Visual Learning – Lernen leichter gemacht – Diplomarbeits Review

Die Diplomarbeit „Visual Learning – Lernen leichter gemacht“ von Mehmet Ali Günal behandelt die Verbindung von visuellen Lerntypen und Lerntechniken in der Erwachsenenbildung. Ziel ist es, die Lerneffizienz in EDV-Kursen durch visuelle Unterstützung, programmiert mit Visual Basic for Applications (VBA), zu verbessern. Herr Günal setzt eine Programmierung ein, die Textinhalte des EDV-Skriptums hervorhebt und durch Visualisierungen den Lernzugang erleichtert. Ein Fragebogen evaluierte das Lernverhalten der Teilnehmer, wobei eine Mehrheit visuelles Lernen bevorzugte.

Kriterien:

1. Gestaltungshöhe: Die Arbeit wurde nicht speziell gelayoutet, sie ist aber minimalistisch und klar dargestellt, sodass man dem Thema leicht folgen kann. 

2. Gliederung und Struktur: Die Arbeit ist gut gegliedert, deckt Theorie, Zielgruppenanalyse, die technische Umsetzung und Evaluation ab. Die Struktur unterstützt die Verständlichkeit und ermöglicht ein systematisches Vorgehen, was die Lesbarkeit erleichtert.

3. Selbstständigkeit: Es wird ein hohes Maß an Eigenständigkeit sichtbar, da Herr Günal die Programmierungen selbst umsetzt und anwendungsbezogen gestaltet. Er kombiniert theoretische Ansätze mit praktischen Lösungen und reflektiert die Ergebnisse aus den Befragungen der Kursteilnehmer.

4. Umfang der Arbeit: Mit 78 Seiten Text und 215 Seiten Anhang umfasst die Arbeit eine detaillierte theoretische und praktische Ausarbeitung. Die Seitenzahl spiegelt eine umfangreiche und tiefgehende Bearbeitung des Themas wider, was den Anspruch der Arbeit unterstreicht.

5. Selbstständigkeitsgrad: Die Diplomarbeit zeigt einen hohen Grad an Eigenständigkeit, da der Autor sowohl die Programmierungen mit VBA als auch die Entwicklung eines visuellen Lernsystems eigenständig umgesetzt hat. Herr Günal kombiniert dabei seine EDV-Kenntnisse mit pädagogischen Prinzipien zur Förderung visueller Lernprozesse. Die Einbindung und Auswertung eines eigenen Fragebogens zur Lerntypenanalyse belegt ebenfalls seine selbstständige Arbeitsweise.

6. Verwendete Literatur: Die Arbeit stützt sich auf eine Mischung aus fachspezifischen Quellen aus der Lernpsychologie, Gehirnforschung und Programmiersprachen wie VBA. Die Literatur ist praxisorientiert und auf das Thema zugeschnitten, umfasst jedoch überwiegend Lehrbücher und Websites und weniger aktuelle wissenschaftliche Artikel. Der Literaturteil könnte durch aktuelle Forschungsergebnisse noch erweitert werden, doch die verwendeten Quellen passen gut zur Ausrichtung und Zielgruppe der Arbeit.

7. Sorgfalt: Die Arbeit ist sorgfältig ausgeführt und enthält klare Anweisungen und Beispielprogramme, die die technischen Prozesse in VBA veranschaulichen. Die Implementierungsabschnitte sind detailliert dokumentiert, was die Verständlichkeit der technischen Lösungen erhöht. Die Befragung der Teilnehmer und die Auswertung der Ergebnisse wurden ebenfalls strukturiert durchgeführt, was auf eine sorgfältige Vorbereitung hinweist.

8. Genauigkeit: Die Genauigkeit der Arbeit ist hoch, insbesondere in den technischen Details. Herr Gunal beschreibt die Schritte zur Erstellung der VBA-Elemente, so dass man es gut versteht, auch wenn man damit nicht viel zu tun hat. Kleinere sprachliche Ungenauigkeiten und Rechtschreibfehler sind mir jedoch aufgefallen. 

Insgesamt zeigt die Diplomarbeit eine solide Verbindung von theoretischem Wissen, technischer Umsetzung und praktischer Anwendung im Kontext des visuellen Lernens für Erwachsene.

Evaluation of the “Interaction design  for professional virtual reality training  “ MSc. Thesis Industrial Design Engineering Human Technology Relations University of Twente

Thesis Overview

Author: Tom Simons

Title: Interaction design for professional virtual reality training applications

The world of professional training is evolving, and Virtual Reality (VR) stands at the forefront of this transformation. In my exploration of good solutions that suits my thesis, I came across an intriguing master’s thesis by Tom Simons, which focuses on the application of VR in training KLM Royal Dutch Airlines’ cabin crew. This research not only shows the way for a more immersive training environment but also sets a benchmark for future training technologies.

 Level of Design:

Simons’ thesis demonstrates a meticulous approach to interaction design, focusing on optimizing the user experience in a virtual environment. By developing a VR model specifically tailored for cabin crew training, Simons highlights the potential of VR to enhance learning outcomes through realistic, engaging scenarios that mirror actual in-flight challenges. For your UX in AR training, emphasizing user feedback loops and iterative design could be beneficial, particularly in adapting AR interfaces to user needs in real-time, enhancing learnability and usability.

    Degree of Innovation:
    The project stands out for its innovative use of VR technology to simulate training environments that are logistically challenging and costly to replicate in real life. Simons’ work introduces a shift from traditional methods to a virtual setup where trainees can practice and master their skills in a controlled, replicable, and safe environment, showcasing a significant leap in training technology.

    Outline and Structure:
    The thesis is well-structured, meticulously detailing each phase of the project from the initial orientation of VR within KLM to the final testing and future implications. This clear, logical structure not only aids in comprehending the complex technologies involved but also in appreciating the systematic approach taken to achieve the project goals.

    Clarity in Communication

    Simons excels in communicating complex ideas clearly and effectively, making extensive use of diagrams, prototypes, and real-world testing scenarios to ensure that the concepts are easily understandable. This level of clarity is crucial when dealing with advanced technologies like VR, where the ease of understanding can significantly impact the technology’s adoption.

    Independence:
    What impressed me about Simons‘ work is the level of independence in the execution of his project. From conceptualization to the final testing phase, Simons displayed profound initiative and leadership, guiding the project towards a successful implementation

    Scope and Depth

    The scope of Simons’ research is ambitious yet focused, addressing specific training needs within KLM and exploring the broad capabilities of VR in professional training. The project not only assesses the current state of VR training but also explores its future potential, providing a comprehensive overview of its application in professional settings.

    Orthography and Accuracy:
    With few typos or grammatical errors, the thesis exhibits a high degree of orthographic accuracy. Proofreading with attention to detail demonstrates a dedication to academic rigor. To guarantee the highest level of professionalism, a final review that concentrates on technical terminology and consistency in language use would be helpful.

    Literature and Research Depth

    Simons’ research is underpinned by an extensive review of relevant literature, providing a solid theoretical framework for the project. This robust foundation is crucial for validating the research outcomes and positioning the study within the wider context of VR technology advancements.

    Tom Simons’ thesis not only contributes valuable insights into the use of VR in training but also inspires further research in this field. As I embark on my own journey to explore UX in AR training within the industrial sector, the lessons drawn from Simons’ research will undoubtedly influence my approach, encouraging a user-centric design and innovative application of emerging technologies.

    I have learned about the tools in Virtual Reality. What is the biggest challenge for creating interaction for those technologies. Even if my topic is more on AR something different from VR; Those technologies are quite similar as they mostly involve immersion. Seingg Simon’s work gave me a hint on how o structure my own work and also know some use cases to refine my topic.

    Source : https://essay.utwente.nl/77093/1/Simons_MSc_ET.pdf

    21 | Evaluation of master’s thesis

    Impuls 1 – Bewertung einer Masterarbeit

    Autor: Christa Weikerstorfer
    Titel: Eco-Labels in the fashion industry – Developing a framework for classification
    Erscheinungsjahr: Mai 2021
    Institution: Johannes Kepler Universität Linz
    Studiengang: Master of Science Global Business

    Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Öko-Labels und Ethik in der Textilindustrie. Durch Kategorisierungen und empirische Abfragen wurde das Wissen der Verbraucher darüber abgefragt und ein System entwickelt, welches es erleichtern soll, nachhaltige und ethische Entscheidungen bei der Wahl an Materialien und Produkten zu treffen, da die Siegel momentan so eher zur Verwirrung führen.

    Gestaltungshöhe
    Die Arbeit ist in einem klassischen Stil von Masterarbeiten verfasst. Es gibt keinen gestalterischen Ansatz in dieser Arbeit. Es geht rein um den Inhalt und deren Ergebnisse.

    Innovationsgrad
    Der Innovationsgrad der Arbeit ist relativ hoch, da sie ein neues Rahmenwerk zur Klassifizierung von Öko-Labels in der Modeindustrie entwickelt hat. Die Arbeit bietet eine detaillierte Analyse und Kategorisierung von fünf ausgewählten Öko-Labels und untersucht, welche Informationen für Verbraucher verfügbar sind. Durch die Kombination von theoretischer Recherche und empirischen Daten schafft die Arbeit eine neue Grundlage, die sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen nützlich sein kann, um ethische Kaufentscheidungen zu treffen und nachhaltige Praktiken zu fördern.

    Selbstständigkeit
    Die Arbeit zeigt ein hohes Maß an Selbstständigkeit, da sie ein eigenes System zur Klassifizierung entwickelt hat. Ihre Literaturrecherche ist sehr umfassend und auch für die Empirie wurde im Vorfeld viel zusammengetragen.

    Gliederung und Struktur
    Die Gliederung ist logisch aufgebaut und zeigt klar welche Teile reine Literaturrecherche und welche eigene empirische Arbeit ist. Sie erklärt das grundlegende Problem und baut darauf ihre gesamte Arbeit auf.

    Kommunikationsgrad
    Die Arbeit ist sehr klar und deutlich formuliert. Wichtige Begriffe werden direkt erklärt und auch mit Quellen angegeben. Wie zum Beispiel bei der Empirie einiges dazu erklärt wird.

    Umfang der Arbeit
    Die Arbeit umfasst 82 Seiten, wobei 10 Seiten alleine Literaturangaben sind. Der empirische Teil wurde in der Erklärung der Methoden etwas zu lang ausgeschöpft, aber ansonsten wurde immer auf das Wesentliche reduziert.

    Orthographie sowie Sorgfalt und Genauigkeit
    Die Arbeit ist sehr genau gearbeitet und es wurde auf eine korrekte Schreibweise geachtet.

    Literatur
    Es wurde sehr viel Literatur hinzugezogen. Eine Mischung aus offiziellen Instituten und qualitativen Quellen gibt ein breites und glaubhaftes Wissen über die Materie. Generell wirkt die Arbeit dadurch direkt wissenschaftlich.

    IMPULS #1 – Welche Tipps uns Titelsequenzen für das Storytelling geben können

    Bei der diesjährigen Adobe Max gab es etliche Vorträge online zum mitverfolgen. Mein erster Implus-Beitrag beschäftigt sich mit einem der Vorträge, nämlich Movies, Myth, Metaphor: Art of Film and TV Title Sequences. Vortragende dieses Talks war Karin Fong. Karin Fong ist eine Gründerin von Imaginary Forces und arbeitet als Director und Designerin. Sie hat unteranderem an etlichen bekannten Titelsequenzen für TV und Film mitgearbeitet, wie Percy Jackson and the Olympians, Lisey’s Story, oder Spider-Man: No Way Home.

    In ihrem Vortrag auf der Adobe Max ging es darum welche Storytelling-Tipps uns Titelsequenzen geben können für die Arbeit an jeglichen kreativen Projekten. Mit Hilfe von Fallbeispielen erklärte Fong ihre Herangehensweise an Titelsequenzen und das daraus resultierende Storytelling. Da ging es vor allem um die Research-Phase, die Ideation-Phase und das Entwickeln von passenden Metaphern. Auch erzählte sie, wie sie Konzepte Kunden präsentiert und verkauft.

    Titelsequenzen werden oft als Einladungen, Appetizer für die darauffolgenden Handlungen oder als Portale in andere Welten genutzt werden. Titelsequenzen können Emotionen erwecken, Ideen anschneiden oder ikonische Bildwelten vorstellen. Doch auf welche Aspekte muss man bei der Erarbeitung von Titelsequenzen achten?

    Wichtige Bedenken bei der Erarbeitung

    Die Integrierung von Metaphern zum Geschichten einzurahmen ist oft kraftvoller als wenn man sich buchstäblich am Ausgangsmaterial bedient. Trotzdem muss man einiges bei der Erarbeitung von Titelsequenzen beachten.

    1. Kreditierung des Casts und Crew
      • Die Nennung des Casts und der Crew ist das zentrale Element jeder Titelsequenz. Gesetzlich vorgeschriebene Parameter, wie die Zeitdauer der Sichtbarkeit eines Namens, die Reihenfolge oder die Größe müssen immer berücksichtigt werden. Doch Fong sieht diese Bindung eher als eine willkommene Herausforderung diese Qualitäten durch die Storytelling-Perspektive zu betrachten und daraus etwas zu formen.
    2. Stimmung festlegen
      • Main Titles sollen die Stimmung der nachfolgenden Handlung aufnehmen und behandeln. Es muss zwar nicht immer 1:1 die Stimmung der Serie/ des Films übernommen werden, doch die Stimmung muss zum Narrativ passen.
    3. Sei spezifisch
      • Wenn man eine Titelsequenz für eine Krimiserie, als Titelsequenz für eine komplett andere Krimiserie verwenden kann, dann ist die Titelsequenz nicht gut genug. Main Titles sollen in ihrer visuellen und inhaltlichen Sprache einen Wiedererkennungseffekt haben. Auch Reihen sollen durch das Main Title Design einheitlich gehalten werden. Die visuelle Sprache ist die Klammer. Beispielsweise wurde bei Spiderman: No way home beim Title Design darauf geachtet, dass der analoge Stil und die Anlehnung an den Mathematik/ Physikunterricht erhalten bleibt. Trotzdem haben sie sich überlegt, wie sie die Kerninhalte innerhalb dieser Richtlinien einbinden können.
    4. Das Handwerk bestimmt die Emotion
      • Die Wahl der visuellen Sprache, wie bereits erwähnt, hat einen enormen Einfluss auf die hervorgerufenen Emotionen des Publikums. Deshalb ist es wichtig, sich Gedanken darum zu machen, welcher Stil die intendierten Emotionen auslösen kann. Bei Lisey’s Story haben sich Fong und ihr Team dafür entschieden, den Vorspann mit echten Puppen zu drehen, da das reale Material der Puppen im Zusammenspiel mit echten Puppenspielern, dem Ganzen etwas viel rares und zerbrechliches verlieh, als wenn alles im Computer stattgefunden hätte. Essentiell dabei war es, dass im Spiel mit practical effects kleine Fehler entstanden, welche dem Ganzen etwas menschliches verlieh.
    5. Extrahieren
      • Es ist wichtig den Kern einer Erzählung ausfindig zu machen und seine Idee auf dieser aufzubauen.
    6. Mehr Fragen aufwerfen als Antworten beantworten
      • Um das Interesse des Publikums auf sich zu ziehen ist es wichtig, in einer Titelsequenz mehr Fragen in den Raum zustellen, als diese zu beantworten. Durch die Handlung hinweg, wird das Publikum die Fragen beantworten können.
    7. Höre auf die Arbeit
      • Es ist immer wichtig, sich die Frage zustellen: Was möchte die Titelsequenz erreichen? Was sind die Anforderungen und Erwartungen, die sie erfüllen sollte? Oftmals wollen wir etwas neuartiges – noch nie zuvor Gesehenes – in die Welt setzen. Doch in diesem Bestreben können wir leicht das Wichtige aus den Augen verlieren, nämlich: die Gelegenheit uns mit dem Publikum zu verbinden.

    Gestaltung als iterativer Prozess

    Die Erarbeitung eines Projektes ist immer ein iterativer Prozess. Es scheint, dass alles im Zusammenhang mit dem Thema steht. Deshalb ist wichtig, viele Möglichkeiten und Visualisierungen auszuprobieren. Es ist in Ordnung, ausgearbeitete Ideen zu verwerfen, wie es bei Fong und ihrem Team bei der Erarbeitung von Percy Jackson and the Olympians der Fall war. Das Team von der Serie hat ihnen vorgegeben, dass sie gerne etwas hätten, was die Verstrickungen der Familie der griechischen Götter symbolisiert. Dadurch hat sich das Team mit verschiedensten Visualisierungen von Stammbäumen und der Götter beschäftigt. Schlussendlich ist etwas herausgekommen, dass viel zu sehr austauschbar war – also, zu wenig Wiedererkennungswert gehabt hat. Doch durch die Reevaluierung ist das Team auf einen zentralen Aspekt gestoßen, welcher sie auf die Fährte zu ihrer finalen Titelsequenz brachte. In den Büchern ist der Transfer des Olymps in die oberen Etagen des Empire State Buildings von zentraler Bedeutung. In diesen Gebäuden gibt es viele Murals, was laut Fong, eine wichtige amerikanische Kunstform ist. Deshalb entschieden sie sich die Endtitel als riesengroßes Mural erscheinen zu lassen, in dem wichtige Momente in der Handlung dargestellt sind. Bei der Visualisierung haben sie auch darauf geachtet, dass bildliche Ebene die Charakteristika alter Murals und ihre Anlehnung auf den Jugendstil aufzeigt werden.

    Gestaltung als kooperativer Prozess

    Das Produzieren von Filmen ist ein kooperativer Prozess. Fong arbeitet gerne mit Menschen zusammen, die besser als sie sind. Auch ist es wichtig, auf die Vorstellungen anderer zuhören. Vor allem, wenn ein Regisseur oder eine Regisseurin bereits gewisse Vorstellungen oder Vorgaben hat.

    Ideen verkaufen

    Um Personen von der Idee zu überzeugen, sollte bei der Präsentation auf das Drama und die erzählte Geschichte geachtet werden. Man muss versuchen, einen essentiellen Aspekt aufzugreifen, welcher bei den Personen Emotionen auslöst. Beispielsweise hat Fong und ihr Team bei Lisey’s Story dem Regisseur eine Marionette geschickt. Die Idee vom Einsatz von Marionetten, war zwar die vom Regisseur selbst, doch dem Team ging es bei dieser Aktion darum, den Regisseur davon zu überzeugen, die Titelsequenz in live-action zu drehen. Durch das Zusenden der Marionette sollte der Regisseur die Haptik und Einzigartigkeit der Marionette spüren, was durch computergenerierte Bilder kaum möglich ist. Auch die Testfotos und Mock-ups im theatralischen halfen dabei.

    Weitere Erscheinungsformen von Titelsequenzen

    Titelsequenzen dienen nicht nur als Einleitung in das Gesehen des nachfolgenden Film oder der nachfolgenden Serie, sonder sind auch Teil des visuellen Erscheinungsbild. Losgelöst vom Film oder von der Serie agieren sie im viralen Raum. In diesem bekommen sie mehr Macht zugesprochen, als in ihrem eigentlichen Nutzen. Sie sind wie die verwendete Typografie oder die Titelmusik Gedächtnisstützen und können ihre Eigenleben durch memes etc. annehmen.

    Erkenntnisse aus dem Vortrag

    Wie schon Karin Fong in ihrem Vortrag gesagt hat, die Herangehensweise an Titelsequenzen kann universal auf alle möglichen Gestaltungsprojekte angewendet werden. Ich habe mich dabei vor allem dafür interessiert, welche wichtigen Aspekte des Storytellings ich für meine Erarbeitung eines kurzen Animationsfilms mitnehmen kann und ich bin zum Schluss gekommen, dass tatsächlich viele Punkte auch für mich anwendbar sind. Der Vortrag zeigt auf, dass nicht nur die Beschäftigung mit dem Inhalt, sondern auch Entscheidungen wie intendierte Stimmung, visuelle Sprache oder Beschäftigung mit dem Zielpublikum aussehensthenden Personen sowie dem Alleinstellungsmerkmal den Unterschied machen.

    Quelle

    Adobe Max (15.10.2024): Movies, Myth, Metaphor: Art of Film and TV Title Sequences – S6000. Online unter: https://www.adobe.com/max/2024/sessions/movies-myth-metaphor-art-of-film-and-tv-title-s6000.html (zuletzt geöffnet am 27.10.2024).

    Evaluation of External Master Thesis

    Author: Eva Jenčuráková
    Title: Handwriting of the Author in the Artists Book of Poetry (Rukopis autora v autorskej knihe básní)
    Institution: Technical University of Košice, Faculty of Arts, Department of Design (Fakulta umení Technickej univerzity v Košiciach, katedra dizajnu)
    Study programme: Design (dizajn)
    Language: Slovak (slovenský)

    This thesis explores the integration of visual art and poetry to create a deeply personal and expressive work. The author investigates how handwritten text, illustrations, and poetry can combine in an artist’s book to convey thoughts and emotions authentically. The output of the thesis was printed book of poems consisting of 120 pages of authors poetry utilizing their personal handwriting and illustrations, and 120 empty pages, where author invites the reader to reflect on their own thoughts and experiences.

    1. Level of Design

    The design of the thesis is contains well-integrated multifaceted elements. Combining poems, handwritten texts, and illustrations creates a cohesive and balanced layout that aligns with the subject matter. The author originally intended to create a script font based in their handwriting for this project, however after further experimentation and contemplation decided against it – part for their inexperience with font creations, but mainly for authenticity, which is inevitably diminished in any such attempts.

    2. Degree of Innovation

    This work introduces an innovative approach by merging visual arts with poetry in an artist’s book format with personal approach. The author also included audio recording of a self-narrated audio, which further distinguishes the project, providing a multi-sensory experience.

    3. Independence

    The project demonstrates a strong capacity for independent work. The author has clearly led the creative process, developing both the theoretical and artistic aspects with minimal external guidance, which reflects well on their self-direction and commitment. The author was working with their own personal creative output since the beginning – their poetry, and they have build the rest on this basis.

    4. Outline and Structure

    The structure of the thesis well-organized. Each section builds logically on the last, guiding the reader through both the research and the creative process seamlessly. However there is no notable subdivision of bigger part into chapters, which might have provided better overview of the content.

    5. Degree of Communication

    The concepts were communicated in a way that is easy to follow. The work is highly personal and as such at times the texts are perhaps unnecessarily long. The author possess certain poetic flair in their written expression, which could have been on occasion toned down and reduced, given the academic context of the thesis.

    6. Scope of the Work

    The thesis addresses a broad range of relevant ideas, from the creative process to the study of interdisciplinary trends among young poets and artists. Research was conducted meticulously and included multiple methods, such as for example interviews of other poets ( young people with work yet unpublished) and deep analysis of relevant already published works. All this gives the work depth while keeping it focused on the main artistic goals.

    7. Orthography and Accuracy

    The text shows attention to spelling and grammar, with no significant errors. Author is obviously well versed in writing. The careful editing contributes to the professional quality of the work.

    8. Literature

    The literature used is relevant and thoughtfully chosen. The author based their work in relevant bibliography, only occasionally reaching for internet sources, when appropriate.

    21 – Impuls 1 | Bewertung einer externen Diplomarbeit/Masterarbeit

    Autor: Barbora Polívková  
    Titel: Die Stellung des Graphems Eszett (scharfes S) im System der deutschen Orthographie
    Erscheinungsjahr: 2014  
    Institution: Westböhmische Universität Pilsen (Západočeská univerzita v Plzni)  
    Studiengang: Deutsche Sprache mit Schwerpunkt Bildung
    Sprache: Deutsch

    1. Gestaltungshöhe  
    Die Arbeit hat eine gute Qualität und entspricht dem Niveau einer Diplomarbeit. Die Autorin wählt das Thema Eszett in der deutschen Rechtschreibung, das zwar speziell ist, aber eine wichtige Rolle in der Geschichte und modernen Rechtschreibung des Deutschen spielt. Sie zeigt ein gutes Verständnis für die sprachlichen und historischen Aspekte des Themas, indem sie sowohl die Ursprünge als auch die typografische Entwicklung und die heutige Rolle des Eszetts beschreibt. Die Arbeit beschränkt sich nicht nur auf Beschreibungen, sondern geht auch auf die Zusammenhänge zwischen Schreibweise und Aussprache im Deutschen ein. Durch die praktische Untersuchung, bei der sie die Wahrnehmung des Eszetts bei tschechischen Deutschlernern untersucht, wird das Thema zusätzlich interessant und anschaulich. Die Gestaltung der Arbeit an sich ist sehr formell und gleicht einer klassischen theoretischen Arbeit. Sie folgt einer klassischen, formellen Struktur und konzentriert sich rein auf theoretische und empirische Inhalte, ohne grafische Gestaltungselemente oder visuelle Aufbereitung, wie sie in Grafikdesign-Arbeiten üblich wären.

    2. Innovationsgrad
    Das Thema an sich ist originell und bietet eine neue Perspektive auf die deutsche Rechtschreibung, vor allem da es von einer Autorin bearbeitet wird, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Sie gibt interessante Einblicke in die Geschichte und in verschiedene Schreibweisen des Eszetts, besonders im Zusammenhang mit Rechtschreibreformen. Die Untersuchung über das Wissen und die Einstellung der tschechischen Lernenden gegenüber dem Eszett bringt eine frische Sichtweise ein. Obwohl keine völlig neuen wissenschaftlichen Entdeckungen gemacht werden, hilft die Untersuchung dabei, die besonderen Herausforderungen von Deutschlernenden besser zu verstehen. Der Innovationsgrad könnte erhöht werden, indem z.B. die Rolle des Eszetts in digitalen Medien oder die Entwicklung der Großbuchstaben-Variante „ẞ“ mit einbezogen werden.

    3. Selbstständigkeit  
    Die Arbeit zeigt ein hohes Maß an Selbstständigkeit, vor allem durch die selbst durchgeführte Umfrage. Die Autorin hat den Fragebogen selbst gestaltet und die Antworten ausgewertet, was eine gründliche und eigenständige Beschäftigung mit dem Thema zeigt. Auch die Bearbeitung der historischen und orthographischen Theorien, die Auswahl und Interpretation von Quellen und die Analyse der Rolle des Eszetts in der deutschen Sprache zeigt, dass die Autorin eigenständig gearbeitet hat. Der Umfrageteil ist gut durchdacht und methodisch solide. Die Fragen im Fragebogen zeigen, dass die Autorin die Perspektive der Deutschlernenden bewusst berücksichtigt.

    4. Gliederung und Struktur  
    Die Gliederung und Struktur der Arbeit sind insgesamt logisch und übersichtlich, was das Lesen und Verstehen erleichtert. Die Arbeit ist sinnvoll in theoretische und praktische Teile unterteilt. Die Einleitung zeigt die Relevanz des Themas, und die Hauptfragen der Untersuchung sind klar formuliert. Danach folgt ein detaillierter historischer Überblick über das Eszett, gefolgt von einer Beschreibung seiner Funktion und Veränderungen in der modernen deutschen Rechtschreibung. Die empirische Untersuchung schließt die Arbeit ab und setzt die theoretischen Erkenntnisse in die Praxis um. Kleinere Verbesserungen könnten helfen, die einzelnen Abschnitte noch klarer voneinander abzugrenzen, z.B. durch gezielte Übergänge oder kurze Zusammenfassungen am Ende jedes Hauptkapitels.

    5. Kommunikationsgrad  
    Die Arbeit ist gut verständlich geschrieben. Die Autorin benutzt eine klare, sachliche Sprache und erklärt Fachbegriffe, sodass auch Leser mit wenig Vorwissen der Arbeit folgen können. Fachwörter aus der Linguistik und Rechtschreibung werden korrekt und passend verwendet, und der Schreibstil passt zu einer wissenschaftlichen Arbeit. Besonders hervorzuheben ist, dass die Autorin es schafft, komplexe historische und typografische Zusammenhänge verständlich darzustellen, ohne die Tiefe des Themas zu verlieren. Auch die Ergebnisse der empirischen Untersuchung sind übersichtlich und klar dargestellt, was das Verständnis zusätzlich unterstützt.

    6. Umfang der Arbeit  
    Der Umfang der Arbeit ist angemessen und zeigt, dass sich die Autorin intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Sie betrachtet das Thema sowohl theoretisch als auch praktisch und hat die verschiedenen Teile gut aufeinander abgestimmt. Der historische Überblick und die typografische Entwicklung des Eszetts sowie die detaillierte Analyse der Rechtschreibreformen geben dem Leser einen umfassenden Einblick. Die empirische Untersuchung ergänzt diese gut und bietet eine interessante Perspektive auf das Thema aus Sicht der Deutschlernenden. Der empirische Teil könnte durch eine größere Anzahl von Teilnehmern oder zusätzliche Fragen zur Wahrnehmung des Eszetts in verschiedenen Situationen noch etwas erweitert werden.

    7. Orthographie sowie Sorgfalt und Genauigkeit  
    Die Arbeit ist insgesamt sorgfältig geschrieben, und die Rechtschreibung entspricht den Anforderungen. Es gibt keine großen Fehler, und die Sorgfalt in der Formulierung und im Aufbau der Argumente ist deutlich erkennbar. Zitate und Quellen sind korrekt eingefügt, was auf eine gründliche Arbeitsweise hindeutet. Auch die grafische Darstellung der Umfrageergebnisse ist gut gestaltet und trägt zur Klarheit der Arbeit bei. 

    8. Literatur 
    Die Auswahl der Literatur ist umfassend und enthält sowohl klassische Werke zur deutschen Rechtschreibung als auch aktuelle Nachschlagewerke und wissenschaftliche Quellen zur Sprachwissenschaft. Die Autorin verwendet eine breite Palette an Quellen, darunter historische Standardwerke, moderne Rechtschreiblexika und empirische Studien. Diese Vielfalt zeigt die Tiefe der Arbeit und verdeutlicht, dass die Autorin verschiedene Perspektiven einbezogen hat. Der Literaturteil könnte jedoch durch aktuelle wissenschaftliche Artikel oder digitale Quellen zur Rolle des Eszetts in modernen Medien und digitalen Anwendungen noch erweitert werden, um das Thema noch vollständiger zu beleuchten.

    #31 – Analysis of external Master thesis – Evoking Interest through Storytelling

    The Master’s thesis titled „Evoking Interest through Storytelling: A Cognitive Narratological Investigation of Suspense, Curiosity, and Surprise“ was written by Michael Krendl. He submitted the thesis at the University of Vienna in 2024. The thesis was supervised by Dipl.-Ing. Dr. Paolo Petta. ​

    Short summary of the thesis

    The thesis explores how narratives evoke powerful responses/ emotions with a focus on suspense, curiosity, and surprise, which are termed the Universals of Narrative by Meir Sternberg. ​It investigates the cognitive and emotional mechanisms behind these responses and how they can be systematically crafted in storytelling. ​

    The key sections of the thesis are:

    1. Introduction: Establishes the theoretical position and fundamental concepts. ​
    2. Narratological Correlates of Interest: Discusses directive and propulsive concepts of interest, including erotetic narration and narrative functionalism. ​
    3. Psychological Theories of Interest: Explores the functions of interest, the appraisal theory of interest, and the distinction between interest and liking. ​
    4. Curiosity: Examines information gaps, perceptual curiosity, and epistemic curiosity. ​
    5. Suspense: Analyzes the interplay of hope and fear, the (Anti-) Goal Model of suspense, and related emotions. ​
    6. Surprise: Differentiates between types of surprise, such as mismatch-based surprise, astonishment, and insight, and discusses the expectancy-disconfirmation hypothesis. ​
    7. Interest & the Seeking System: Proposes the Learn/Effect Model of Interest, which combines learning potential and effect appraisal to explain curiosity and interest. ​

    The thesis concludes with a summary of findings, emphasizing the importance of narrative coherence, the role of epistemic emotions, and the practical applicability of the proposed models in narrative design. It also suggests areas for further investigation, such as the role of boredom and defamiliarization in storytelling. ​

    Level of design

    On the design level, the master’s thesis is kept quite simple, yet it appears appealing. Michael Krendl did not use a „standard template“ for his thesis. Instead, he embedded his work in a custom layout. His layout employs a lot of white space at the margins and less line spacing (unlike what is typical for „standard templates“). The text is set in justified alignment, making his work appear more compact and visually appealing.

    He chose a serif font in various weights. I couldn’t precisely identify the font, even with technical tools, but one thing is clear: it is not Times New Roman. The serif font is a classical Antiqua, characterized by strong main strokes, fine hairlines, and small serifs that are horizontally positioned and have square endings. The axis of the rounded letter forms is perfectly vertical.

    Krendl uses bold, italic, and regular font styles in his thesis. The headings are set in bold. I did notice some kerning errors in the headings, but I cannot determine whether this is due to the font’s preset configurations or the document’s compression.

    For the body text, the regular font style is used, while italic is used for highlights. This differentiation in font styles creates a hierarchy/structure within the text. The additional variation in font sizes and the use of color for highlights make the textual hierarchy more evident. Long quotations are indented.

    As mentioned, various methods are employed for highlights in the thesis. Important terms, references to individuals, or examples are emphasized in italics by Krendl. Literature references and the first mention of authors are set in blue. Personally, I am not a fan of the blue highlights, as they immediately draw attention and distract from the actual content. My suggestion would be to set literature references and first mentions of authors in italics and to highlight important terms, references to individuals, and examples in bold.

    The thesis contains only a few image sources, which are centered and integrated into the body text.

    As an orientation aid, the chapters and subchapters are numbered. An additional aid is the header, which indicates the respective chapter in which one is located. Each part is also separated from the other by a divider page.

    Degree of innovation 

    The degree of innovation in the thesis can be considered high for several reasons:

    1. Interdisciplinary Approach: The thesis integrates cognitive science, psychology, and narratology to explore how narratives evoke emotions like suspense, curiosity, and surprise. ​ This interdisciplinary approach is innovative as it combines insights from different fields to provide a comprehensive understanding of storytelling. ​
    2. New Models: The thesis introduces new models, such as the Learn/Effect Model of Interest, which combines learning potential and effect appraisal to explain curiosity and interest. ​This model attempts to reconcile existing theories by Berlyne and Loewenstein, offering a fresh perspective on how interest is generated and sustained. ​
    3. Detailed Analysis of Emotions: The work provides a detailed analysis of epistemic emotions and their role in storytelling. ​ By distinguishing between different types of curiosity and surprise, and by proposing a five-factor model of suspense, the thesis offers nuanced insights that go beyond traditional narrative theories.
    4. Practical Applicability: The thesis aims to facilitate the narrative design process by providing practical methods and models that writers can use to evoke interest in their audiences. ​ This focus on applicability makes the research valuable not only for academic purposes but also for practitioners in the field of storytelling. ​
    5. Addressing Gaps in Existing Research: The thesis addresses the limited scholarly attention given to how stories should be crafted to evoke emotions. ​ By systematically exploring the cognitive and emotional mechanisms behind narrative interest, it fills a significant gap in existing research (according to him). ​
    6. Future Research Directions: The thesis identifies areas for further investigation, such as the role of boredom and defamiliarization in storytelling, which opens up new avenues for research and contributes to the ongoing development of narrative theory. ​

    Overall, the thesis demonstrates a high degree of innovation by offering new theoretical models, integrating multiple disciplines, and providing practical insights for narrative design.

    Independence

    As mentioned before, Krendl addresses the limited scholarly attention given to emotions. Furthermore, he states the lack of differentiation between conflict in real life (e.g. a dispute) and narrative conflict. Also, there is no clear concept of narrative conflict. By systematically exploring the cognitive and emotional mechanisms behind narrative interest, it fills a significant gap in existing research (according to him).

    His thesis combines different research fields (cognitive science, psychology and narratology) with each other, making it an interdisciplinary approach. He uses different theories and suggests an alternative in form of the Learn/Effect Model of Interest. 

    All these aspects, let me to believe that his thesis has a high level of independence. 

    Outline and structure

    1. Titlepage:
      • Lists: title, author, degree, university, year and the supervisor.
    2. Table of Content:
      • All the adjacent chapters and sub-chapters are listed. The main chapters appear in bold, while sub-chapters are indented. The acknowlegdements and dedications, abstract, Kurzfassung and bibliography are not listed.
    3. Abstract + Kurzfassung:
      • Krendl summarizes shortly his thesis in an abstract (english) and also in a German version (Kurzfassung).
    4. Foreword
      • In his foreword he states his motivations and personal interest for the research. ​He already uses statements of others to underline his interest and the importance of this thesis.
    5. Part 1: Introduction
      • Krendl establishes the theoretical position and fundamental concepts required for the thesis.
      • Chapter 1: Interest & Cognitive Narratology ​ 
        • Discusses affect, emotion, mood, epistemic emotions, and cognitive narratology. ​
        • Introduces narrative functionalism and its components. ​
    6. Part 2: Narratological Correlates of Interest ​
      • Chapter 2: Directive Concepts of Interest ​ 
        • Explores erotetic narration and the universals of narrative (suspense, curiosity, and surprise). ​
      • Chapter 3: Propulsive Concepts of Interest ​ 
        • Discusses peripeteia, anagnorisis, conflict, and collision. ​
        • Introduces a model of narrative conflict. ​
    7. Part 3: Psychological Theories of Interest ​
      • Chapter 4: Interest & Aesthetics ​ 
        • Examines the functions of interest, appraisal theory, and the distinction between interest and liking. ​
      • Chapter 5: Curiosity ​ 
        • Analyzes information gaps, perceptual curiosity, and epistemic curiosity. ​
      • Chapter 6: Suspense ​ 
        • Discusses hope and fear, the (Anti-) Goal Model of suspense, and related emotions.
      • Chapter 7: Surprise ​
        • Differentiates between types of surprise and discusses the expectancy-disconfirmation hypothesis. ​
      • Chapter 8: Interest & the Seeking System ​ 
        • Proposes the Learn/Effect Model of Interest, combining learning potential and effect appraisal. ​
      • Chapter 9: Summary of Findings ​ 
        • Summarizes the key findings and theoretical contributions of the thesis. ​
        • Discusses the cognitive approach to narrative design and the primary aspects of narrative design. ​
        • Highlights areas for further investigation. ​
    8. Appendices
      • Appendix A: Memento (2000): An Example of Extreme Dechronologization ​
      • Appendix B: The Learn/Effect Model of Interest ​
      • Appendix C: Primary Aspects of Narrative Design ​
    9. Bibliography
      • Comprehensive list of references and sources cited throughout the thesis.
      • No differentiation between analogue or digital (but most of the references are books).

    Krendl wrote of every chapter a mini-introduction and at the end of every chapter he summarizes the chapter shortly. Sometimes he also gives a sneak-peek for its relevance in adjacent chapters. In summary, his thesis is well structured and has a cohesive outline.

    Degree of communication

    The degree of communication in the thesis can be considered high based on several factors, of which many have been discussed earlier. 

    The thesis has a clear structure and is well-organized into distinct parts and chapters, each focusing on specific aspects of the research. ​This clear structure helps readers navigate through the complex topics discussed. ​Another aid is the detailed table of contents. It provides a clear roadmap of the thesis, making it easier for readers to locate specific sections and understand the overall flow of the thesis. The personal foreword and the introduction help readers to ease into the topic. Also, the use of sub-headings helps the readers to break down the content into manageable sections. This makes it easier for readers to follow the arguments and understand the key points being made. ​

    On theoretical basis the thesis deals with an interdisciplinary approach. The thesis effectively integrates insights from cognitive science, psychology, and narratology. ​ This interdisciplinary approach is communicated clearly, showing how different fields contribute to the understanding of narrative interest. ​Furthermore, the thesis integrates theoretical and practical insights. For example, it introduces new models like the Learn/Effect Model of Interest and provides practical methods for narrative design, making the content relevant for both academics and practitioners. ​The final chapter summarizes the key findings and theoretical contributions, reinforcing the main points.

    Also the inclusion of additional resources (integration of appendices) and the bibliography helps readers who seek to research further into the topic. 

    Overall, the thesis demonstrates a high degree of communication by being well-structured, clearly written, and effectively integrating theoretical and practical insights. This makes it accessible and valuable to a broad range of readers, including scholars, students, and practitioners in the field of storytelling.

    Scope of the work

    The scope of Michael Krendl’s thesis is broad and interdisciplinary, encompassing several key areas:

    1. Narrative Theory:
      • The thesis explores fundamental concepts in narrative theory, such as suspense, curiosity, and surprise, which are referred to as the „Universals of Narrative“ by Meir Sternberg. ​
      • It examines how these elements are used in storytelling to evoke interest and engage audiences. ​
    2. Cognitive Science:
      • The work integrates cognitive science principles to understand how narratives affect human cognition and emotions. ​
      • It investigates the cognitive processes that enable readers to comprehend and construct narratives, focusing on mental representations, coherence, and the need for sense-making. ​
    3. Psychological Theories of Emotion:
      • The thesis delves into psychological theories of emotion, particularly those related to epistemic emotions like curiosity, confusion, and surprise. ​
      • It discusses how these emotions are evoked by narratives and their role in maintaining reader interest. ​
    4. Narrative Functionalism:
      • The research introduces and elaborates on the concept of narrative functionalism, which states that narrative elements must serve a purpose within the plot to maintain coherence and interest. ​
      • It distinguishes between propulsive and directive functions of narrative elements. ​
    5. Interdisciplinary Approach:
      • The thesis adopts an interdisciplinary approach, drawing from narratology, cognitive science and psychology to provide a comprehensive understanding of how narratives evoke interest. ​
      • It bridges the gap between theoretical insights and practical applications in storytelling. ​
    6. Models and Theories:
      • The work proposes new models, such as the Learn/Effect Model of Interest, which combines learning potential and effect appraisal to explain how interest is generated. ​
      • It also introduces a model of a five-factor model of suspense, providing frameworks for analyzing and creating engaging narratives. ​
    7. Practical Applications:
      • The thesis offers practical insights for writers and storytellers on how to craft narratives that evoke interest through suspense, curiosity, and surprise. ​
      • It discusses techniques like gapping and the use of mood cues to enhance narrative engagement. ​
    8. Empirical and Theoretical Contributions:
      • The research contributes to both empirical and theoretical knowledge in the fields of cognitive narratology and emotion psychology.
      • It suggests areas for further investigation, such as the role of boredom, defamiliarization, and the empirical validation of proposed models. ​

    In summary, the scope of the thesis is extensive, covering theoretical foundations, cognitive and emotional mechanisms, practical storytelling techniques, and interdisciplinary connections. It aims to provide a deep understanding of how narratives evoke interest and offers valuable insights for both academic research and practical storytelling. ​

    Orthography and accuracy

    The thesis is written with a high level of accuracy. All the citations are stated. Every direct reference cites its page number. It was interesting to me that Krendl references indirect literature citations only by stating the author’s name and publication year. Also, I haven’t seen any mistakes in spelling or grammar.

    The thesis is written in a language that is academic yet accessible, aiming to communicate complex ideas clearly and effectively. The writing style is formal but not overly technical, making it approachable for a wider audience.

    Literature

    Krendl uses a wide variety of literature from different authors. As mentioned, the various sources relate to the fields of cognitive science, psychology, and narratology. Furthermore, Krendl does not focus on just one work by an author, but refers to multiple works by the same author on a topic that have been published at different times.

    His literature sources are primarily books or e-books. He does not separately list internet contributions in a bibliography. Most of the sources are from the last century or the early 2000s, with only a few more recent books. I cannot assess whether this is due to a lack of research in this field in recent years, as I have not yet looked deeply into the topic.

    IMPULS #1 – Bewertung einer externen Masterarbeit

    Autor: Martin Naumann
    Titel: Zufall und Design
    Erscheinungsjahr: 2023
    Institution: Hochschule Anhalt
    Studiengang: Intermediales Design


    1. Gestaltungshöhe:
      Die gestalterische Umsetzung der Masterarbeit ist durchweg ansprechend und gut durchdacht. Die visuelle Darstellung der Inhalte ist klar und gut strukturiert, was dem Leser hilft, auch komplexe Themen wie Zufall und Chaos leicht zu verstehen. In der Arbeit werden Gestaltungselemente wie Infografiken, Illustrationen und interaktive Medien genutzt, die visuell ansprechend und funktional sind. Die visuelle Identität der Arbeit ist kohärent, Typografie, Layout und Farbauswahl unterstützen den inhaltlichen Fluss und sorgen für eine harmonische Gesamtästhetik. Insgesamt zeigt die Arbeit eine kreative und professionelle Umsetzung, die sowohl inhaltlich als auch visuell überzeugt. Einziger Kritikpunkt ist das Buchcover, da der Titel auf dem Cover nicht ganz verständlich zu lesen ist.
    2. Innovationsgrad:
      Die Masterarbeit ist innovativ, da sie versucht, Zufall – ein oft chaotisches und unvorhersehbares Konzept – auf Designprozesse anzuwenden und visuell darzustellen. Besonders hervorzuheben ist der innovative Einsatz von Zufallsgeneratoren und KI in Designprozessen, was einen modernen und zukunftsorientierten Ansatz darstellt. Die Herangehensweise, das Unvorhersehbare in den kreativen Prozess zu integrieren, ist inspirierend und bietet einen neuen Blickwinkel im Bereich Grafikdesign.
    3. Selbstständigkeit:
      Die Arbeit zeigt ein hohes Maß an Selbstständigkeit, insbesondere bei der Durchführung der Experimente und der praktischen Umsetzung. Die detaillierte Dokumentation der Methoden und die selbständige Entwicklung der Ausstellungsobjekte zeigen, dass der Autor in der Lage war, komplexe Ideen selbstständig zu erforschen und anzuwenden.
    4. Gliederung und Struktur:
      Die Arbeit ist klar und logisch aufgebaut. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen guten Überblick über die Struktur und die einzelnen Abschnitte bauen sinnvoll aufeinander auf. Die Arbeit gliedert sich in sieben Hauptkapitel, die in weitere Unterkapitel unterteilt sind. Der theoretische Teil bietet eine fundierte Einführung in das Thema Zufall, während der praktische Teil die experimentellen Ansätze nachvollziehbar darstellt. Insgesamt ist die Arbeit gut strukturiert und leicht verständlich.
    5. Kommunikationsgrad:
      Die Arbeit ist wissenschaftlich formuliert, aber dennoch gut verständlich. Komplexe Themen werden klar und präzise vermittelt, auch wenn einige Fachbegriffe und Methoden für Leser ohne Vorkenntnisse eine Herausforderung darstellen können. Dennoch ist es dem Autor gelungen, das Thema Zufall und Design verständlich und übersichtlich darzustellen.
    6. Umfang der Arbeit:
      Die Arbeit ist umfangreich und deckt sowohl wissenschaftliche als auch praktische Aspekte des Themas ab. Auf 175 Seiten wird das Thema umfassend behandelt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen oder oberflächlich zu bleiben.
    7. Orthographie sowie Sorgfalt und Genauigkeit:
      Die Arbeit ist sauber und nachvollziehbar verfasst. Es sind keine größeren sprachlichen oder formalen Fehler erkennbar, und die wissenschaftliche Genauigkeit ist in allen Teilen der Arbeit gegeben. Die Formulierungen sind präzise, und die Arbeit macht insgesamt einen sorgfältigen Eindruck.
    8. Literatur:
      Die Literaturliste ist zwar umfangreich, jedoch fällt auf, dass der Autor vor allem Online-Quellen verwendet hat, darunter auffällig viele Wikipedia-Artikel. Dies mindert den wissenschaftlichen Anspruch der Arbeit etwas, da tiefergehende Fachliteratur und Bücher aus anerkannten Quellen weniger berücksichtigt wurden.

    Analysis of a Master’s Thesis

    The Master’s Thesis “Im Abseits oder am Fußball-Thron? Anstoß für eine Debatte über Frauenfußball” is written by Christian Hetzenauer. The Master’s Thesis is an analysis of the reporting and online debates of the Austrian women’s national football team during the UEFA European Championship. There is no practical work. 

    Level of Design:

    Since there is no practical work, I cannot judge the level of design or the degree of innovation. Instead I will comment on the way the writer has brought football terms into his Master’s Thesis. It starts with the title, where football terms were forced into the title, which can be a nice idea as long as the title still tells the reader, what the Master’s Thesis is about. That was lost in this case seeing as one cannot tell what the thesis is written on, except for women’s football. The subtitle being “Eine Analyse der Berichterstattung und Online-Debatten zum österreichischen Frauen-Nationalteam bei der Fußball-Europameisterschaft 2017” is needed for that. In the eighth chapter the different sub chapters are called “first goal”, “second goal”, “third goal” and so on, which has nothing to do with the content of the chapter. When reading the table of contents it is hard to tell what each chapter is going to be about. The conclusion is called “final whistle”, which I believe is rather unprofessional.

    Scope of the Work:

    In the empirical research there are 30 online articles from the Standard, Presse and Kurier as well as 150 user comments analysed. This qualitative content analysis has been done in a thorough manner, using common ways of empirical research. The 30 texts that have been sampled, where not simply chosen by the writer, but selected with the help of theoretical sampling. The writer illustrates the results of the empirical research in a clear and comprehensible manner, including all necessary labels. Even the gender of the author of the articles is analysed and illustrated in a graph. 

    Independence:

    The author has used common ways of empirical research and has based his work on these concepts. He has shown hardly any initiative and has not developed his own ideas. 

    Outline and Structure:

    The author uses a lot of sub chapters for example 7.2.1.2.1, when most of these chapters are made up of four sentences or less. These sub chapters could have been merged together into one sub chapter, making it easier to follow the outline. The names of the chapters could be more precise, seeing as one cannot tell what the chapter will entail. On the plus side, the chapters go well into each other therefore the structure is logical.

    Degree of Communication:

    In the beginning of each chapter the author gives an overview what the following chapter will entail. Furthermore the intentions are made very clear in the abstract, which are then proven throughout the Master’s Thesis. It is very plausible to use a combination of articles and user comments, to get a feel of the viewer’s opinions as well as the overall feeling towards women’s football in Austria. 

    Orthography and Accuracy:

    I have not seen any orthographical faults in the Master’s Thesis. The Master’s Thesis was not gendered, and there was also no disclaimer saying that the male form of the word includes the female form too. That is rather unusual.

    Literature:

    The bibliography is more than 14 pages long, and the literature is high quality with many academic journals and academic books. 

    Overall, I believe the master’s thesis could have been better in stylistic features but the research was done thoroughly. 

    Sources:

    Hetzenauer, Christian. “Im Abseits oder am Fußball-Thron? Anstoß für eine Debatte über Frauenfußball.” Master’s Thesis, Universität Salzburg, 2019.