Impuls #3 – Serie: The movies that made us: The Nightmare before Christmas

Als dritte Inspiration und Impulsbeitrag möchte ich über eine Serie und im Speziellen eine Folge dieser Serie schreiben. „The movies that made us“ ist für mich eine der besten Dokumentationsserien, aus der Sicht von Filmemachern und Beteiligten von weltweit bekannten Filmen wie Dirty Dancing, Zurück in die Zukunft, Jurassic Park und neben vielen anderen auch The Nightmare before Christmas.

Obwohl wirklich alle Folgen dieser Serie empfehlenswert sind und zahlreiche Einblicke sowohl aus technischer Sicht, aus Perspektive der Studios und der Resonanz der Zuseher:innen bieten, habe ich mich entschieden, die „The Nightmare before Christmas“ Folge hier näher zu beschreiben.

Die Filme von Tim Burton haben für mich durch den eigenständigen, beeindruckenden Stil und die einzigartigen Charaktere eine eigene Faszination. Allerdings werden in der Serie nicht nur die Visualisierung thematisiert, sondern auch die Entwicklung der Idee, die Finanzierung und die technische Umsetzung.

Beinahe wäre The Nightmare before Christmas für immer in einer Schublade in den Disney Studios verschwunden. Tim Burton arbeitete in den 1980er Jahren als Animator bei Disney und begann bereits zu diesem Zeitpunkt, seine eigenen Ideen zu entwickeln und zu scribbeln. Sein düsterer, etwas makaberer Stil passte allerdings nicht zum beliebten, unschuldigen, „cleanen“ Rest der Disney Filme.

Disney gründete Anfang der 1990er Jahre mit Touchstone Pictures eine Tochterfirma, um Filme zu produzieren, die nicht in das klassische Disney-Image passten. Dies ermöglichte dem Studio, riskantere und experimentellere Projekte anzugehen, ohne die Hauptmarke zu gefährden. Burton schlug Nightmare Before Christmas erneut vor. Das Studio erkannte nun das Potenzial und das Team bekam ein Budget von 18 Millionen Dollar zugesprochen, um den Film zu produzieren.

Definitiv zu erwähnen ist die technische Meisterleistung, die bei der Produktion von Nightmare before Christmas gelungen ist. Für den Film wurden über 227 Puppen für die verschiedenen Charaktere angefertigt. Für den Protagonisten wurden außerdem 400 verschiedene austauschbare Köpfe benötigt, um seine Gesichtsausdrücke darzustellen. Durch feinmechanische Steuerungen der Charaktere konnten Bewegung und Ausdruck verbessert und Emotionen dargestellt werden.

Die Gestaltung der Sets war ebenso besonders umfangreich. Die Stadt Halloween und die Weihnachtsstadt wurden detailliert und stilisiert gestaltet, um Tim Burtons Mischung aus Gothic-Ästhetik und skurrilem Charme widerzuspiegeln. Es wurden maßgeschneiderte Miniaturen gebaut, die durch geschickte Kameraführung und Beleuchtung lebendig wurden.

Eine große Herausforderung war die Beleuchtung, da diese eine düstere, aber dennoch zugängliche Atmosphäre schaffen sollte. Jede Szene wurde sorgfältig ausgeleuchtet, um den Eindruck von Tiefe zu vermitteln und die Details der Puppen und Sets hervorzuheben. Die präzise Platzierung von Lichtquellen war, wie immer bei Stop Motion Technik, besonders wichtig, da jede kleine Veränderung der Schatten oder Reflexionen den Gesamteindruck beeinflussen konnte.

Die Rolle der vielen unterschiedlichen Beteiligten an dem Film wird meiner Meinung nach in der Serie sehr gut dargestellt. Auch gezeigt wird, wie mit einem diversen Team eine größere Bandbreite an Charakteren und emotionale Tiefe in einer Geschichte erzeugt werden kann.

Der Hauptcharakter Sally war beispielsweise zu Beginn der Dreharbeiten eher „flach“ gezeichnet – eine typische Femme Fatale. Caroline Thompson, die Drehbuchautorin, schaffte es nicht nur, aus Tim Burtons Idee das Script zu entwickeln, sondern trug dazu bei, den Charakteren emotionale Tiefe zu verleihen, Sally war nicht mehr nur durch ihre Liebe zum Protagonisten in die Geschichte involviert, sondern sie wurde zu seinem Gegenpol. Sie ist ruhig und besonnen, er impulsiv und besessen von seiner neuen Vision. Sallys heimliche Liebe zu Jack und ihre Bemühungen, ihn vor seinen Fehlern zu bewahren, wurden durch Thompsons Schreibstil glaubwürdig dargestellt. Sie gab Sally eine Stimme, die Stärke und Verletzlichkeit gleichermaßen ausdrückte.

Viele folgende Produktionen in diesem Genre wurden von dem Film beeinflusst. Dazu zählen beispielsweise Isle of Dogs von Wes Anderson oder Coraline von Henry Selick, die sich bei der Puppengestaltung, der komplexen Character Animation und den aufwendig gestalteten Sets inspirieren ließen.

Der Film ist auch 2024 noch sehr beliebt und beeindruckt mich nach wie vor, durch die technische Umsetzung, die großartig gezeichneten Charaktere und das gelungene World Building. Die Analyse des Films und der Blick hinter die Kulissen werden für die Entwicklung der visuellen Sprache des Kartenspiels und der Animation der Hintergrundgeschichte bei der Masterarbeit sehr hilfreich sein.

Dieser Text wurde mit Hilfe von ChatGPT 4o auf Beistrichfehler und Rechtschreibfehler korrigiert. Der inhaltliche Kern der Arbeit ist davon unberührt.

Weiterführende Links

https://blog.cg-wire.com/character-design-animation

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-981-97-5231-7_18

https://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-3-658-25978-5_26-1

IMPULS // 02 The Fall and Rise of Women in Film  

Woman vs Hollywood: The Fall and Rise of Women in Film von Helen O’Hara ist eine Analyse der Geschichte der Frauen in der Filmbranche und dient daher perfekt als Basis für meine Masterarbeit. Das Buch beleuchtet, wie Frauen in der frühen Filmgeschichte eine bedeutende Rolle spielten, in den ersten Jahrzehnten der Filmindustrie sogar oft führende Positionen innehatten, bevor sie durch die Entstehung des Studiensystems und gesellschaftliche Veränderungen an den Rand gedrängt wurden.

Zu Beginn der Filmgeschichte spielten Frauen eine entscheidende Rolle. O’Hara beschreibt die Pionierarbeit von Frauen wie Alice Guy-Blaché, der ersten Regisseurin und Produzentin der Filmgeschichte, und Lois Weber, die als eine der einflussreichsten Filmemacherinnen der Stummfilmzeit gilt. Diese Frauen waren innovativ, mutig und instrumental in der Entwicklung des Mediums. Zu dieser Zeit war die Filmindustrie noch jung, unstrukturiert und weniger von den patriarchalischen Machtstrukturen geprägt, die später Einzug hielten. Frauen besetzten Schüsselpositionen und prägten die Kunstform maßgeblich.

Doch mit der Professionalisierung und Kommerzialisierung der Filmindustrie wurden diese Errungenschaften allmählich untergraben. Die Gründung des Studiosystems in den 1920er- und 1930er-Jahren, das zunehmend von männlichen Machtstrukturen dominiert wurde, bedeutete für viele Frauen das Ende ihrer Karrieren in Führungspositionen. Ihre Beiträge wurden aus der offiziellen Geschichte gelöscht, und ihre Namen gerieten in Vergessenheit.

O’Hara schildert, wie gesellschaftliche Normen und wirtschaftliche Zwänge Frauen aus der Filmindustrie verdrängten. Während der Weltkriege übernahmen Frauen in vielen Bereichen Verantwortung, wurden jedoch nach Kriegsende wieder in traditionelle Rollen zurückgedrängt. Dieses Phänomen spiegelt sich auch in Hollywood wider. Regisseurinnen, Drehbuchautorinnen und Produzentinnen, die einst Standards setzten, mussten männlichen Kollegen Platz machen. Frauen wurden auf wenige Rollen reduziert: als Schauspielerinnen oder Assistentinnen, während die kreativen und administrativen Führungspositionen ausschließlich von Männern dominiert wurden.

Ein zentraler Punkt des Buches ist die Analyse, wie sich diese Strukturen verfestigten. Die Filmbranche wurde zu einem Spiegel der patriarchalen Gesellschaft, in der Frauen nicht nur weniger Möglichkeiten hatten, sondern auch gegen Vorurteile und Sexismus ankämpfen mussten. Beispiele wie das „Casting Couch“-Phänomen verdeutlichen, wie toxisch die Arbeitsumgebungen oft waren.

Sie hebt Frauen hervor, die ihre Karrieren riskierten, um ihre Visionen zu verwirklichen und für Gleichberechtigung einzustehen. Von Filmemacherinnen wie Dorothy Arzner, die in den 1930er-Jahren als eine der wenigen weiblichen Regisseurinnen in Hollywood arbeitete, bis hin zu modernen Pionierinnen wie Ava DuVernay, die mit Filmen wie Selma und 13th neue Maßstäbe setzte.

Das Buch beleuchtet auch die Rolle von Bewegungen wie #MeToo und Time’s Up, die die strukturelle Diskriminierung und Belästigung in der Branche offenlegten und einen Wandel anstoßen konnten. Diese Initiativen haben nicht nur die Gespräche über Geschlechterungleichheit in Hollywood neu entfacht, sondern auch konkret dazu beigetragen, dass mehr Frauen in Führungspositionen gelangen. O’Hara geht auf die aktuelle Landschaft der Filmindustrie ein und analysiert, wie neue Technologien und Veränderungen im Konsumverhalten Frauen neue Möglichkeiten bieten. Streaming-Dienste und unabhängige Produktionen haben dazu beigetragen, traditionelle Barrieren zu durchbrechen. Frauen wie Phoebe Waller-Bridge und Greta Gerwig haben bewiesen, dass weibliche Kreativität und Führung nicht nur möglich, sondern auch äußerst erfolgreich sind.

Doch wie Helen O’Hara zeigt, ist der Kampf noch lange nicht vorbei. Frauen sind weiterhin unterrepräsentiert, insbesondere in technischen und kreativen Spitzenpositionen. O’Hara appelliert an die Branche, langfristige Lösungen zu finden, die echte Gleichberechtigung fördern, und stellt heraus, dass Diversität nicht nur moralisch richtig, sondern auch wirtschaftlich klug ist.

Impuls

Das Buch analysiert sowohl historische Kontexte als auch aktuelle Bewegungen. Es hilft mir vor allem dabei den geschichtlichen Hintergrund der Unterrepräsentation von Frauen im Film zu verstehen und gleichzeitig Inspirationen für positive Veränderungen in der Branche zu finden. Außerdem zeigt das Buch konkrete Frauenporträts, die mit ihrem Wirken traditionelle Normen herausgefordert haben.

Literatur

O’Hara, Helen. Women vs Hollywood : The Fall and Rise of Women in Film. 2021.

IMPULS // 01 How movies teach manhood

In seinem TED-Talk „How movies teach manhood“ wirft Colin Stokes einen kritischen Blick auf die Botschaften, die Filme an Kinder und Jugendliche vermitteln. Durch den Vergleich von „Der Zauberer von Oz“ (1939) mit zeitgenössischen Blockbustern wie „Star Wars“ und Disney-Prinzessinnenfilmen hinterfragt Stokes die Rollenbilder, die auf der Leinwand inszeniert werden, und deren Einfluss auf das Verständnis von Geschlechterrollen.

Stokes stellt fest, dass Filme häufig männliche Helden in den Mittelpunkt stellen, die Konflikte mit Gewalt lösen und Frauen als Belohnung darstellen. Im Gegensatz dazu zeigt ein Klassiker wie „Der Zauberer von Oz“ eine Heldin, die durch Freundschaft, Zusammenarbeit und Führungsqualitäten triumphiert – ohne Gewalt und mit einer Vielfalt starker weiblicher Charaktere. Mit diesem Beispiel regt er dazu an, Filme zu hinterfragen und Alternativen zu suchen, die positive, ausgewogene Vorbilder bieten.

Er plädiert für eine Veränderung der Erzählweise in Filmen – insbesondere in Bezug auf die Darstellung von Männlichkeit und Weiblichkeit. Er argumentiert, dass Männer lernen sollten, Frauen zu respektieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten, anstatt sie nur als Objekte oder Belohnungen zu sehen. Gleichzeitig betont er die Bedeutung von Filmen, die den sogenannten Bechdel-Test bestehen, der überprüft, ob zwei weibliche Charaktere miteinander sprechen – über etwas anderes als Männer.

Relevanz

Das Thema der Unterrepräsentation von Frauen im Film – vor und hinter der Kamera – steht im Zentrum von Stokes’ Kritik. Seine Beobachtungen liefern wertvolle Anknüpfungspunkte, um die Rolle der Geschlechter in der Filmproduktion und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zu analysieren:

Vor der Kamera: Rollenbilder und Repräsentation

  • Filme prägen, wie wir Frauen und Männer wahrnehmen, und haben einen direkten Einfluss auf die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen.
  • Der Bechdel-Test als Werkzeug zur Bewertung von Geschlechterdarstellungen bietet eine interessante Methode, um bestehende Werke kritisch zu untersuchen.

Hinter der Kamera: Einfluss weiblicher Personen

  • Stokes erwähnt Frauen wie J.K. Rowling (Harry Potter) und Suzanne Collins (Die Tribute von Panem), die vielschichtige weibliche Charaktere erschaffen haben, weist jedoch darauf hin, dass selbst diese Geschichten oft von Gewalt und Kampf geprägt sind. Hier zeigt sich, dass auch hinter der Kamera Veränderungen notwendig sind, um diverse Narrative zu schaffen.

Gesellschaftliche Relevanz des Themas

  • Stokes verbindet die Darstellung von Geschlechterrollen in Filmen mit realen Problemen wie sexueller Gewalt. Diese Verknüpfung betont die Verantwortung der Filmbranche, Geschichten zu erzählen, die Respekt, Zusammenarbeit und Gleichstellung fördern.

Impuls

Stokes’ Ansatz könnte als Grundlage dienen, um das Spannungsfeld zwischen Unterrepräsentation und Verantwortung der Filmindustrie zu beleuchten. Seine Argumente laden dazu ein, folgende Fragen in der Masterarbeit aufzugreifen:

  • Wie beeinflusst die visuelle Erzählweise von Filmen die Wahrnehmung von Geschlechterrollen in der Gesellschaft?
  • Welche Auswirkungen hat die Unterrepräsentation von Frauen hinter der Kamera auf die Geschichten, die erzählt werden?
  • Wie können Werke neue Narrative schaffen, die Frauen stärker in den Mittelpunkt rücken?
  • Inwiefern kann die Förderung von weiblichen Führungspersönlichkeiten in der Filmindustrie zu neuen Perspektiven führen?
  • Welche Herausforderungen bestehen für Regisseurinnen und Drehbuchautorinnen in einer männlich dominierten Branche, und wie könnten sie überwunden werden?

YouTube Link:

Bin ich eine Unternehmerin?

Im Zuge der Lehrveranstaltung „Proseminar Master’s Thesis“ bin ich auf den Artikel „Am I an entrepreneur? How imposter fears hinder women entrepreneurs’ business growth” gestoßen. Der Artikel schien mir als sehr interessant für mein Masterarbeitsthema. Auf der ersten Seite waren Keywords angegeben, die mich sofort darauf schließen ließen, dass der Text für meine Arbeit wichtig sein könnte. Es gibt einen Abstrakt, der das Thema kurz zusammenfasst. Die Kapitel sind nummeriert und haben aussagekräftige Überschriften. Es handelt sich um einen Artikel der Kelley School of Business. Der Text ist auf Englisch verfasst und überrascht durch seine wissenschaftliche und gleichzeitig verständliche Sprache.

Frauen in der Selbstständigkeit begegnen spezielle Herausforderungen. Obwohl immer mehr Frauen ins Unternehmertum einsteigen, bleibt ein Leistungsgefälle zwischen den Geschlechtern bestehen. In den USA stieg die Zahl an Unternehmerinnen zwischen 1997 und 2013 um 59 %. Laut der World Bank waren im Jahr 2019 weltweit zwischen 25 % und 33 % aller privaten Unternehmen im weiblichen Besitz. Trotz des enormen Zuwachses haben Studien gezeigt, dass Unternehmen in weiblichem Besitz weniger Vermögenswerte haben, kleiner sind und sich durch ein langsames Wachstum auszeichnen. Zusätzlich sind sie weniger rentabel als die Unternehmen im männlichen Besitz. Ladge, Eddleston und Sugiyama sind durch ihre Recherche auf zwei mögliche Gründe gestoßen, die dieses Leistungsgefälle zwischen den Geschlechtern begründet. Sie sprechen von der „differential inputs perspective“ und der „differential valued perspectiv“, was mit „differenzielle Input-Perspektive“ und „differenzielle Werteperspektive“ übersetzt werden kann. Die Input-Perspektive besagt, dass Frauen als Unternehmerinnen im Vergleich zu Männern schlechter abschneiden, weil ihnen wichtiger Input und Zugang zu Ressourcen (z.B.: Sozial- und Finanzkapital) fehlen, die für den Erfolg eines Unternehmens wichtig sind. Die differenzierte Werteperspektive beschreibt das Phänomen, dass Frauen mehr Wert auf die Karrierezufriedenheit legen. Dazu zählen gute Beziehungen zu Mitarbeiter*innen und Kund*innen und die Vereinbarkeit mit Beruf und Familie. Laut der Forschung von Powell und Eddleston aus dem Jahr 2008, sind Unternehmerinnen genauso zufrieden wie ihre männlichen Kollegen. Der geringere Umsatz und die geringere Unternehmensleistung spielen für die Zufriedenheit der Unternehmerinnen keine Rolle. Ladge, Eddleston und Sugiyama haben Studien zusammengetragen, die zeigen, dass Frauen das Wachstum ihrer Unternehmen bewusst begrenzen. Es handelt sich um eine bewusste Entscheidung der Unternehmerinnen. Frauen und Männer führen das Unternehmertum unterschiedlich aus. Die männliche Domäne des Unternehmertums kann die Bestrebungen und Erfolge von Frauen limitieren. Die differenzielle Input-Perspektive klärt externe Kräfte, die das Wachstum eines Unternehmens einschränken können, während die differenzielle Werteperspektive die unternehmerische Identität und ihre Geschlechtsspezifität berücksichtigt.

Die Forschung zeigt, dass Kapitalgebende Unternehmerinnen als weniger glaubwürdig und engagiert wahrnehmen als männliche Unternehmer. Laut Ladge, Eddleston und Sugiyama gibt es allerdings nur eine Studie, die untersucht, inwieweit sich Unternehmerinnen selbst als Unternehmerinnen identifizieren. Die Studie wurde im Jahr 2005 von Verheul, Uhlaner und Thurik durchgeführt und zeigt, dass Frauen sich eher weniger als Unternehmerinnen sehen, da der Begriff „Entrepreneur“ selbst eine männliche Konnotation hat. Ladge, Eddleston und Sugiyama gehen davon aus, dass die geschlechterspezifische Identität von Unternehmerinnen, einen Einfluss darauf hat, ob und inwieweit sie sich selbst als Unternehmerin sieht. In diesem Zusammenhang wird die geschlechterspezifische Identität durch das Vorhandensein von Eigenschaften verstanden, die männlichen oder weiblichen Personen zugeschrieben werden. Wie ausgeprägt die unternehmerische Identität ist, beeinflusst wiederum die Bereitschaft, das eigene Unternehmen zu Wachstum zu verhelfen. Laut den Autorinnen ist diese Forschung wichtig, denn wenn Unternehmerinnen das Wachstum bewusst einschränken, schöpfen sie nicht ihr volles Potenzial aus und minimieren ihren Einfluss in der Wirtschaft. Um zu verstehen, warum Unternehmerinnen zögern sich selbst, als Unternehmerinnen zu bezeichnen, greifen die Autorinnen das „Imposter Phenomenon“ auf. Das „Imposter Phenomenon“ bezieht sich auf die Selbstzweifel von Menschen im Hinblick auf ihre Fähigkeiten und Erfolge. Für die Untersuchung der Wachstumsabsichten von Unternehmen, die von Frauen geführt werden, scheint dieses Phänomen passend. Es erklärt, warum erfolgreiche Individuen und Personen in Führungspositionen, ihre Erfolge nicht verinnerlichen können. Daraus resultiert, dass sie die eigenen beruflichen Ziele niedriger ansetzen.2

Der Artikel bearbeitet drei wichtige Aspekte zur Forschung an Unternehmerinnen. Zuerst wird gezeigt, wie die maskuline Prägung des Unternehmertums die weibliche unternehmerische Identität und das Unternehmenswachstum beeinflussen kann. Frauen, die mehr Eigenschaften besitzen, welche Männer zugeschrieben werden, streben ein größeres Wachstum ihres Unternehmens an. Durch solche Beispiele wird klar, dass unter Unternehmerinnen eine große Heterogenität besteht. Es gibt nicht die eine „typische Unternehmerin“, sondern eine Bandbreite an verschiedenen Persönlichkeiten und unternehmerischen Identitäten. Als Zweites wird das Imposter Phänomen auf das Unternehmertum von Frauen ausgedehnt. Als dritten Aspekt werden Strategien aufgezeigt, die dem Imposter Phänomen entgegenwirken und Frauen ermutigen ihre eigene unternehmerische Identität zu entwickeln.3

1 Vgl. Ladge/Eddleston/Sugiyama 2019, S. 615f

2 vgl. Ladge/Eddleston/Sugiyama 2019, S. 616f

3 vgl. Ladge/Eddleston/Sugiyama 2019, S. 617

Literaturverzeichnis:

Ladge, Jamie/Eddleston, Kimberly/Sugiyama,Keimei: Am I an entrepreneur? How imposter fears hinder women entrepreneurs’ business growth. In: Business Horizons 62,5 (2019), S.615-624

# 02 || Joseph Campbell – The Hero with a Thousand Faces

“The usual hero adventure begins with someone from whom something has been taken, or who feels there is something lacking in the normal experience available or permitted to the members of society. The person then takes off on a series of adventures beyond the ordinary, either to recover what has been lost or to discover some life-giving elixir. It’s usually a cycle, a coming and a returning.”[1]

Joseph Cambpell (1904-1987) was an American writer and teacher. He is known for his book “The Hero with a Thousand Faces”. In his study of the „hero myth,“ Campbell explains that heroic journeys follow a similar pattern in myths from all cultures (the monomyth). The book describes the main stages, challenges, and outcomes that make up this universal hero’s journey.[2]

Monomyth

“In narratology and comparative mythology, the hero’s quest or hero’s journey, also known as the monomyth, is the common template of stories that involve a hero who goes on an adventure, is victorious in a decisive crisis, and comes home changed or transformed.”[3]

Hero’s Journey

The hero’s journey is a storytelling structure that describes the typical stages heroes experience in myths, legends, and stories from various cultures. As mentioned before, it was first introduced by Joseph Campbell in “The Hero with a Thousand Faces”, this journey outlines a pattern that mirrors universal struggles and growth, often highlighting themes of self-discovery, transformation, and victory.[4]

The 3 Main Stages of the Hero’s Journey

“The standard path of the mythological adventure of the hero is a magnification of the formula represented in the rites of passage: separation — initiation — return: which might be named the nuclear unit of the monomyth.”[5]

The hero’s journey is separated into 3 stages, these are departure, initiation, and return. In the first stage, the departure (also called call to adventure), the hero departs from the world he knows. The hero must leave the safety of his world, the known “conventional world”, and enter the unknown, a “special world” that is foreign. In the second stage, the initiation, the hero must face a series of trials. The journey is not safe, as he is tested in battle, skill, and conflict, where he may not succeed but must press on. In this stage he will meet enemies, allies, and mentors with supernatural aid. In the last stage, the return, the hero returns home, he has had an internal transformation through the experience of events. [6]

Campbells Hero Journey Arc

“The stages of the hero’s journey are the common sequence of events that occurred in the monomyth motif.”[7]

Campbell’s model is divided into seventeen stages. These seventeen stages are divided in the three phases mentioned before.

  1. The call to adventure (Departure)
  2. Refusal of the call (Departure)
  3. Supernatural aid (Departure)
  4. The crossing of the first threshold (Departure)
  5. The belly of the whale (Departure)
  6. The road of trials (Initiation)
  7. The meting with the goddess (Initiation)
  8. Woman as the temptress (Initiation)
  9. Atonement with the father (Initiation)
  10. Apothesis (Initiation)
  11. The ultimate boon (Initiation)
  12. Refusal of the return (Return)
  13. The magical Flight (Return)
  14. Resue from without (Return)
  15. The crossing of the return threshold (Return)
  16. Master of the worlds (Return)
  17. Freedom to live (Return) [8]

These stages can be found globally in the myths and legends throughout  recorded history.[9]

The Modified 12 Stages of the Hero’s Journey

Compard the Campbell’s model with 17 stages, Christopher Vogler created a model with 12 stages. It is a model which simplifies Campbell’s hero journey arc.

The stages are:

  1. Ordinary world
  2. Call to adventure
  3. Refusal of the call
  4. Meeting the mentor
  5. Cross the first threshold
  6. Test, allies, enemies
  7. Approach to the inmost cave
  8. Ordeal
  9. Reward
  10. The road back
  11. Resurrection
  12. Return with the elixir [10]

Conclusion

In summary, Joseph Campbell’s „The Hero with a Thousand Faces“ outlines a universal journey shared by heroes in myths worldwide. Known as the „hero’s journey“ or „monomyth,“ this structure involves three main phases: departure, initiation, and return. In these stages, the hero faces challenges, gains wisdom, and returns transformed. Campbell’s 17-step journey has been adapted into a simpler 12-step model by Christopher Vogler. Both versions show that the hero’s journey reflects universal themes of growth and self-discovery, illustrating how stories help people understand and navigate their own life challenges.

Bibliography

Books:

Campbell, Joseph. The hero with a thousand faces. United States: New World Library, 2008.

Web:

Baugh, Nathan. “The Psychology of the Hero’s Journey: Going Beyond the 12-step Process to Talk About Archetypes, Rites of Passage, and Conflict.” Medium, Accessed November 8, 2024 https://medium.com/@nathan.baugh/the-psychology-of-the-heros-journey-0bda883de114.

Bronziten, Dan. “The Hero’s Journey – Mythic Structure of Joseph Campbell’s Monomyth.” Movie Outline. Accessed November 8, 2024. https://www.movieoutline.com/articles/the-hero-journey-mythic-structure-of-joseph-campbell-monomyth.html.

JCF. “About Joseph Campbell.” Accessed November 8, 2024. https://www.jcf.org/learn/joseph-campbell-biography.

JCF. “Joseph Campbell and the Hero’s Journey.” Accessed November 8, 2024. https://www.jcf.org/learn/joseph-campbell-heros-journey.

Jeffrey, Scott. “A Practical Guide to Joseph Campbell and the Hero’s Journey.” Scott Jeffrey (blog), October 1, 2024. Accessed November 8, 2024. https://scottjeffrey.com/heros-journey-steps/.

Rovatti, Matteo. “THE HERO WITH a THOUSAND FACES — Monomyth and the Hero’s Journey — Animator Notebook,” Animator Notebook, May 25, 2024, accessed November 8, 2024, https://www.animatornotebook.com/learn/the-hero-with-a-thousand-faces.

The Heroine Journeys Project. “Joseph Campbell’s Hero’s Journey Arc,” October 22, 2019. Accessed November 8, 2024. https://heroinejourneys.com/joseph-campbells-heros-journey-arc/.

UC Berkley. “Monomyth: Hero’s Journey Project | ORIAS.” Accessed November 8, 2024. https://orias.berkeley.edu/resources-teachers/monomyth-heros-journey-project.

Wikipedia contributors. “Hero’s Journey.” Wikipedia, October 20, 2024. Accessed November 8, 2024. https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Hero%27s_journey&oldid=1252231656.


[1] Baugh, Nathan. “The Psychology of the Hero’s Journey: Going Beyond the 12-step Process to Talk About Archetypes, Rites of Passage, and Conflict.” Medium, Accessed November 8, 2024 https://medium.com/@nathan.baugh/the-psychology-of-the-heros-journey-0bda883de114.

[2] JCF. “About Joseph Campbell.” Accessed November 8, 2024. https://www.jcf.org/learn/joseph-campbell-biography.

[3] Wikipedia contributors. “Hero’s Journey.” Wikipedia, October 20, 2024. Accessed November 8, 2024. https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Hero%27s_journey&oldid=1252231656.

[4] Jeffrey, Scott. “A Practical Guide to Joseph Campbell and the Hero’s Journey.” Scott Jeffrey (blog), October 1, 2024. Accessed November 8, 2024. https://scottjeffrey.com/heros-journey-steps/.

[5] Campbell, Joseph. The hero with a thousand faces. (United States: New World Library, 2008), 28.

[6] Jeffrey, “A Practical Guide to Joseph Campbell and the Hero’s Journey.”

[7] Jeffrey, “A Practical Guide to Joseph Campbell and the Hero’s Journey.”

[8] The Heroine Journeys Project. “Joseph Campbell’s Hero’s Journey Arc,” October 22, 2019. Accessed November 8, 2024. https://heroinejourneys.com/joseph-campbells-heros-journey-arc/.

[9] Jeffrey, “A Practical Guide to Joseph Campbell and the Hero’s Journey.”

[10] Bronziten, Dan. “The Hero’s Journey – Mythic Structure of Joseph Campbell’s Monomyth.” Movie Outline. Accessed November 8, 2024. https://www.movieoutline.com/articles/the-hero-journey-mythic-structure-of-joseph-campbell-monomyth.html.

|| Impuls 04 // Spirited Away

The animated masterpiece „Spirited Away“, directed by the legendary Hayao Miyazaki and produced by Studio Ghibli, remains one of the most celebrated films in the history of animation. Released in 2001, the film captivated audiences worldwide with its enchanting narrative and breathtaking visuals. It tells the story of a girl named Chihiro, who accidentally ventures into a magical world of spirits, gods, and peculiar creatures. Beyond its fantasy elements and stunning animation, the film offers a window into Japanese culture and spirituality, where spirits play a crucial role.

The story as a gateway to the spirit world

Chihiro’s adventure begins with her family’s relocation to a new town. During their journey, they stumble upon an old tunnel leading to a deserted town. When her parents eat food meant for spirits, they are transformed into pigs, leaving Chihiro to navigate the chaotic and mystical spirit world to rescue them and return to the human realm.

The narrative draws deeply from Japanese folklore, which is rich with spirits and supernatural beings. In Japanese culture, the boundary between the human and spiritual worlds is often blurred. This concept is vividly depicted in the film, with the amusement park transforming into a bathhouse for spirits. Initially terrified and confused, Chihiro gradually learns to empathize with and respect these spiritual beings.

Japanese concepts of spirits and gods 

The spirits in „Spirited Away“ are not merely frightening or dangerous; they are complex entities with unique stories and personalities. Many of them are divine beings in Shintoism who reside in natural elements such as rivers, trees, and mountains. For example, the river spirit,whom Chihiro helps purify in the bathhouse, represents the plight of nature suffering from pollution.

Shintoism, which heavily influences Japanese culture, teaches that the world is filled with spirits and gods, and that every element of nature has its own spiritual essence deserving of respect. Through various scenes, „Spirited Away“ emphasizes the interconnectedness between humans and nature, reflected in the themes of cleansing and harmony.

Central setting

The film’s central setting is the grand bathhouse, where spirits come to relax and cleanse themselves. This location serves as a symbolic space for purification and transformation, highlighting the significance of water in Shinto practices. It is here that Chihiro learns to adapt to the spirit world, encountering figures such as the river spirit, the enigmatic No-Face, and other supernatural beings.

No-Face, in particular, stands out as a fascinating character who embodies the complexities of human desires and loneliness. Initially appearing kind and unassuming, No-Face becomes monstrous due to greed and gluttony. His transformation illustrates how emotions such as greed, anger, and the longing for acceptance can lead to destruction.

Spirituality and personal growth

Chihiro’s journey is not just an external adventure but also an internal one. Her confrontation with the spirit world serves as a metaphor for the transition from childhood to adulthood. Initially timid and reliant on others, Chihiro gradually develops confidence, empathy, and resilience. Her interactions with the spirits enable her to understand herself and the world around her better.

The film also carries a powerful ecological message. The polluted river spirit that Chihiro cleanses underscores the damage humans inflict on nature. These spirits symbolize the neglected or destroyed elements of the environment, reflecting Miyazaki’s enduring concern for environmental awareness.

Relevance to my Master’s Thesis

I find the film’s masterful integration of Japanese folklore into an engaging narrative fascinating. It demonstrates how cultural elements can be preserved and presented in a way that is both authentic and universally relatable. The dynamic and standalone nature of each spirit’s story in »Spirited Away« aligns closely with my vision for episodic storytelling, where each tale stands independently while contributing to a cohesive thematic exploration.

Moreover, the rich symbolism and character depth in »Spirited Away« emphasize the importance of designing narratives that resonate emotionally and intellectually. This reinforces my goal of creating animations that not only entertain but also provoke thought and spark curiosity about cultural heritage.

Links
  1. Spirited Away Revealed: The Real Mythology & Folklore Explained!
  2. Making of Spirited Away – Part 1
  3. Spirited Away Trailer

|| Impuls 3 // Podcast „Mythology and Fiction Explained“

The podcast »Mythology and Fiction Explained« was one of the first podcasts that really caught my attention. Each episode explains a different folk tale, mythological story, or other form of fictional narrative through captivating storytelling. The podcast dives into the origins, meanings, and cultural contexts of myths from around the world. With episodes ranging from the Greek pantheon to Norse sagas and even lesser-known legends, it opens up a vast field of narrative possibilities.

»Mythology and Fiction Explaied« is also a channel on YouTube, where its episodes are presented with animated visuals that complement the storytelling. With a focus on accessibility, the host uses clear and concise language, making it easy for both casual listeners and mythology enthusiasts to engage with the content. Episodes typically range between 10 to 20 minutes, ensuring that even complex topics are covered in an approachable and digestible format.

What makes the podcast especially engaging is its storytelling approach. Each episode is structured like a journey, starting with the origins of a myth or creature, building up with explanations of its roles and transformations in different cultures, and concluding with its relevance in modern interpretations. For instance, an episode on the Norse god Loki delves into his complex character—a trickster who disrupts but also catalyzes growth and change within the mythological world. Similarly, the host’s exploration of mythical creatures like the phoenix provides a blend of historical accounts and symbolic interpretations, making each topic richly layered.

Every episode introduces a new topic or creature, often highlighting both well-known and hidden elements. For example, an episode on the Greek Minotaur covers not only the famous labyrinth but also lesser-known interpretations of the myth as a reflection of societal fears. The podcast also touches upon myths from underrepresented cultures, such as African, Polynesian, and Indigenous folklore, providing a global perspective on storytelling traditions.

Why this podcast

The way the host blends narrative storytelling with cultural analysis inspired me to think about how I could approach storytelling in my own work. Rather than attempting to replicate the podcast’s format, it encouraged me to explore how I might develop my own unique way of presenting folklore. Specifically, it sparked the idea of creating an animated series where each episode explains a different folk tale through engaging storytelling and distinctive animation styles. The podcast’s ability to bring myths to life through vivid descriptions and thoughtful insights showed me how storytelling can effectively bridge entertainment and education.

Relevance to My Master’s Thesis

The podcast demonstrates how complex myths can be shown as simple stories, without losing their charm. This aligns with my goal of creating short, visually captivating episodes that respect the cultural origins of the stories while making them appealing to modern audiences.

One of the podcast’s greatest strengths is its focus on cultural context. For instance, when exploring the Japanese sun goddess Amaterasu, the host connects the myth to agricultural cycles and the importance of light in Japanese culture. This approach inspired me to ensure that my animations not only tell the story but also provide viewers with a sense of its historical and cultural significance.

The podcast’s episodic structure is another source of inspiration. By presenting each topic as a self-contained yet interconnected story, it keeps the audience engaged while building a thematic narrative. My series will adopt its own format tailored to animation, where each episode stands on its own while contributing to a larger exploration of folklore’s role in human storytelling.

Links
  1. Maythology & Fiction Explained
  2. Mythopedia

|| Impuls 02 // Mythopedia

Introduction to Mythopedia

Mythopedia is a website dedicated to providing a deep dive into the rich and diverse world of mythology, legends, and fictional stories. The website serves as a great resource for anyone interested in exploring mythological creatures, gods, heroes, and cultural tales from all around the world. The goal of Mythopedia is to preserve and share the complex histories, beliefs, and storytelling traditions of mythologies from different regions, providing a window into how cultures have used myths to explain the world around them.

Website Structure

Mythopedia’s structure is organized around several major mythological themes, making it easy for users to navigate and explore specific traditions.  These are Aztec Mythology, Celtic Mythology, Chinese Mythology, Egyptian Mythology, Greek Mythology, Hindu Mythology, Japanese Mythology, Norse Mythology, and Roman Mythology. Each of these sections is divided into subcategories, offering articles on a variety of topics such as gods, creatures, cosmology, heroes, and others. Whether users are looking for a brief introduction to a specific god or a deep exploration of ancient cosmological beliefs, the website caters to all levels of interest.

Mythopedia is a website that has lots of information about myths and legends. It has articles that are easy to read if you’re just curious, but it also has really detailed ones if you want to learn a lot. Each article is written in a way that’s both fun and informative, mixing stories with real facts. The site includes references to important books, old writings, and academic studies, so the information is reliable and can be trusted.

Mythopedia’s articles feature supplementary materials such as timelines, maps, and diagrams. These visual aids help readers understand the geographic, historical, and thematic contexts of the myths, making it easier to connect with the mythological topics being discussed. For example, a detailed map of ancient Greece might accompany an article on Greek gods, allowing readers to visualize the locations where these deities were worshipped.

Relevance to my Master’s Thesis

The Mythopedia website is a great tool for my project by providing in-depth articles on a wide range of myths, which helps me select meaningful and engaging stories. The detailed information about gods, creatures, and cosmologies ensures the myths I adapt stay true to their cultural roots. Mythopedia also inspires the visual and environmental design of my series, offering vivid descriptions of legendary figures and mythological realms. Additionally, the website explores how these ancient myths remain relevant today, helping me connect them with modern audiences. Mythopedia encourages me to approach my project with cultural sensitivity and creativity, offering both research and creative resources that will help me craft an accurate and compelling animated series.

Links
  1. Mythopedia

|| Impuls 01 // Book Series “Enzyklopädie des Wunderbaren”

For my first impuls I chose the book series “Enzyklopädie des Wunderbaren”. The series has right now 6 volumes:

  • Volume 1: Witches by Cécile Roumiguière, 2022. Illustrated by Benjamin Lacombe
  • Volume 2: Fairies by Sébastien Perez, 2022. Illustrated by Bluebirdy (Fatemeh Haghnejad)
  • Volume 3: Dragons by Cécile Roumiguière, 2023. Illustrated by Yvan Duque.
  • Volume 4: Monsters by Sébastien Perez, 2023. Illustrated by Stan Manoukian.
  • Volume 5: Ghosts by Sébastien Perez, 2024. Illustrated by Isabella Mazzanti.
  • Volume 6: Ogres by Cécile Roumiguière, 2024. Illustrated by Etienne Friess.

The collection explores the mythological worlds of the different mythological and folklore creatures. Each book offers not only stories about cultural myths, but also visually beautiful illustrations. These books inspired me to combine visual media with folklore tales and to find different styles to fit to different topics.

A key feature of this book series is that for the past 3 years, two books were published every year, one written by Cécile Roumiguière and one by Sébastien Perez. Each book is illustrated by a different artist. This collaboration gives each book its own unique style, so that each category can be connected to one.

The storytelling in the series is very imaginative and often poetic, combining history and fantasy. Each book has its own unique storytelling approach and structure, designed to match the creatures it talks about and a distinct illustration style to fit with it:

»Witches« includes mystic illustrations, which show mystery, which aligns with the stories of misunderstood wisdom and magic. »Fairies« is a more ethereal style and captures a more delicate, otherwordly nature. »Dragons« has very bold and vibrant visuals, which show the majesty of these legendary creatures. »Monsters« is done in a more grotesque style, showing more primal and powerful illustrations. »Ghosts« is very melancholic, evoking the beauty and emotional depth of stories, centered around loss. »Ogres« has very earthy and rough styles, showing the wild and untamed nature of these massive creatures.

This collections matters to me, because it has given me a lot of ideas for my Master’s Thesis, especially about storytelling and how to combine different stories with different illustration styles. What I love most is how the illustrations in these books are not just decorations, but are part of the story. Each artist’s unique style helps the book’s thematic come to life and this reminds me how important it is to match visuals to the story’s mood message. Additionally, the book collection is made for kids, structuring the stories as such, trying to make different folklore and mythological creatures and stories interesting to children.

Links
  1. »Hexen«
  2. Cécile Roumiguière
  3. Sébastien Perez

Impuls #2 – Kinofilm: Beetlejuice Beetlejuice

Mein zweiter Impuls ist die Fortsetzung von Beetlejuice, die 2024 in die Kinos gekommen ist. Weil der Film ein großartiges Beispiel für gelungenes Storytelling, Character Development, Spannung und Humor ist, sehe ich ihn als Impuls und lasse mich dadurch auch für die Masterarbeit inspirieren. 

Der Film ist die Fortsetzung von Beetlejuice von Tim Burton, der 1988 das erste Mal die Geschichte des „Lottergeists“ Beetlejuice und seiner Begegnungen mit der lebenden und toten Welt erzählte. Der neue Teil bleibt dem exzentrischen Humor und den skurrilen Charakteren treu. Allerdings wird das Thema des Films etwas erweitert durch neue Zwischenwelten zwischen Leben und Tod. 

Das Storytelling in Beetlejuice 2 setzt die Erzählweise des ersten Teils fort, indem verschiedene narrative Ebenen miteinander verbunden werden. Der Film spielt mit Zeitsprüngen und Perspektiven. Dabei wird die Sichtweise der Zuschauer immer wieder auf den Kopf gestellt, wodurch Spannung und humorvolle Momente entstehen. Der Film nutzt die exzentrische Welt der Geister und die übernatürlichen Elemente, um tiefere Themen wie Verlust und Sehnsucht zu behandeln. 

Während einige Charaktere aus dem ersten Teil erneut ihre Rolle spielen (beispielsweise Winona Ryder als Lydia und Michael Keaton als Beetlejuice), kommen auch neue Charaktere hinzu (Jenna Ortega als Astrid und Justin Theroux als Rory). 

Beim Anschauen wurde schnell klar, dass sowohl junge Menschen als auch die erste Beetlejuice-Generation angesprochen werden sollten. Trotzdem litt die Handlung – und der Film insgesamt – nicht darunter. Ein zentrales Element ist die Fortführung familiärer Themen. Mit der Einführung von Astrid als Tochter (inkl. Vater im Jenseits) von Lydia entsteht eine emotionale Verbindung, die sowohl die ursprünglichen als auch die neuen Zuschauer:innen anspricht. 

Dies ist ein wichtiger Aspekt, den ich für meine Masterarbeit genauer untersuchen möchte. Da das Kartenspiel, das vermarktet wird, für unterschiedliche Menschen ansprechend wirken soll und eventuell auch optische Elemente aus den 80er-Jahren enthalten wird, gilt es, beim Storytelling Gemeinsamkeiten aus der Gegenwart und Vergangenheit zu finden, die die Hintergrundgeschichte für viele Menschen ansprechend machen. 

Ein weiteres wichtiges Storytelling-Element ist das Zusammenführen alter und neuer Charakterdynamiken. Lydia bleibt im Zentrum der Geschichte, aber Astrid bringt eine neue Energie mit. Wie häufig bei jugendlichen Charakteren in Filmen werden zunächst die Gegensätze zur übrigen Familie beschrieben, was zu spannungsgeladenen Interaktionen zwischen Mutter und Tochter führt. Dadurch entstehen neue emotionale Bögen und Charakterentwicklungen. 

Zusätzlich wird der übernatürliche Hintergrund weiter ausgebaut. Das Jenseits, das schon im ersten Film eine zentrale Rolle spielte, wird weiter erforscht, wobei neue Charaktere (fast immer auf humorvolle Weise) eingeführt werden. Dadurch behält der Film den Stil des Originals, während gleichzeitig neue Herausforderungen entstehen und die Geschichte weitererzählt werden kann. 

Zusätzlich zum Kinofilm habe ich mir Interviews von Tim Burton angehört, in denen er darüber spricht, wie er sich dem Film nach 35 Jahren wieder angenähert hat. 

In Bezug auf die Story beschreibt er vieles als persönliche Erfahrungswerte, zum Beispiel die Entwicklung vom „verstörten“ Teenager zum verstörten Erwachsenen. Genauso wie die Weiterentwicklung der drei Generationen von Frauen und allgemein der „weirden“ Familie. 

Spannend finde ich auch seinen Ansatz, so viel wie möglich von der (Film-)Technik des Originals auf die Fortsetzung zu übertragen. Dazu zählt er einen schnellen Aufnahmestil sowie die Verwendung von Stop-Motion-Elementen. Hier wurden die Puppen, wie beispielsweise der Sand Wurm, weiterentwickelt, ohne den Charakter des ersten Teils zu verlieren. Eine Rückblende wurde vollständig in Stop-Motion-Technik mit Puppen gefilmt, hierbei hatten auch die Animatoren ihren Auftritt als Referenzen für die Puppen. Die Making Of Szenen waren spannend anzusehen und machen neugierig auf Mehr.

Insgesamt hat mich der Film sowohl auf technischer, auf Storytelling-Ebene und als Unterhaltung sehr mitgerissen und bietet mir viel Inspiration für meine Masterarbeit. 

Weiterführende Links:

https://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-3-031-48129-1_266

Dieser Text wurde mit Hilfe von ChatGPT 4o auf Beistrichfehler und Rechtschreibfehler korrigiert. Der inhaltliche Kern der Arbeit ist davon unberührt.