Pauspapier früher in der Schule, wo man die unteren Ebnen durchscheinen sieht, damit man weiß, wo der nächste Strich sitzen soll) zu arbeiten.

Mit dem neuen Infos habe ich mich dann gleich an eine einfache Animation gewagt. 🙂

Kruzes GIF für einenen eventuellen Splash-Loop.

Jetzt heißt es, immer weiter experimentieren und verschieden Ideen kreieren.

Bis dahin, alles Gute.

Mockumentary – Was ist das?

In diesem Blogpost möchte ich der Frage nachgehen, was eine Mockumentary ausmacht.

Der Bezeichnung setzt sich aus den englischen Begriffen “mock” und “documentary” zusammen. “Mock” bedeutet so viel wie etwas vortäuschen oder verspotten. Mockumentaries sind fiktionale Filme oder Serien, die bestehende dokumentarische Formate parodieren. Ein Aprilscherz von BBC Ende der 1950er Jahre gilt laut Nauditt als Geburtsstunde der Mockumentary. Unzählige Zuseher*innen wurden von BBC durch eine erfundene Dokumentation getäuscht. 1

Mockumentaries geben sich inhaltlich und formal als Dokumentarfilme aus. Diese Filme und Serien parodieren das Genre des Dokumentarfilms und stellen dessen Objektivität und Wahrheitsgehalt in Frage. Dabei ist es zumeist nicht beabsichtigt, die Zuseher*innen in die Irre zu führen. In den meisten Fällen ist klar erkennbar, dass es sich um eine humorvolle Parodie handelt. Inszenierte Zeugeninterviews, widersprüchliche Fakten und schlechte Bildqualität können als Stilmittel der Mockumentary eingesetzt werden. 2

Meine Empfehlung: Modern Family

„Modern Family“ ist eine Mockumentary über das Leben einer amerikanischen Familie. Die Charaktere sprechen immer wieder direkt in die Kamera und geben Einblick in ihre Gedankenwelt. Die Serie ist voll von humorvollen Kommentaren und ironischen Bemerkungen. Der Mockumentary-Stil frischt das Sitcom-Genre auf und ermöglicht eine humorvolle Reflexion über Klischees und Stereotypen in traditionellen Familien.

https://www.kino.de/film/borat-2006/news/was-bedeutet-mockumentary-begriffserklaerung-und-beispiele/ (Anne Nauditt, 24.06.2021, 16:03)

https://www.kinofenster.de/lehrmaterial/glossar/mockumentary/#:~:text=Mit Mockumentary ist ein Film,“ (deutsch%3A Dokumentarfilm).

Unser Planet – Hinter den Kulissen

Netflix stellt ein Making-of bereit und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen ihrer Dokumentationsreihe “Unser Planet”. Die britische Naturdokumentation wurde von Silverback Films produziert.

Die Natur-Doku-Serie präsentiert diverse Tierarten in ihren natürlichen Lebensräumen und befasst sich mit Naturschutz. Am 5. April 2019 wurden alle Folgen auf der Plattform Netflix veröffentlicht. Die achtteilige Dokumentation wurde über einen Zeitraum von vier Jahren und in 50 verschiedenen Ländern gedreht. Die Crew bestand aus mehr als 600 Mitgliedern. 1

„Unser Planet – Hinter den Kulissen“ gibt faszinierende Einblicke in die aufwändige Produktion dieser beeindruckenden Naturdokumentationsreihe.

Um einen sibirischen Tiger zu filmen wurde neue Kamerafallen aufgestellt. Der Kameramann rechnete mit 800 Stunden Filmmaterial, von denen wen überhaupt nur wenige Minuten brauchbar sind. Strategisch werden Verstecke mit optimaler Sicht eingerichtet, in denen die Kameraleute zwei Winter lang ausharren und nur alle sechs Tage die Hütte verlassen. Ihr Ziel ist es, den sibirischen Tiger vor die Linse zu bekommen, ohne ihn zu stören. Die Kameras sind so empfindlich eingestellt, dass sie bei der kleinsten Bewegung auslösen.

Um Eisbären beim Fischen unter Wasser zu erfassen, wird eine Unterwasserkamera installiert. Der Wunsch, das Verhalten dieser majestätischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung festzuhalten, erfordert technische Raffinesse und Planung.

Für die Dokumentation der Haie werden weitere Vorkehrungen getroffen. Die Taucher*innen tragen bissfeste Kettenanzüge, um sich unter die Haie mischen zu können. Das Ziel: die Haie nachts bei der Jagd zu filmen. Für die nächtlichen Unterwasseraufnahmen werden spezielle Scheinwerfer eingesetzt.

Diese Beispiele zeigen, dass die Produktion von Naturdokumentationen wie „Unser Planet“ weit über das bloße Filmen hinausgeht. Sie erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch Hingabe und Geduld, oft über Jahre hinweg. „Unser Planet – Hinter den Kulissen“ zeigt, mit welcher Hingabe und Entschlossenheit das Produktionsteam arbeitet, um uns die Schönheit und Vielfalt der Natur in ihrer reinsten Form näher zu bringen.

LINK zur Serie: https://www.netflix.com/title/81082125

https://de.wikipedia.org/wiki/Unser_Planet_(Fernsehserie)

Michael Glawogger

In diesem Blog möchte ich mich dem österreichischen Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann Michael Glawogger (1959–2014) widmen.

Von 1981 bis 1982 besuchte er das San Francisco Art Institute. Seine Ausbildung setzte er an der Filmakademie Wien fort.

Seine Filme, darunter „Megacities“ und „Workingman’s Death“, sind geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit den globalen Auswirkungen von Modernisierung und Globalisierung. „Megacities“ war der erste österreichische Film, der beim Sundance Film Festival präsentiert wurde. Glawoggers Erzählstil, ähnlich dem seines Kollegen Ulrich Seidl, drückt sich vielfach in der Form des (halb-)dokumentarischen Spielfilms aus, der die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lässt.

Sein Drama “Slumming” wurde 2006 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin uraufgeführt. Im März 2009 wurde die Komödie “Contact High” bei der Diagonale in Graz gezeigt. 2011 kam der Dokumentarfilm “Whores’ Glory” auf die große Leinwand. “Whores’ Glory” setzt sich mit dem Thema Prostitution auseinander. Seine Filme “Megacities”, “Workingman’s Death” und “Whores’ Glory” befassen sich mit dem Weltbild an der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert.

2013 startete Glawogger ein einjähriges “Doku-Experiment”. Attila Boa führte die Kamera und Manuel Siebert war für den Ton verantwortlich. Im Vorfeld wurde kein Konzept ausgearbeitet. Die Reise begann in Kroatien und führte durch viele Teile der Welt. Die letzte Station war Liberia. Reiseberichte waren wöchentlich in der Tageszeitung Der Standard zu lesen. Ein Blog der Süddeutschen Zeitung gab ebenfalls Auskunft.

Michael Glawogger verstarb während der Dreharbeiten in Liberia. Die Monika Willi, eine Filmeditorin, übernahm die Dreharbeiten und führte das Projekt zu Ende. Der Film “Untitled” kam im Februar 2017 heraus und feierte seine Premiere bei den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin.1

1 vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Glawogger

Meine Learnings in 3D-Design

Für mein 3D-Projekt habe ich R2D2 in Blender gebaut. Ich habe sehr viel länger gebraucht, als es eigentlich notwendig wäre. Hier sind meine Fehler, Learnings und ein praktisches Gratistool:

Fehler zu Learnings

Ich bin viel zu spät draufgekommen, dass man wenn man zweimal „G“ drückt einen Schnitt verschieben kann, ohne seine Position so zu verändern, dass man die Shape zerstört. Das hätte mein Projekt sehr viel einfacher gemacht. Ich hätte die Achsen auch besser einstellen sollen, sodass ich leichter damit arbeiten hätte können. Zusätzlich ist es schwierig, wenn man wie ich sehr perfektionistisch ist. Dann fehlt einem am Ende die Zeit für Shading, Materials und Composition. Ich habe mich sehr in Details verloren, die kaum jemandem aufgefallen wären. Außerdem muss man nur ein bis zwei Seiten bauen, wenn man ein Foto abgibt. I learned that the hard way. 😅

Tipps

Was jedoch hilfreich war: ein Tutorial zwar offen haben, aber erst selbst Lösungen überlegen an statt jeden Schritt einfach nachzumachen. Ich habe erst nachgeschaut, wenn ich nicht weitergekommen bin. Das Wichtigste war es, sich zu überlegen, aus welchen Formen das Objekt besteht. Das habe ich bei jeder kleinen Ergänzung gemacht.

Zusammengefasst

  • Shortcuts lernen
  • Wenn etwas schwierig ist, dann gibt es wahrscheinlich eine bessere Methode
  • Nicht in Details verlieren
  • Mehr Zeit in Materials investieren
  • Überlegen, wie das Foto am Ende aussehen wird
  • Ohne 🖱️🐁 geht gar nichts

Was muss ich lernen, um effektiver zu arbeiten?

  • Lernen, wie man Seiten spiegelt
  • Lernen, welche Objekte, welches Shading brauchen.
  • Lernen, sich nicht in Details zu verlieren.

BONUS: Hilfreiches gratis Tool, dass ich für schnelle Materials verwendet habe:

// Einfach auf Download BlenderKit klicken. //

!! Aufpassen: gibt unterschiedliche Licenses für die Materialien !!