IMPULSE #7

A Look on Risography and Sustainability

Sustainability is a persisting concern of today, and some consider risography to be relatively eco-friendly printing method. Why is that?

Low Energy Consumption

Risography has low energy consumption. Unlike traditional digital or offset printing, which often require high heat or extensive processing, riso printers use a stencil-based method that consumes minimal electricity. This makes it a more energy-efficient alternative for producing prints, zines, and posters.

Soy-Based Inks

Riso printers use soy-based inks, which are much more environmentally friendly compared to petroleum-based inks used in other printing techniques. Soy ink is biodegradable and produces fewer harmful emissions, reducing its environmental impact. It also doesn’t require toner or fusing agents, which further minimizes chemical waste.

Minimal Waste

It is designed for duplicating large batches with minimal material waste. The master stencils used in risograph printing are made of rice paper, which is more biodegradable than plastic-based alternatives. Riso also doen’t use plates or screens, cutting down on excess materials. I have also heard that masters are made of banana peel – this seems to be untrue and the master is in fact rice-based.

Recyclable and Uncoated Paper

Risograph printing works best with uncoated, recycled, or FSC-certified paper. Unlike digital printing, which often relies on glossy or coated paper that is difficult to recycle, risography thrives on rough, natural-textured paper, making it an ideal choice for eco-conscious designers. Many risograph studios prioritize the use of responsibly sourced paper, which further reduces the environmental footprint.

Encourages Small Batch Printing

By it’s nature, it encourages small-batch, on-demand printing. It allows for efficient production runs, ensuring that materials are used responsibly. This is particularly valuable for independent artists, zine makers, and small publishers who want to minimize waste while maintaining high-quality prints. In commercial printeries, small clients, the ones that don’t want a thousands copies printed, are frowned upon. Of course, they don’t generate any real income for the business. But this leads to problems that I have encountered many times as a student needing a preview print of small university project. Problems like being ignored or being received rudely. When I was a baby designer and had no clue about anything, I had a shop tell me on the phone I should come at 7 in the morning, and I did, and then they let me wait until 9, because that’s when the graphic comes to work, and then he arrived and he let me wait another half an hour while he had his coffee, and then he priority took in some other client who just arrived. A short story for you on the side, to appreciate wie cool it is, that being a small client is no issue for riso printers.

A More Sustainable Alternative to Screen Printing

Screen printing is another popular method for independent printmakers, BUT it requires rather extensive setup, chemical emulsions, and water usage. Risography, on the other hand, eliminates the need for these resources while still producing bold, layered prints with rich textures and vibrant colors. It is basically automated screenprinting.

IMPULS // 04 Die Bedeutung von Lee Miller

Die Fotografie hat seit jeher eine zentrale Rolle in der visuellen Dokumentation von Geschichte und Gesellschaft gespielt. Besonders in Krisenzeiten, wie während des Zweiten Weltkriegs, war sie ein mächtiges Instrument, um das Unvorstellbare sichtbar zu machen. Doch hinter vielen ikonischen Bildern standen oft Frauen, deren Beiträge zu dieser Kunstform zunächst nicht die Anerkennung fanden, die sie verdienten. Ein Beispiel hierfür ist die Fotografin Lee Miller, deren Leben und Werk nicht nur in den 1930er und 1940er Jahren, sondern auch heute noch eine zentrale Rolle in der Diskussion um die Repräsentation von Frauen in der Kunstwelt spielt.

Der Film „Lee“ (2024), in dem Kate Winslet die Rolle der Fotografin spielt, bietet einen spannenden Einblick in das Leben einer Frau, die sich in der männerdominierten Welt der Kriegsberichterstattung und Fotografie behauptete. Lee Miller war nicht nur als Modefotografin für die amerikanische „Vogue“ bekannt, sondern auch als eine der ersten Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsreporterin arbeitete. Besonders ihre Bilder aus den befreiten Konzentrationslagern in Deutschland gelten als bahnbrechend und rufen bis heute starke emotionale Reaktionen hervor. Doch trotz ihres herausragenden künstlerischen Beitrags geriet ihr Werk oft in den Schatten der männlichen Kollegen, mit denen sie zusammenarbeitete.

Lee Miller’s Werdegang als Kriegsfotografin ist besonders bemerkenswert, weil er das Bild einer Frau beleuchtet, die sich sowohl als Künstlerin als auch als Berichterstatterin in einer von Männern dominierten Welt durchsetzte. Zu einer Zeit, als der Krieg von männlichen Fotografen dokumentiert wurde, fand Miller einen Platz an der Front, um mit ihrer Kamera die Schrecken des Krieges zu dokumentieren. Ihre Bilder von befreiten Konzentrationslagern und von den Ruinen in Europa waren nicht nur dokumentarische Aufnahmen, sondern auch Kunstwerke, die die Grausamkeit des Krieges auf eine Weise darstellten, die die gesamte Welt schockierte. Doch trotz ihres Talents und ihrer Pionierarbeit wurde sie zu ihren Lebzeiten nie in der gleichen Weise gefeiert wie ihre männlichen Kollegen.

Diese Tatsache ist eine starke Erinnerung daran, wie Frauen, auch wenn sie in wichtigen kreativen Berufen tätig sind, oft unsichtbar bleiben oder übersehen werden. Der Film „Lee“ verdeutlicht, dass der Weg einer Frau in der Kunstwelt nicht nur von ihrem Talent, sondern auch von gesellschaftlichen und geschlechtsspezifischen Barrieren bestimmt wird. Ein Thema, das auch in der heutigen Zeit relevant bleibt – Frauen in kreativen Berufen, und insbesondere in der Medienproduktion, müssen oft gegen die Normen und Erwartungen der Gesellschaft ankämpfen, um Anerkennung zu finden.

Im Film wird deutlich sichtbar, wie Miller in einem Berufsfeld, das traditionell von Männern dominiert war, nicht nur ihre berufliche Existenz sicherte, sondern auch als Frau in einer Welt von maskulinen Normen überlebte. Dieser Aspekt ihres Lebens zeigt die doppelte Belastung, mit der Frauen heute noch konfrontiert sind: Zum einen müssen sie ihre Fähigkeiten und ihren Wert in einer Branche unter Beweis stellen und zum anderen werden sie oft durch gesellschaftliche Erwartungen und Rollenzuschreibungen eingegrenzt.

Was Lee Miller besonders auszeichnete, war ihre Fähigkeit, Fotografie als ein Werkzeug für soziale Veränderung zu nutzen. Ihre Bilder aus den Konzentrationslagern und den zerstörten Städten Europas trugen nicht nur dazu bei, das Leid der Menschen in der Nachkriegszeit sichtbar zu machen, sondern riefen weltweit eine starke emotionale Reaktion hervor. Ihre Fotografie hat nicht nur dokumentiert, sondern auch die Verantwortung des Publikums herausgefordert. Sie gab den Opfern des Krieges eine Stimme und legte die Grausamkeit der Naziherrschaft in einer Weise offen, die der Welt in den Erinnerung blieb.

Relevanz

Der Film „Lee“ ist für meine Masterarbeit besonders relevant, da er nicht nur die historische Unsichtbarkeit von Frauen in kreativen Berufen thematisiert, sondern auch die aktuellen Herausforderungen von Frauen in der Medienproduktion widerspiegelt. Als Teil meiner Masterarbeit, in der ich das Thema der Unterrepräsentation von Frauen in der Film- und Videoproduktion behandle, bietet der Film eine wertvolle Grundlage, um über die Hindernisse nachzudenken, mit denen Frauen konfrontiert sind, und darüber, wie sie ihre Sichtbarkeit und ihren Einfluss in einer immer noch männerdominierten Branche ausbauen können.

Impuls

„Lee“ ist nicht nur ein Film über eine außergewöhnliche Frau, sondern auch ein starkes Plädoyer für die Notwendigkeit, die Geschichten von Frauen in der Kunstwelt zu erzählen und ihre Beiträge angemessen zu würdigen. Es ist ein Film, der uns dazu anregt, darüber nachzudenken, wie wir als Frauen in kreativen Berufen unsere eigenen Stimmen finden und wie wir die Strukturen ändern können, die uns oft unsichtbar machen.

IMPULS // 03 The Power of Vulnerability

In ihrem TED-Talk „The Power of Vulnerability“ spricht Brené Brown über ihre Forschung zu den Themen Verletzlichkeit und Scham und wie diese Konzepte unser Leben, unsere Beziehungen und unsere Arbeit beeinflussen. Sie beginnt mit einer persönlichen Anekdote, in der sie ihre Rolle als „Geschichtenerzählerin“ und Forscherin beschreibt und erzählt, wie sie in ihrer frühen Karriere die gängige Vorstellung infrage stellte, dass nur messbare Dinge wirklich existieren. Diese Reflexion führte sie zu ihrer Forschung über die menschliche Verbindung, die sie als einen entscheidenden Bestandteil des Lebens versteht.

Für Brown ist es die Verbindung, die uns als Menschen zusammenhält. Ihre zentrale Frage lautet: Was hindert uns daran, echte Verbindungen zu anderen Menschen aufzubauen?

Scham ist das größte Hindernis für eine authentische Verbindung. Brown beschreibt Scham als die Angst vor Trennung und das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Scham ist die ständige Erfahrung der Unzulänglichkeit, sei es in Bezug auf Aussehen, Intelligenz, sozialen Status oder Erfolg. Diese Ängste hindern uns daran, uns wirklich mit anderen zu verbinden. Es ist das Gefühl, „nicht genug zu sein“, das uns isoliert und dazu führt, dass wir uns nicht öffnen oder uns verletzlich zeigen.

Im weiteren Verlauf ihrer Untersuchung stellt Brown fest, dass es eine entscheidende Variable gibt, die diejenigen unterscheidet, die starke Verbindungen und ein echtes Gefühl der Zugehörigkeit erleben, von denen, die ständig mit Isolation und Ablehnung kämpfen. Die Menschen, die authentische Beziehungen führen, glauben daran, dass sie es wert sind, geliebt und akzeptiert zu werden. Sie entwickeln ein starkes Selbstwertgefühl und die Fähigkeit, sich selbst und anderen mit Mitgefühl zu begegnen. Diese Erkenntnis führt sie zu dem Schluss, dass die Akzeptanz der eigenen Verletzlichkeit der Schlüssel zu emotionaler Gesundheit und erfüllten Beziehungen ist.

Eine weitere Entdeckung in Browns Forschung ist, dass Menschen, die eine starke Zugehörigkeit erleben, bereit sind, ihre Verletzlichkeit zu akzeptieren. Sie erkennen, dass ihre Unvollkommenheiten nicht das Schöne an ihnen mindern, sondern einen integralen Teil ihrer Identität ausmachen. Brown macht einen Unterschied zwischen Mut und Tapferkeit und erklärt, dass wahrer Mut darin besteht, die eigene Geschichte, die eigene Authentizität, ohne Angst vor Ablehnung zu zeigen. Diese Fähigkeit, sich zu zeigen und zu vertrauen, bildet das Fundament für tiefere und bedeutungsvollere Verbindungen.

Durch ihre Forschung analysiert Brown Tausende von Interviews und Geschichten und kommt zu dem Schluss, dass der Schlüssel zu echter Verbindung in der Akzeptanz der eigenen Unvollkommenheit und Verletzlichkeit liegt. Menschen, die in der Lage sind, diese Aspekte von sich selbst zu akzeptieren, erleben tiefere zwischenmenschliche Beziehungen und ein höheres Maß an emotionaler Resilienz. Ihre Forschung zeigt, dass Verletzlichkeit, auch wenn sie unangenehm oder herausfordernd ist, zu den wertvollsten und tiefgründigsten Erfahrungen im Leben führen kann.

Diese Erkenntnisse sind nicht nur für persönliche Beziehungen von Bedeutung, sondern auch für die kreative Arbeit und die Berufswelt. In der Kunst, der Musikproduktion und anderen kreativen Bereichen kann die Bereitschaft zur Verletzlichkeit und die Akzeptanz von Fehlern und Unvollkommenheiten zu innovativen und bedeutungsvollen Arbeiten führen. In der Film- und Videoproduktion, einem Thema, das in meiner Masterarbeit (wahrscheinlich) behandelt wird, spielt die Akzeptanz von Verletzlichkeit eine besonders wichtige Rolle. In einer Branche, die oft von Perfektion und Erfolg geprägt ist, kann es befreiend und förderlich sein, sich authentisch und verletzlich zu zeigen.

Relevanz

In einer Branche, die von Ungleichheiten geprägt ist, insbesondere für Frauen, zeigt Browns Arbeit, dass die Akzeptanz von Verletzlichkeit und Authentizität sowohl für das kreative Schaffen als auch für die Förderung eines inklusiveren Arbeitsumfelds von zentraler Bedeutung ist. In meiner Masterarbeit, die sich mit der Unterrepräsentation von Frauen in der Film- und Videoproduktion beschäftigt, ist Browns Forschung ein wertvoller Impuls. Sie macht deutlich, dass die Bereitschaft, sich verletzlich zu zeigen und die eigenen Erfahrungen zu akzeptieren, eine Grundlage für die Entwicklung kreativer und bedeutungsvoller Projekte bilden kann.

Impuls

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Brené Browns Forschung einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von menschlicher Verbindung, Scham und Verletzlichkeit leistet. Ihre Erkenntnisse sind nicht nur für den Bereich der Psychologie von Bedeutung, sondern auch für die kreative Arbeit und die Förderung von Gleichberechtigung in Bereichen wie zum Beispiel der Film- und Videoproduktion.

Impuls 8: Dokumentation: „Karrierekiller Kind – will ich Mutter sein oder Chefin?“

Karriere und Kind zu vereinbaren ist nicht einfach. Das zeigt die Dokumentation am Beispiel der Universitätsklinik Mainz. Die Dokumentation gab mir wichtige Impulse für meine Masterarbeit. Wieder kommen mir Themen wie die feministische Wirtschaftstheorie und unternehmerische Identität in den Sinn. Des Weiteren setzt die Dokumentation den Impuls über strukturelle Barrieren, den Gender-Gap in Führungspositionen und die Vereinbarkeit mit Familie nachzudenken. Im Film wurde auch thematisiert, wie wichtig weibliche Vorbilder sind, die Modelle vorleben. Auch in der Kreativbranche sind diese Vorbilder, vor allem für junge Frauen wichtig.

Care-Arbeit unter Partner*innen Aufteilen

Eine Ärztin erwählte positive Beispiele aus Finnland. Als sie dort war, fiel ihr auf, dass viele Frauen in Führungspositionen sind. Die Frauen sagte, dass sie nicht über Jahre ausgefallen sind, um Kinder zu bekommen, sondern dass sie sich die Care-Arbeit mit den Vätern geteilt haben. Dieses Modell zeigt, dass partnerschaftliche Aufteilung nicht nur die Karrierechancen von Frauen fördert, sondern auch eine langfristige Balance zwischen Beruf und Familie ermöglichen kann.

Doppelbesetzungen von Führungspositionen

Als weiteres Positivbeispiel wurde von Doppelbesetzungen gesprochen. Führungspositionen werden demnach von zwei Personen besetzt. Das könnte auch in der Selbstständigkeit funktionieren. Auch in der Film- und Fotografiebranche könnte das ein Weg sein das eigene Unternehmen voranzubringen. Wenn jedes Wochenende eine Hochzeit stattfindet, die fotografiert werden muss, kann sich zumindest abgewechselt werden. Eine Person hätte dann jedes zweite Wochenende Zeit für Freizeit und Familie. Das Zusammenarbeiten bringt außerdem mehr Flexibilität mit sich. Die Chance, dass eine von zwei Personen Zeit hat, ist definitiv höher. Gerade in der Kreativbranche, wo unvorhersehbare Aufträge und kurzfristige Einsätze keine Seltenheit sind, könnten solche Modelle sowohl die Lebensqualität als auch die Effizienz steigern.

Aus der Dokumentation geht hervor, dass es innovative Ansätze und gesellschaftliche Veränderungen braucht, um Frauen auf nachhaltige Weise bei der beruflichen und familiären Vereinbarkeit zu helfen. Die positiven Beispiele aus Finnland und das Konzept der Doppelbesetzung zeigen, dass es Möglichkeiten gibt, traditionelle Strukturen aufzubrechen und neue Perspektiven zu entwickeln, auch in Bereichen wie der Kreativwirtschaft.

IMPULSE #1.3

Secret to Organize Your Genealogy

The book Secrets to Organize Your Genealogy is packed with tips for staying organized while exploring your family history. It goes beyond just managing research — it’s really about creating systems that make the process easier and more meaningful. For my master’s thesis, which focuses on building a genealogy app prototype to help families connect and preserve their stories, this book has been extremely helpful with its tips. It’s given me ideas not just for organizing information but also for how design can shape personal and family connections in impactful ways.  

How This Book Connects to My Thesis  

One of the biggest takeaways from the book is how important it is to have a clear system when organizing family history. Whether it’s through research logs, checklists, or file-naming systems, the book emphasizes the need for tools that make it easier to keep track of discoveries. This is a direct inspiration for the prototype that I’m making for my master’s thesis, where I want families to feel empowered to store and share their stories without feeling overwhelmed. For example, the idea of using tagging systems or interactive charts to organize information could be a perfect fit for my app, making it intuitive and user-friendly (as some of the people I had interview for my user research also suggested).  

The book also highlights the emotional side of genealogy. It’s not just about collecting data — it’s about preserving memories and creating a legacy for future generations. This aligns perfectly with the goal of my app, which isn’t just a tool for research but a space for families to bond and collaborate. By creating a platform where people can share photos, stories, and even unresolved questions, I hope to build something that strengthens relationships across generations.  

Why It Matters for Design  

This book has also made me think about how good design can transform complex processes into enjoyable experiences. Genealogy often feels overwhelming because of the sheer amount of information involved, but a well-designed system can make even the most complicated tasks feel manageable. For example, the book’s emphasis on keeping things simple — like using consistent file-naming systems or clear workflows — is a great reminder that design should focus on reducing friction and helping users stay organized.  

Another big thing is the importance of flexibility. The book talks about how different people have different ways of organizing their research, and I think that’s something every designer should keep in mind. For my app prototype, this means maybe giving users options to customize how they store and access their family history. Some people might want a visual timeline, while others might prefer detailed logs. The key is to create a tool that adapts to the user, not the other way around. But I’ll tackle this problem appropriately when the time for that comes. 

How This Shapes My Future  

Reading this book has not only influenced the way I think about my master’s thesis but also how I see my role as a designer. It’s reminded me that design isn’t just about aesthetics or functionality — it’s about creating tools that make life better and more meaningful. In my future work, I want to focus on building systems that bring people together, whether it’s through storytelling platforms, collaborative tools, or something entirely new.  

This book has also reinforced the idea that good design is a process. Just like genealogy, it requires patience, lots of work, attention to detail, and a willingness to adapt. As I move forward in my career, I hope I’ll carry these lessons with me, knowing that the best designs come from understanding people’s needs and finding creative ways to meet them.  

Conclusion  

Secrets to Organize Your Genealogy is for me more than just a guide for family historians — it’s a reminder of how powerful good organization and design can be. It’s given me fresh ideas for the app prototype that I’m creating for my master’s thesis. It helped me refine my approach to my prototype and inspired me to think bigger about the impact design can have on people’s lives. Whether it’s preserving family legacies or creating tools that make complex tasks easier, this book has shown me how design can truly make a difference. 

→ Impulse_07 | Universal Project Template – Bertrand de Becque (Summit Montréal 2019)

For the 7th Impulse, I came across the TouchDesigner YouTube channel, found Bertrand de Becque’s talk about the Universal Project Template. It was fascinating to watch how he managed to achieve so much using TouchDesigner.

Seeing his workflow made me realize just how wide and flexible TouchDesigner is as a program. It’s exciting to think about all the possibilities, but it also reminded me that mastering such a tool takes a lot of time and practice :‘)

What stood out to me most was how he created a reusable template. Rather than starting from scratch with every new project, he built a structure that could be adapted for different purposes. This approach seemed so smart and efficient. It made me think about my own thesis and how valuable it would be if I could create something similar. For example, if I manage to design a template in TouchDesigner that I can use for visualizing how languages “look” or sound differently, it could save me so much time. It would allow me to focus on experimenting and refining the ideas instead of repeatedly building everything from the ground up.

It was also very interesting to see how organized and well-structured his work was. This level of preparation gave him the flexibility to adapt his template for various scenarios, and I realized how much planning can make a difference in any creative or technical process.

This talk taught me that creating templates is not only possible but also extremely helpful, especially when working on projects as complex as my thesis. It’s something I want to explore for myself, even though it might take time to figure out how to structure it properly. The way he approached TouchDesigner inspired me to think about my workflow and how I can improve it.

I also learned that TouchDesigner is a very broad and powerful tool, offering endless possibilities. This is both exciting and overwhelming because there’s so much to learn and explore. It made me realize that while I’m excited to use it for my thesis, I need to be patient and allow myself the time to become more familiar with it.

Overall, this talk was very motivating. It opened my eyes to new ways of working smarter, and it gave me ideas for making my thesis more efficient and creative.

→ Watch the Talk: Universal Project Template – Bertrand de Becque

IMPULS 7: Buch „Was wollt ihr denn noch alles“

Die Autorin Alexandre Zykunov spricht in ihrem Buch „Was wollt ihr denn noch alles“ über Lebensbereiche von Frauen, in welchen sie Benachteiligung erfahren. Das Buch kann ich wirklich empfehlen. Es liefert zwar erschreckende Zahlen und Statistiken, liest sich aber wie ein Roman. Das Buch ist für meine Masterarbeit relevant, da es sich auf eine Vielzahl an Statistiken und Studien bezieht, die alle im Quellenverzeichnis vorliegen.

Alexandra Zykunov dachte lange Zeit, dass Frauen und Männer schon längst gleichberechtigt seien. Das dem nicht so ist wurde ihr erst klar, als sie selbst Kinder bekam. Sie stellte fest, dass besonders Mütter immer noch mit Geschlechterungleichheit zu kämpfen haben. In einem Interview mit dem NDR sagt sie, dass 63 Prozent der Frauen in Deutschland, weniger als 1000 € netto verdienen. Das die Hälfte der Weltbevölkerung diskriminiert wird, wird laut Zykunov besonders deutlich, wenn der Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern beleuchtet wird. In Deutschland ist der Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern mit 18 Prozent sehr hoch. Wird von einem durchschnittlichen Lohn von 3200 € ausgegangen, sind das pro Monat 585 € weniger am Konto. Generell haben Frauen eine geringere Beteiligung am Arbeitsmarkt.1

Der Thomas-Kreislauf

„Die AllBright Stiftung hat festgestellt, dass es in den höher gelegenen börsendotieren Unternehmen in der Managementetage mehr Männer mit dem Namen Thomas gab als überhaupt Frauen. Das nennen sie den Thomas-Kreislauf. Also ein Thomas stellt einen Thomas ein, stellt einen Thomas ein, stellt einen Thomas ein. Jetzt könnte man sagen: Juhu! Der Thomas-Kreislauf wurde im letzten Jahr endlich abgelöst. Man würde denken ‚Ja, haben es vielleicht doch mehr Frauen geschafft in diesen Vorstand?!‘ Nein. Der Thomas-Kreislauf ist jetzt nämlich abgelöst worden vom Christian-Kreislauf“, so Alexandra Zykunov im Interview mit dem NDR.2

Frauen werden außerdem seltener eingestellt. Laut der Autorin wird die Schuld dann häufig bei den Frauen gesucht. Sie sollen doch selbstbewusster auftreten und besser verhandeln – wie Männer eben. Studien haben allerdings gezeigt, dass Frauen die selbstbewusst verhandeln und sich durchkämpfen, von Personaler*innen unterbewusst aussortiert werden.3

„Ich finde es hochgradig unfair, dass wir einerseits von Frauen und weiblich gelesenen Personen verlangen, dass sie sich kümmern, dass sie ihre Stunden reduzieren, dass sie die Care-Arbeit machen für Alte, für Kranke, für Kinder. Und sie ist auch sehr, sehr wichtig, denn ohne Care-Arbeit würden wir nicht funktionieren. Babys würden sterben, Alte würden sterben. Ohne Care-Arbeit würde unsere Zivilisation im Grunde zusammenbrechen. Und wir wissen, die Frauen werden sich dadurch in finanzielle Altersarmut manövrieren“, sagt die Autorin im Interview.4

Das Thema Care-Arbeit wird im Buch von Alexandra Zykunov thematisiert. Es zeigte mir, wie wichtig dieses Thema ist, auch in Bezug auf meine Masterarbeit. In vielen Forschungen wird nur auf die Umstände in Arbeitsverhältnissen eingegangen. In meiner Masterarbeit möchte ich erforschen, wie sich dieses Ungleichgewicht auf Frauen in der Selbstständigkeit auswirkt. Sind dort auch diese Geschlechterunterschiede sichtbar? Verdienen Unternehmerinnen so viel weniger als Unternehmer in derselben Branche?

1 vgl. NDR (2024)

2 ebd

3 ebd

4 ebd

Literaturverzeichnis:

NDR (06.03.2024): Gleichberechtigung: „Was wollt ihr denn noch alles?!“ In: NDR Kultur, https://www.ndr.de/kultur/buch/tipps/Gleichberechtigung-Nein-Was-wollt-ihr-denn-noch-alles,nochalles100.html (zuletzt aufgerufen am 27.01.2025)

Impulse #6

As part of my master’s thesis in design and research, I’ve been exploring different tools and technologies to see what might fit best with my project. Recently, I decided to dive into React Native, a framework for building mobile apps using JavaScript. Since I’m a complete beginner, I wanted to start with something structured and easy to follow, so I began with a tutorial playlist on YouTube: React Native Tutorial for Beginners by CodeWithHarry.

This playlist has been a great starting point for me. It covers the basics of React Native, from setting up the environment to building simple apps. The instructor explains everything in a clear and beginner-friendly way, which is perfect for someone like me who’s just getting started. I’m not looking to become an expert overnight—I just want to get an overview of the language and see if it’s something I can use for my thesis.

So far, I’ve learned how to create basic components, handle user input, and style apps using React Native. It’s been fascinating to see how quickly you can build something functional, even with limited experience. The idea of creating cross-platform apps that work on both iOS and Android with a single codebase is really appealing, especially for a project like my thesis where efficiency and flexibility are important.

What I like most about this learning process is how hands-on it is. Instead of just reading about React Native, I’m actually building small projects and experimenting with code. It’s a great way to see if this technology is something I enjoy working with and if it aligns with my goals for the thesis.

Of course, I still have a lot to learn, and I’m taking it one step at a time. Right now, I’m just focusing on understanding the basics and getting a feel for the language. If React Native turns out to be a good fit, I’ll dive deeper into more advanced topics and start thinking about how I can apply it to my thesis project.

BSC gegen HSV – IMPULS #8

Ich habe mir das Fußballspiel BSC gegen HSV auf SPORT1 angeschaut, und die Aussagen der Kommentatoren mitgeschnitten. Anschließend habe ich das Audio-File transkribiert und analysiert. Folgende Erkenntnisse habe ich mitnehmen können:

Im Vergleich zu dem Frauenfußballspiel gibt es keine direkte Sprache, die männliche Spieler auf ihr Geschlecht reduziert. Allerdings sind negative Kommentare über Trainer (z. B. äußeres Erscheinungsbild und Vergleiche mit Schlagersängerinnen) als abwertend zu betrachten und enthalten stereotype Vorstellungen. Die Spielanalyse konzentriert sich auf Leistung, Taktik und Technik, ohne geschlechtsbezogene Untertöne.

Vergleich mit dem Frauenfußball-Text:

Im Frauenfußballspiel wurden Spielerinnen häufig geschlechtsbezogen beschrieben (z. B. äußeres Erscheinungsbild, emotionale Aspekte), während die Spielleistung in den Hintergrund trat.

Im Männerfußballspiel dominieren hingegen taktische und spielerische Analysen, obwohl vereinzelte stereotype Bemerkungen vorkommen (z. B. Äußerungen über Trainer).

    Die Darstellung von Frauenfußball war deutlich stärker von Geschlechterrollen geprägt, während beim Männerfußball die Diskussion spielorientierter und weniger geschlechtsbezogen ist, trotz punktueller abwertender Bemerkungen.

    IMPULSE #1.2

    Exploring Family, Connection, and Design: Lessons from Six TED Talks  

    These six TED Talks highlight different aspects of human connection, family, and how we relate to one another. They each provide valuable perspectives that align with my master’s thesis and the prototype I’m building—a project focused on strengthening family relationships through design. These talks also offer broader insights into how design can shape the future and play a significant role in my career as an interactive designer.  

    TED Talk 1: Yaniv Erlich – How We’re Building the World’s Largest Family Tree 

    Yaniv Erlich’s talk explores how technology and crowdsourcing can bring people together by building a massive, interconnected family tree. With over 125 million individuals included, this project shows how data and collaboration can reveal not just personal connections but also insights into migration patterns, health, and relationships.  

    For my thesis, this is a powerful example of how shared storytelling and collective input can preserve family histories and strengthen bonds. The concept of merging individual stories into a larger narrative mirrors my prototype’s goal: to create a digital space where families can connect, collaborate, and preserve their legacy. It’s also a reminder that design doesn’t just have to solve problems; it can bring people together and make them feel part of something bigger. 

    TED Talk 2: Elizabeth Zion – The Need for Family Reunification

    Elizabeth Zion shares her deeply personal story of growing up without her father due to immigration barriers. Her experience highlights how essential family unity is to a child’s emotional and social development. She makes a powerful case for governments to prioritize family reunification and remove the bureaucratic obstacles that keep families apart.  

    This talk resonated with me because it underscores the emotional impact of family separation—a theme central to my thesis. My goal is to design tools that not only preserve family connections but also help families communicate and feel close, even across physical distances. Zion’s story reminds me of the importance of creating tools that offer emotional support and bridge gaps caused by distance or circumstances.  

    TED Talk 3: Abigail Spanberger – How to Connect with People Who Are Different Than You  

    Abigail Spanberger’s talk is about the power of asking questions and building relationships, even with people who see the world differently. As a former CIA officer and now a politician, she explains how understanding different perspectives is key to solving complex problems and creating meaningful change.  

    For my work, this talk reinforces the importance of designing with empathy. It’s not just about creating tools—it’s about understanding the diverse needs of the people who will use them. Spanberger’s emphasis on building relationships and finding common ground inspires me to ensure that my prototype feels inclusive and adaptable for all kinds of families, with their unique stories and dynamics.  

    TED Talk 4: Diana Greene Foster – What Happens When We Deny People Abortions?

    Diana Greene Foster shares research from the Turnaway Study, which examines the long-term impact of being denied an abortion. Her findings reveal how life-changing decisions affect economic, physical, and emotional well-being. Foster’s talk goes beyond the topic of abortion—it’s a reminder that access to choice and agency over one’s life is essential for overall well-being.  

    This talk is relevant to my thesis because it highlights the importance of creating environments where people feel empowered to make their own decisions. For my prototype, this means designing tools that allow families to take control of their narratives, preserve what matters to them, and pass it on in ways that feel authentic and meaningful. Foster’s talk also shows that design should focus on supporting users’ long-term well-being, not just their immediate needs.  

    TED Talk 5: Amy Kurzweil – Time Traveling with AI to Connect with Lost Loved Ones  

    Amy Kurzweil’s story about using AI to create a chatbot based on her late grandfather’s writings is both fascinating and emotional. She describes how this technology allowed her to connect with a family member she never met and explore his legacy in a new way. 

    This talk is incredibly relevant to my prototype, as it illustrates how technology can make family history come alive. It’s not just about preserving the past—it’s about creating interactive experiences that allow people to engage with their family stories. Kurzweil’s project inspires me to think about how AI or other emerging technologies could be integrated into my work to make it even more personal and impactful.  

    TED Talk 6: Clemantine Wamariya – War and What Comes After

    Clemantine Wamariya shares her harrowing story of surviving the Rwandan genocide and her journey as a refugee. Her talk is a powerful reminder of the resilience of the human spirit and the importance of storytelling in healing and understanding. 

    For my thesis, Wamariya’s story underscores the need to preserve and honor family histories, even those marked by trauma. Families often carry untold stories that shape their identity, and design can play a role in helping them share and process those stories. Her talk also reminds me that design can be a tool for healing, creating spaces where people feel safe to share their experiences and connect with others.  

    Impact on My Future Work and Design  

    These talks have given me so much to think about—not just for my thesis but for my career as a designer. They highlight how design can be about more than just functionality; it can be a way to connect people, bridge divides, and preserve what makes us human. 

    In my future work, I want to create tools that foster connection and empathy, whether that’s through storytelling platforms, inclusive interfaces, or innovative uses of technology like AI. The themes from these talks—collaboration, empathy, agency, and resilience—are lessons I’ll carry forward as I design for a more connected and compassionate world.  

    Design has the power to shape the future, and these talks remind me of the responsibility that comes with that power. As I work on my thesis and beyond, my goal is to create designs that honor people’s stories, bring them closer together, and leave a lasting impact.