#7 – Zusatztools

Zusatztools wie Haltegriffe und Stative können die Filmerfahrung mit dem iPhone 13 Pro erheblich verbessern und professionelle Ergebnisse ermöglichen. Diese Zubehörteile bieten nicht nur mehr Stabilität, sondern eröffnen auch kreative Möglichkeiten für alle, die mit ihrem iPhone filmen oder fotografieren möchten.

Ein unverzichtbares Zubehör ist der Haltegriff. Haltegriffe bieten eine ergonomische Möglichkeit, das iPhone zu halten, und verbessern die Stabilität beim Filmen aus der Hand. Ein solcher Griff sorgt für eine ruhigere Aufnahme und reduziert Verwacklungen, die bei längeren Aufnahmen aus der Hand auftreten können. Einige Modelle verfügen über integrierte Bedienelemente, die den Zugriff auf wichtige Kamerafunktionen erleichtern, ohne dass man den Bildschirm berühren muss. Dies ist besonders nützlich, wenn man in Bewegung filmt oder schnelle Szenenwechsel einfangen möchte.

Stative sind ein weiteres wichtiges Zubehör für das iPhone 13 Pro. Sie ermöglichen feste, stabile Aufnahmen und sind ideal für Situationen, in denen eine langanhaltende, unbewegliche Kameraposition erforderlich ist. Dies kann bei Zeitraffervideos, langen Belichtungsaufnahmen oder Gruppenfotos von Vorteil sein. Ein gutes Stativ bietet verstellbare Beine und einen stabilen Kopf, um die Kamera in verschiedenen Winkeln zu positionieren. Einige Stative sind kompakt und tragbar, perfekt für Reisen, während andere schwerer und robuster sind, um auch bei Wind und unebenen Untergründen stabil zu bleiben.

Für diejenigen, die unterwegs sind und viel filmen oder fotografieren, gibt es flexible Stative, die sich um Objekte wie Geländer oder Baumäste wickeln lassen. Diese bieten noch mehr Flexibilität bei der Auswahl der Aufnahmewinkel und Standorte. Durch ihre Vielseitigkeit sind sie besonders bei Vloggern und Outdoor-Fotografen beliebt.

Zusätzlich zu Haltegriffen und Stativen gibt es auch Gimbals, die eine erweiterte Stabilisierung bieten. Gimbals sind motorisierte Halterungen, die Verwacklungen aktiv ausgleichen und sehr ruhige, flüssige Aufnahmen ermöglichen. Sie sind ideal für dynamische Aufnahmen, bei denen man sich viel bewegt, etwa beim Sport oder bei Reisevideos. Gimbals bieten oft zusätzliche Features wie Schwenk-, Neige- und Rollachsenkontrolle sowie die Möglichkeit, komplexe Kamerabewegungen wie Follow-Modus oder Zeitrafferaufnahmen zu programmieren.

Weiteres nützliches Zubehör umfasst externe Mikrofone und Beleuchtung. Ein hochwertiges Mikrofon kann die Audioqualität erheblich verbessern, was besonders bei Interviews oder Vlogs wichtig ist. Es gibt verschiedene Modelle, die direkt an das iPhone angeschlossen werden können, von kompakten Lavaliermikrofonen bis hin zu professionellen Shotgun-Mikrofonen.

Externe Beleuchtung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für hochwertige Aufnahmen. LED-Leuchten, die am iPhone oder am Stativ befestigt werden können, sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Motivs und reduzieren unerwünschte Schatten. Dies ist besonders hilfreich bei Aufnahmen in Innenräumen oder bei schlechten Lichtverhältnissen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das iPhone 13 Pro durch die Verwendung von Zusatztools wie Haltegriffen, Stativen, Gimbals, externen Mikrofonen und Beleuchtung zu einem noch leistungsfähigeren Werkzeug für kreative Projekte wird. Diese Zubehörteile bieten Stabilität, Flexibilität und verbesserte Aufnahmequalität, sodass Nutzer ihre kreativen Visionen optimal umsetzen können.

#6 – Hochkantes Filmen

Das Filmen im Hochformat (vertikal) hat sich in den letzten Jahren zu einem gängigen Format entwickelt, besonders durch Plattformen wie Instagram Stories, TikTok und Snapchat. Das iPhone 13 Pro bietet dank seiner fortschrittlichen Kamera-Technologie und Funktionen eine hervorragende Möglichkeit, qualitativ hochwertige vertikale Videos zu erstellen. Hier sind einige Tipps und Tricks, um das Beste aus deinem iPhone 13 Pro herauszuholen, wenn du hochkant filmst.

1. Vorteile des Hochkant Formats

Hochkant-Videos sind besonders gut geeignet für soziale Medien, da sie den gesamten Bildschirm eines Smartphones einnehmen und so eine immersive Erfahrung bieten. Sie sind ideal für persönliche Vlogs, Produktdemos oder kreative Kurzvideos.

2. Vorbereitung und Einstellungen

Kameraeinstellungen: Stelle sicher, dass du die besten Einstellungen für deine Aufnahmen verwendest. Öffne die Kamera-App, gehe zu den Einstellungen und aktiviere Funktionen wie HDR (High Dynamic Range) für bessere Kontraste und lebendigere Farben. Wähle die höchste Auflösung (4K) und die optimale Bildrate (24, 30 oder 60 FPS) für deine Bedürfnisse.

Stabilisierung: Aktiviere die Bildstabilisierung, um Verwacklungen zu minimieren. Das iPhone 13 Pro verfügt über eine optische Bildstabilisierung, die besonders nützlich ist, wenn du aus der Hand filmst.

3. Nutzung der Kamerafunktionen

Verschiedene Linsen nutzen: Das iPhone 13 Pro verfügt über eine Dreifachkamera mit Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv. Nutze diese Linsen, um unterschiedliche Perspektiven zu erfassen. Besonders der Ultraweitwinkel eignet sich hervorragend, um mehr von der Umgebung in das Bild zu bekommen.

Cinematic Mode: Der Cinematic Mode des iPhone 13 Pro bietet eine geringe Tiefenschärfe, ähnlich wie bei professionellen Kameras. Dies ist besonders nützlich, um das Hauptmotiv hervorzuheben und einen filmischen Look zu erzeugen.

4. Praktische Tipps für das Filmen

Halten des iPhones: Halte das iPhone mit beiden Händen, um eine stabilere Aufnahme zu gewährleisten. Alternativ kannst du ein Stativ oder einen Gimbal verwenden, um Verwacklungen weiter zu minimieren.

Beleuchtung: Achte auf gute Lichtverhältnisse. Natürliches Licht ist oft am besten, aber du kannst auch zusätzliche Beleuchtung nutzen, um Schatten zu minimieren und das Motiv gleichmäßig auszuleuchten.

Komposition: Überlege dir die Komposition deiner Aufnahmen. Das iPhone bietet ein Raster, das dir hilft, die Regel der Drittel zu beachten und das Hauptmotiv optimal zu platzieren.

5. Nachbearbeitung

Bearbeitungs-Apps: Nutze Apps wie iMovie, LumaFusion oder Adobe Premiere Rush, um deine Videos zu bearbeiten. Du kannst Clips schneiden, Effekte hinzufügen und Farben anpassen, um das Beste aus deinen Aufnahmen herauszuholen.

Filtern und Effekte: Überlege dir, ob du Filter oder Effekte hinzufügen möchtest, um deinen Videos einen bestimmten Look zu verleihen. Diese können direkt in der Fotos-App oder in speziellen Bearbeitungs-Apps angewendet werden.

6. Teilen und Veröffentlichen

Plattformen wählen: Wähle die richtigen Plattformen für deine vertikalen Videos. Instagram Stories, TikTok und Snapchat sind perfekt für Hochkant-Inhalte.

Qualität bewahren: Achte darauf, dass die Qualität beim Hochladen erhalten bleibt. Einige Plattformen komprimieren Videos stark, daher kann es hilfreich sein, vor dem Hochladen die besten Export-Einstellungen zu nutzen.

Das Filmen im Hochformat mit dem iPhone 13 Pro eröffnet viele kreative Möglichkeiten. Probier es doch mal aus!

#5 – VivaVideo App

VivaVideo ist eine beliebte Videobearbeitungs-App, die von QuVideo Inc. entwickelt wurde und sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte verfügbar ist. Die App richtet sich an eine breite Zielgruppe, von Anfängern bis hin zu professionellen Videobearbeitern, und bietet eine Vielzahl von Funktionen, die das Erstellen und Bearbeiten von Videos einfach und unterhaltsam machen. Hier sind einige der Hauptmerkmale und Funktionen von VivaVideo:

Hauptmerkmale und Funktionen

  1. Einfache Benutzeroberfläche:
    • VivaVideo bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, die es auch Einsteigern ermöglicht, schnell und einfach beeindruckende Videos zu erstellen. Die intuitive Navigation und die klaren Anweisungen helfen den Nutzern, sich problemlos zurechtzufinden.
  2. Vielfältige Bearbeitungswerkzeuge:
    • Die App stellt eine breite Palette von Bearbeitungswerkzeugen zur Verfügung, darunter Zuschneiden, Schneiden, Zusammenfügen, Drehen und Spiegeln von Videoclips. Diese Werkzeuge ermöglichen es Nutzern, ihre Videos präzise und nach ihren Vorstellungen zu gestalten.
  3. Effekte und Filter:
    • VivaVideo bietet eine Vielzahl von visuellen Effekten und Filtern, die den Videos ein professionelles Aussehen verleihen können. Dazu gehören Farbkorrekturfilter, kreative Überlagerungen, Animationseffekte und vieles mehr.
  4. Text- und Titelfunktionen:
    • Nutzer können ihren Videos Text und Titel hinzufügen, um zusätzliche Informationen oder kreative Elemente einzubinden. Die App bietet verschiedene Schriftarten, Farben und Animationsstile, um den Text individuell anzupassen.
  5. Musik und Soundeffekte:
    • VivaVideo ermöglicht es, Hintergrundmusik und Soundeffekte zu den Videos hinzuzufügen. Nutzer können aus der integrierten Musikbibliothek wählen oder ihre eigene Musik importieren. Die Möglichkeit, die Lautstärke und die Dauer der Musik anzupassen, sorgt für eine perfekte Abstimmung auf das Video.
  6. Übergänge und Animationen:
    • Die App bietet eine Vielzahl von Übergängen und Animationen, die dabei helfen, nahtlose Übergänge zwischen verschiedenen Clips zu schaffen. Diese Effekte können den Videos eine professionelle Note verleihen und die Zuschauer fesseln.
  7. Collagen und Diashows:
    • Mit VivaVideo können Nutzer auch Fotocollagen und Diashows erstellen. Die App bietet verschiedene Layouts und Stile, um kreative und ansprechende Präsentationen aus Fotos und Videos zu erstellen.
  8. Teilen auf sozialen Medien:
    • VivaVideo erleichtert das Teilen von erstellten Videos auf verschiedenen sozialen Medienplattformen wie Instagram, Facebook, YouTube und TikTok. Nutzer können ihre Videos direkt aus der App heraus hochladen, was den Prozess erheblich vereinfacht.
  9. Professionelle Videobearbeitung:
    • Für fortgeschrittene Nutzer bietet VivaVideo auch professionelle Funktionen wie die Anpassung der Videogeschwindigkeit, Keyframe-Animationen und die Bearbeitung mehrerer Videospuren. Diese erweiterten Werkzeuge ermöglichen eine detailliertere und präzisere Videobearbeitung.
  10. Kostenlose und Premium-Version:
    • VivaVideo ist als kostenlose Version mit grundlegenden Funktionen erhältlich. Für Nutzer, die auf erweiterte Funktionen und Inhalte zugreifen möchten, gibt es eine Premium-Version, die über ein Abonnement-Modell angeboten wird. Die Premium-Version bietet unter anderem werbefreies Arbeiten, zusätzliche Effekte und erweiterte Exportoptionen.

Hier habe ich ein kurzes Video mit VivaVideo geschnitten:

Die Möglichkeit, sowohl einfache Bearbeitungen als auch komplexe Videoprojekte durchzuführen, macht VivaVideo zu einer der beliebtesten und am häufigsten heruntergeladenen Videobearbeitungs-Apps auf dem Markt.

#4 – IPhone 13 Pro Zusatzfunktionen

Das IPhone 13 Pro verfügt über einige Zusatzfunktionen, die hier kurz dargestellt werden.

Software-Optimierungen und Funktionen

  1. Photographic Styles:
    • Mit den Photographic Styles können Nutzer voreingestellte Farbprofile auswählen oder ihre eigenen erstellen, um den Look ihrer Fotos anzupassen. Diese Stile passen sich intelligent an, um verschiedene Elemente wie Hauttöne und Himmel auf natürliche Weise zu behandeln. So können Fotos individuell gestaltet werden, ohne dass nachträglich umfangreiche Bearbeitungen erforderlich sind.
  2. ProRAW und ProRes:
    • Das iPhone 13 Pro unterstützt den Apple ProRAW-Format, das eine Kombination aus dem Rohdatenformat und der rechnergestützten Fotografie bietet. Dies ermöglicht eine feinere Kontrolle über Belichtung, Farbe und Weißabgleich bei der Nachbearbeitung.
    • Zusätzlich bietet das iPhone 13 Pro die Möglichkeit, Videos im ProRes-Format aufzunehmen. ProRes ist ein professioneller Videocodec, der eine hohe Bildqualität und geringe Komprimierung bietet, was besonders für professionelle Videoarbeiten von Vorteil ist.
  3. Nachtmodus:
    • Der Nachtmodus ist auf allen drei Linsen verfügbar und sorgt dafür, dass auch bei extrem schlechten Lichtverhältnissen detaillierte und klare Bilder aufgenommen werden können. Dabei werden mehrere Belichtungen zusammengeführt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
  4. Deep Fusion:
    • Deep Fusion nutzt fortschrittliche maschinelle Lernalgorithmen, um die Texturen und Details in Bildern zu verbessern. Es kommt insbesondere bei mittleren bis schlechten Lichtverhältnissen zum Einsatz und analysiert jedes Pixel, um die beste Detailtreue und den geringsten Rauschpegel zu erreichen.
  5. Smart HDR 4:
    • Smart HDR 4 erkennt automatisch verschiedene Szenen und optimiert die Belichtung und die Kontrastverhältnisse für jedes Bild. Es kann mehrere Personen im Bild erkennen und sicherstellen, dass jede Person korrekt belichtet ist und natürliche Hauttöne aufweist.
  6. Cinematic Mode:
    • Der Cinematic Mode bringt kinoreife Videoaufnahmen auf das iPhone 13 Pro. Dieser Modus nutzt die fortschrittliche Rechenleistung, um nahtlose Übergänge zwischen Vorder- und Hintergrundfokus zu schaffen. Er ermöglicht es auch, den Fokus nach der Aufnahme zu ändern, was eine noch größere kreative Freiheit bietet.

Leistung und Prozessor

Das Herzstück, das all diese fortschrittlichen Kamera- und Softwarefunktionen antreibt, ist der A15 Bionic Chip. Dieser Prozessor verfügt über eine 6-Kern-CPU, eine 5-Kern-GPU und eine 16-Kern Neural Engine, die zusammen eine immense Rechenleistung bieten. Dadurch können die Bildverarbeitungsalgorithmen blitzschnell arbeiten und ermöglichen Funktionen wie die Echtzeit-Verarbeitung von Fotos und Videos.

Das iPhone 13 Pro bietet Werkzeuge und Funktionen, die weit über das hinausgehen, was bisher von einem Smartphone erwartet wurde. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Apple Technologie nutzt, um kreative Möglichkeiten zu erweitern und die Grenzen dessen, was mit einem Smartphone möglich ist, immer weiter zu verschieben.

#3 – Die drei Linsen

Das IPhone 13 Pro ist mit einem Dreifach-Kamerasystem ausgestattet, das aus einer Ultraweitwinkel-, einer Weitwinkel- und einer Teleobjektivlinse besteht. Jede dieser Linsen spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der fotografischen Fähigkeiten des iPhone 13 Pro.

Ultraweitwinkelobjektiv:

  • Brennweite: 13 mm
  • Blende: f/1.8
  • Sensor: 12 Megapixel
  • Sichtfeld: 120 Grad

Das Ultraweitwinkelobjektiv ermöglicht es, ein besonders weites Sichtfeld aufzunehmen, was ideal für Landschaftsaufnahmen, Architektur und große Gruppenfotos ist. Die verbesserte Blendenöffnung von f/1.8 lässt mehr Licht auf den Sensor, was besonders bei schlechten Lichtverhältnissen zu besseren Ergebnissen führt. Zusätzlich bietet die Ultraweitwinkelkamera auch die Möglichkeit, Makrofotografie zu betreiben, sodass Objekte in bis zu zwei Zentimetern Entfernung scharf aufgenommen werden können.

Weitwinkelobjektiv:

  • Brennweite: 26 mm
  • Blende: f/1.5
  • Sensor: 12 Megapixel mit großen 1,9 μm Pixeln

Das Weitwinkelobjektiv ist das Standardobjektiv des iPhone 13 Pro und wird für die meisten Aufnahmen verwendet. Mit seiner großen Blendenöffnung von f/1.5 und den größeren Pixeln kann es mehr Licht einfangen, was zu klareren und detailreicheren Bildern führt, selbst bei schwachem Licht. Die optische Bildstabilisierung sorgt dafür, dass Aufnahmen auch bei Bewegung scharf bleiben. Dieses Objektiv ist vielseitig einsetzbar und eignet sich hervorragend für eine breite Palette von Fotografiearten, von Porträts bis hin zu alltäglichen Schnappschüssen.

Teleobjektiv:

  • Brennweite: 77 mm
  • Blende: f/2.8
  • Sensor: 12 Megapixel

Das Teleobjektiv bietet eine dreifache optische Vergrößerung, was bedeutet, dass Objekte dreimal näher erscheinen, ohne dass die Bildqualität leidet. Dies ist ideal für Porträtfotografie, da es eine natürliche Tiefenschärfe und ein ansprechendes Bokeh ermöglicht. Mit der verbesserten Blendenöffnung von f/2.8 können auch hier bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Ergebnisse erzielt werden. Zudem unterstützt das Teleobjektiv den Nachtmodus, wodurch es möglich ist, auch bei geringem Licht detaillierte und scharfe Bilder aufzunehmen.

Das Dreifach-Kamerasystem des iPhone 13 Pro stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Smartphone-Fotografie dar. Es kombiniert leistungsstarke Hardware mit fortschrittlicher Software, um beeindruckende Bilder und Videos in nahezu jeder Umgebung zu ermöglichen.

Gib dem Foto die Seele zurück!

Dafür brauchen wir Fotograf*innen.

Der Werbeslogan von Martin Auer, „Gibt dem Brot die Seele zurück“ ist meiner Meinung nach auch auf die Fotografie anwendbar. So gut wie jeder Mensch trägt in seiner Hosentasche eine kleine Kamera mit sich herum, die nur zu gern gezückt wird, um Kinder beim Spielen, Landschaften und nicht zuletzt Haustier (meist Katzen) zu fotografieren. Versteht mich nicht falsch – diese Bilder haben ihre Berechtigung. Ich selbst nutze mein Handy, wenn es schnell gehen muss. Was mich schmunzeln lässt ist nur die Unmenge an Daten, die die eigene Galerie und online Clouds zumüllen. Ein Foto mit dem Handy zu machen geht schnell, so nebenbei, ohne sich wirklich darauf einlassen zu müssen. Wie der Name Smartphone es vermuten lässt, regelt das Gerät die Einstellungen für die Fotografie von selbst und kann so von jedermann und jederfrau angewendet werden.

Unter diesen Umständen ist es oft nicht so leicht, die Arbeit als Fotograf*in selbst als wertvoll anzusehen. Zumindest auf den ersten Blick nicht. Beim genaueren Betrachten dieser „Bildmassen“ wird einem schnell klar, dass sich diese schnellen Fotografien wesentlich von Bildern unterscheiden, die mit Sorgfalt aufgenommen wurden.

Laut Hansen und Parolin ergeben deine eigene Perspektive, deine Emotionen, die Wahl deines Ausschnitts, deine subjektive Realität und dein Kamera-Setup, dein Bild. (vgl. Hansen/Parolin 2022, S.2) Als Fotografin machen wir uns bewusst darüber Gedanken, welches Objektiv wir wählen, welche Blende, welche Belichtungszeit und welchen Ausschnitt wir verwenden wollen. Aus dem gesamten Bild filterst du als Fotograf*in heraus, was dir wichtig ist. Dieser Prozess macht das Bild zu deinem Bild. Unsere Auswahl wird beeinflusst von unseren Erfahrungen, unserer Aufmerksamkeit, unseren Vorlieben und unseren Bedürfnissen. Der Autor und die Autorin geben an, dass Menschen nur das sehen, was sie sehen wollen und nicht was tatsächlich passiert. (vgl. Hansen/Parolin 2022, S.3f) Das hängt damit zusammen, dass die Wahrnehmung subjektiv und von vielen Faktoren abhängig ist. Die gleiche Situation wird von jedem Menschen anders wahrgenommen. Wie wir Situationen empfinden kann außerdem von unserer Gefühlslage beeinflusst sein. Ein einzelner Mensch kann je nach Laune unterschiedlich auf gewisse Dinge reagieren. (vgl. Hansen/Parolin 2022, S.9)

Literaturangabe:

Hansen, Siegfried/Parolin, Pia: Mit offenen Augen. Eine Wahrnehmungsschule für die Streefotografie. Heidelberg: dpunkt.verlag GMbH 2022

11 // Werde ich Blender am Ende lieben?

In diesem Semester plane ich, mich intensiv mit der Erstellung und Integration von 3D-Elementen in Fotos oder Videos zu beschäftigen, wobei ich den Schwerpunkt auf die Software Blender lege. Dabei werde ich mich auch mit der Benutzeroberfläche und den Funktionsweisen des Programms vertraut machen.

Warum Blender?

Blender ist eine Open-Source-Software, die in der 3D-Grafik-Community hoch angesehen ist. Es bietet eine breite Palette von Funktionen, die es ermöglichen, 3D-Modelle, Animationen und visuelle Effekte zu erstellen. Ein großer Vorteil ist, dass Blender kostenlos verfügbar ist, was es für mich – als Studentin – zum perfekten Programm macht.

Erste (Baby-) Schritte

Der Einstieg in Blender kann sehr überwältigend sein, da die Software viele Funktionen und Werkzeuge bietet. Mein erster Schritt wird also sein, die Benutzeroberfläche von Blender kennenzulernen und mir die nützlichsten Shortcuts anzueignen. Dies beinhaltet:

– Navigieren im 3D-Raum: Verstehen, wie man sich im 3D-Raum bewegt und wie man verschiedene Ansichten nutzt.

– Grundlegende Werkzeuge: Erlernen der grundlegenden Werkzeuge wie Verschieben, Drehen und Skalieren.

– Modellieren: Erstellen einfacher 3D-Objekte und Verstehen der verschiedenen Modellierungstechniken.

Ich <3 YouTube

Mein Ziel ist, 3D-Grafiken mit realen Fotos und Videos kombinieren zu können und dabei die (irrationale) Angst vor dem Programm Blender zu bekämpfen. YouTube ist dabei mein „Partner in Crime“ und wird mir dabei helfen, Schritt für Schritt den Weg in die dreidimensionale Welt zu erleichtern. Im besten Fall habe ich am Ende des Semesters meine Liebe zu Blender entfacht und kann coole Fotos oder Videos mit noch cooleren 3D-Elementen verbinden.

Inspo

SEMESTERPROJEKT – VISUELLE SPRACHE UND MOODBOARD

Ein weiterer wichtiger Parameter für die Wiedererkennung, ist die übergreifende Gestaltung der Videoreihe. Die Gestaltung kann von einer wiederkehrenden Titelanimation/-einblendung bis zu eigens geschaffenen Charakteren und Illustrationsstilen reichen. Zum Beispiel kommen bei Kurzgesagt die charakteristischen Vögel in jedem Video vor. Ebenfalls generiert die Wahl des Stils der Illustrationen eine hohe Wiedererkennung für Kurzgesagt.

Storyboard

Zuerst habe ich für mein Video, das verfasste Script in eine visuelle Erzählung – in Form eines Storyboards – umgesetzt. Visuell orientiert sich das Storyboard zwar am Script, doch erzählt teils eine andere Geschichte als der gesprochene Text. Meine Intention dahinter ist es dadurch mehr Interesse für das Thema und auch etwas Spaß bei dem Publikum zu wecken.

Moodboard

Nebenbei habe ich seit Start des Projektes Inspirationen gesammelt, welche ich in einem Moodboard festgehalten habe. Durch die Erarbeitung des Storyboards konnte ich nun finale Entscheidungen treffen. Für diesen Blog-Beitrag habe ich drei repräsentative Inspirationen ausgewählt, welche meine Überlegungen aufgreifen.

  • 2D
  • wenig bis zu keine Schattierungen
  • vereinzelter Einsatz von Verläufen
  • dünne Umrandungen
  • Einsatz von Texturen (Roughen Edges, Grain, Halftone, Papier, …)
  • freundliche Farbpalette

Weitere Schritte

Als nächste Schritte habe ich folgendes geplant:

  • Erstellung eines Animatics
  • Erste Skizzen für die einzelnen Charaktere und Szenen
  • Festlegung einer geeigneten Farbpalette
  • Entwürfe erstellen

Zufallsbilder?

Ich war immer der Meinung, dass meine Bilder nur durch Zufall entstehen. Durch das Buch „Mit offenen Augen – Eine Wahrnehmungsschule für Streetfotografie“ nehme ich nicht nur meine Umgebung mit anderen Augen wahr, sondern auch meine eigenen Fotografien. Vielleicht sind sie nicht nur zufällig entstanden. Vielleicht stecken mehr Gedanken dahinter als angenommen.

Bereits im Vorwort geht das Buch auf die Frage ein, ob Fotografie ohne der Wahrnehmung überhaupt funktionieren kann. Die Wahrnehmung bildet laut den Autor*innen die Grundlage für gelungene Fotografien. Es geht darum, das Wesentliche herauszufiltern und deine Aufmerksamkeit gezielt zu lenken. (vgl. Hansen/Parolin 2022, S.VI)

Hansen und Parolin erläutern, dass wir Menschen uns nicht auf alles fokussieren können. Wir müssen die Eindrücke aus unserer Umgebung filtern, um mit der Informationsfülle zurechtzukommen. Als Beispiel wird ein Spaziergang durch die Stadt genannt. Wir weichen Menschen aus, achten auf vorbeifahrende Autos und Ampeln. Details wie die Farben der T-Shirts der vorbeigehenden Personen oder die Farben der Häuser können wir nicht alle wahrnehmen. Für Fotograf*innen ist es daher wichtig, die eigene Wahrnehmung zu schulen und sich bewusst auf ein Thema zu konzentrieren. Im Buch werden diese ausgewählten Objekte als Trigger bezeichnet. (vgl. Hansen/Parolin 2022, S.Xf)

Laut Hansen und Parolin sprechen wir von Wahrnehmung, wenn wir Informationen mithilfe unserer Sinne aufnehmen, diese verarbeiten und ihnen in weiterer Folge Sinn zu verleihen. (vgl. Hansen/Parolin 2022, S.1)

Nach dem Lesen der ersten Seiten wurde mir klar, dass ich mir bei meinen Fotos tatsächlich nennenswerte Gedanken mache. Beispielsweise haben es mir Motive angetan, die durch Glas und spiegelnde Flächen zu keinen Verfälschungen der Wahrnehmung führen. Laut ihrer Definition „triggern“ mich diese Motive dazu, den Auslöser zu drücken. Ist das dann noch ein Zufallsbild?

Literaturangabe:

Hansen, Siegfried/Parolin, Pia: Mit offenen Augen. Eine Wahrnehmungsschule für die Streefotografie. Heidelberg: dpunkt.verlag GMbH 2022

#2 – Apps fürs Filmen mit dem Handy

Statt der Filmic Pro habe ich mir die ProMovie App heruntergeladen. Filmic Pro war im Appstore sehr schlecht bewertet, und auch teuer. Also habe ich mich für die App ProMovie entschieden. Die Apps haben ähnliche Funktionen, außer, dass die Filmic Pro in einem Log-Profil aufnehmen kann, und die ProMovie-App nicht. Die ProMovie-App hat folgende Einstellungen:

  • Shutter
  • ISO
  • WB
  • Belichtung
  • Focus
  • Zoom
  • Auflösung
  • Stabilization
  • Mikrophon (44.1 kHz oder 48 kHz und AAC oder PCM)

Hier habe ich verschiedene Einstellungen in der App ausprobiert.

Bevor ich mir weitere Apps anschaue werde ich erst die reguläre Kamera-App vom IPhone unter die Lupe nehmen. Die App hat folgende Einstellungen (unter cinematic):

  • Blende (f2.0-f16)
  • Belichtung
  • Blitz

Die Kamera-App vom IPhone hat also doch weniger Einstellungen als Apps wie die ProMovie-App. Trotzdem haben mir die Einstellungen auf der Kamera-App bis jetzt immer gereicht. Wir werden sehen, ob sich meine Meinung noch ändert, weil ich die ProMovie-App jetzt mal öfter ausprobieren werde.

Im nächsten Blogbeitrag schaue ich mir die Nachbearbeitung von Videos an.

Zusatz:

Diese App habe ich zufällig bei der Recherche gefunden. Damit kann man 3D-Modelle erstellen. Klingt sehr spannend und vielleicht ist sie ja genau, das was gerade jemand sucht.