#02 Konzept & Moodboard

Für das Day to Night Projekt habe ich an ein kleines Selbstportrait Video gedacht in einem Feld oder eine Wieso, wofür ihr Footage von mir selbst mit dem Stativ und mithilfe einer anderen Person aufnehme. Die Grundidee war es eigentlich nur ein passendes Footage für dieses Color Grading – Projekt zu haben und eigentlich hätte ich nicht neues dafür drehen müssen, aber ich wollte ein eigenes kleines Projekt dafür schaffen, dass für sich allein steht und nicht nur eine reine Übung ist. Ziel dieses Projektes ist es, dass hervorgehoben wird die kreative Farbkorrekturen die Stimmung eines Films verändern können. Zusätzlich wie solche Szenen gedreht werden sollten und was hierbei zu beachten ist, damit Tageslicht-Szenen im Nachhinein wie Nachtszenen wirken können.

Während meiner Recherche nach Inspiration fand ich auch ein Video von Marc Taraz Steiner, dass mich wirklich sehr inspiriert hat: https://www.youtube.com/watch?v=aQG1vDaX73I
Besonders er hat auch nachträglich zu diesem Video ein Tutorial veröffentlicht wie er Footage von diesem Dreh so farblich korrigiert hat, dass es aussieht als würde die Szene in der Nacht handeln.

Mein Moodboard für dieses Projekt:

Folglich ist nun das finale Konzept beziehungsweise die Projektbeschreibung für mein Day to Night Color Grading Projekt in diesem Semester:

Titel: Freiluft

Dieses Videoprojekt ist ein visueller Liebesbrief an meine Kindheit, eine zarte Erinnerung an Tage, an denen ich im hohen Gras spielte und die tiefe, einfache Verbindung zur Natur spürte, frei von Sorgen. Es lädt ein, die Augen zu schließen und uns an jene Zeiten zu erinnern, als das Leben leicht und die Welt grenzenlos war. „Freiluft“ fängt die ungebändigte Freiheit und Unbeschwertheit meiner Kindheit ein, indem es uns in die weiten Felder entführt, die einst ein Spielplatz und Zufluchtsort waren. Die Szene spielt in der Nacht, um die Stille und die Erinnerung eindrucksvoll zu visualisieren.

Das Ziel dieses Projekts ist es, die ästhetische Wirkung von kreativem Color Grading zu zeigen. Es soll die Fähigkeit demonstrieren, Tagesaufnahmen in stimmungsvolle Nachtszenen zu verwandeln und das Storytelling dahingehend zu verändern und verstärken.

#01 Ideenfindung

Für dieses Semesterprojekt in Design&Research habe ich wirklich sehr lange überlegt was ich machen sollte und lag definitiv nicht an einem Mangel an Ideen! Einige meiner verworfenen Ideen und nun meine finalen Projekte sind die folgenden.

  1. Interaktives Video (x)
    Ich hatte überlegt ein Video zu drehen und dieses interaktiv zu gestalten so, dass der Zuseher auswählen kann, wie es weiter geht bzw. welche Szenen als nächstes kommen. Dieses sollte ein Fashion-Video werden, wie in einem Dress-up Spiel, wo ein Model abgefilmt wird mit mehreren Outfit-Optionen und der Zuseher kann selbst entscheiden, was das Model anziehen sollte. Das Drehen dieses Projekts wäre ein großer Aufwand gewesen, da sich die Möglichkeit wortwörtlich multiplizieren und so in das unmessbare steigen könnten. Zur Veranschaulichung, wenn man 3 Hosen, 3 Oberteile und 3 Accessories hat, dann müssten 27 Outfitoptionen abgefilmt werden. Die Rechnung dazu wäre alles multipliziert also 3x3x3 = 27.
    Genau aus diesem Aspekt habe ich mich dann schlussendlich auch gegen dieses Projekt entschieden, da der Drehaufwand für allein so wenige Kleidungsstücke so groß geworden wäre und ich wollte aber definitiv nicht nur 3 Optionen per Kleidungsstück haben, leider.

  2. Projection Mapping auf Blumen (x)
    Inspiriert von dem Kurs Projection Mapping dieses Semester hatte ich die Idee auf Blumen eine Projektion zu gestalten und sie so ästhetisch zu filmen und ihnen durch verschiedene Animationen und Lichtstimmungen eine Storyline und etwas Leben einzuhauchen. Diese Idee habe ich nicht wirklich verworfen, sondern eher aufgeschoben, weil ich dies wirklich alleine in Ruhe einmal machen möchte und innerhalb des Projection Mapping Kurses war es nicht möglich, da wir hier Visuals oder Projection Projekte für das Spring Festival gestaltet haben in Teams.

  3. Color Grading Day to Night (✓)
    Durch bereits gemachte Projekte, die im Dunklen oder in der Nacht handelten habe ich mich mehr mit dem Thema Color Grading Day to Night beschäftigt. Aus Behind the Scenes Filmen, weiß ich, dass in etwaigen Filmen und Serien Szenen am Tag gedreht werden und dann im Nachhinein so gegraded werden als wäre es Nacht. Basierend darauf habe ich Recherche darüber betrieben und bin auf einige kleine Tutorials gestoßen und auch Input von Filmproduktionen in Making-Ofs. In bisherigen Projekten, haben meine Teams und ich diese Szenen immer wirklich im Dunklen gedreht und das hat immer funktioniert bis zum Punkt des Color Gradings.

  4. Production und Color Grading für ein Tennis themed Videoprojekt mit @lea-haas zusammen (✓)
    Da ich im letzten und diesem Semester gemerkt habe Color Grading macht mir Spaß und ich möchte mich mehr damit beschäftigen habe ich mich mit Lea zusammengeschlossen, da sie für diesen Kurs ein Projekt macht, wofür sie etwas von sich selbst drehen möchte und sie zu diesem Real-Footage etwas mit VFX hinzufügt. Hierfür werde ich die Szenen von ihr mit der Kamera drehen und danach das gecuttete Video graden.

Für die Weiterführende Gliederung meiner Blogposts werde ich in den Schlagwörter immer das Blumen-Icon markieren, das darauf hinweist, auf welches Projekte es sich der Blogbeitrag fokussiert:

= Tennis Videoprojekt
❀ = Day to Night Projekt

16.Rotoscoping: Einblicke in die Herausforderungen und Lernkurve

In diesem Blogpost möchte ich die Technik des Rotoscopings behandeln, wie sie im Rahmen eines Projektes an der Hochschule eingesetzt wurde.

Dieser Blogpost unterscheidet sich dadurch von den bisher geschrieben, da dieses Thema nicht im Motion Beast Kurs der Motion Design School behandelt wird.

Instruktionen habe ich in diesem Falle aus einer Lehrveranstaltung gezogen, genauer gesagt von unserem Vortragenden im FAch Video and Animation 1, Robert Vörös.

Die dabei erlebten anfänglichen Herausforderungen, die erlernten Tipps und Tricks sowie die persönliche Entwicklung werden hier beschrieben

Rotoscoping: Definition und Bedeutung

Rotoscoping, eine Technik im Bereich der visuellen Effekte und Animation, zeichnet sich durch die manuelle Nachzeichnung einzelner Frames eines Live-Action-Videos aus. Das Ziel ist die Erzeugung von Animationen oder die Freistellung von Objekten und Personen. Komplexe Masken ermöglichen die gezielte Isolierung und Manipulation von Bildteilen.

Erste Schritte und anfängliche Schwierigkeiten

Das Projekt „Spieluhr“ stellte mich vor die erste Herausforderung im Bereich Rotoscoping. Die manuelle Bearbeitung jedes Frames erwies sich als zeitaufwändige und präzise Aufgabe. Unterstützung erhielt ich von unserem Lehrenden Robert Vörös, der wertvolle Tipps zur Effizienzsteigerung und Vereinfachung des Prozesses gab.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Die größte Herausforderung lag in der schieren Menge an Arbeit, die die Bearbeitung jedes einzelnen Frames mit sich brachte. Die Erhaltung von Konsistenz und Präzision über die gesamte Länge der Szene stellte eine weitere Hürde dar.

Die Komplexität der Bewegungen und Details im Video verstärkte diese Schwierigkeiten. Die Spieluhr-Szene wies zahlreiche feine Details und schnelle Bewegungen auf, die eine hohe Genauigkeit für eine realistische Darstellung erforderten.

Hilfreiche Tipps und Tricks

Robert Vörös teilte einige wichtige Ratschläge mit, die mir den Prozess erheblich erleichterten:

  • Verwendung des Refine Edge Tool: Präzisere Auswahl der Haare und Kanten von Objekten, einfacheres freistellen im generelle und bessere Handhabung im Workflow waren sehr hilfreich.
  • Arbeiten in kleinen Abschnitten: Die Aufteilung der Arbeit in kleinere, überschaubare Abschnitte anstatt der Bearbeitung der gesamten Szene auf einmal verbesserte den Überblick und die Qualität der Masken.
  • Automatische Keyframes: Die Nutzung der Funktion zur automatischen Keyframes-Setzung in After Effects reduzierte die Anzahl manueller Anpassungen und beschleunigte den Workflow.
  • Feinabstimmung durch Frame-übergreifende Anpassungen: Robert Vörös vermittelte die Technik der Anpassung über mehrere Frames hinweg, um eine gleichmäßige Bewegung und Konsistenz zu gewährleisten.

Die Lernkurve: Von der Frustration zum Erfolg

Der Einstieg ins Rotoscoping gestaltete sich für mich zunächst schwierig. Die ersten Versuche waren zeitaufwendig und frustrierend. Mit der Zeit und Übung entwickelte er jedoch ein Gespür für die Werkzeuge und Techniken, optimierte seine Arbeitsweise und steigerte seine Effizienz.

Am Ende der Aufgabe verfüge ich jetzt über deutlich mehr Sicherheit im Umgang mit Rotoscoping und war stolz auf die erzielten Ergebnisse.

#10 – Ergebnis IPhone-Video

Ich habe als Projekt ein Video aus Aufnahmen, die ich im Grands Suites Hotel auf Malta aufgenommen habe, geschnitten. Ich habe eine Musik unterlegt, das Video auf die Musik geschnitten und am Ende ein Colour Grading gemacht. Hier ist das Endergebnis:

Es hat sich als schwierig erwiesen, ein Video auf Aufnahmen zu schneiden, die nicht vorher mit einer Shotliste geplant wurden. Somit musste ich die Bewegungen in den Aufnahmen so gut es ging aufeinander abstimmen, ohne selbst Kontrolle darüber zu haben. Nächstes Mal würde ich das Video vorher mit einer Shotliste planen, und nicht bestehende Aufnahmen, bei denen ich nicht weiß, wie sie zusammen passen, verwenden. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis den Umständen entsprechend zufrieden.

#9 – Vor- und Nachteile des Filmens mit dem Handy

Das Filmen mit einem Handy, insbesondere einem modernen Gerät wie dem iPhone 13 Pro, hat zahlreiche Vor- und Nachteile. Die wichtigsten sind hier aufgelistet:

Vorteile

Portabilität und Handlichkeit:

  • Größe und Gewicht: Ein iPhone 13 Pro ist leicht und kompakt, sodass es einfach in einer Tasche transportiert werden kann. Dies ermöglicht spontane Aufnahmen, die mit schwererem Equipment nicht möglich wären.

Bildqualität:

  • Kamera-Technologie: Das iPhone 13 Pro verfügt über fortschrittliche Kameratechnologie, einschließlich eines Dreifach-Kamerasystems mit Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und Teleobjektiv. Dies ermöglicht hochwertige Aufnahmen mit hoher Auflösung und guter Farbwiedergabe.
  • Video-Funktionen: Mit Funktionen wie 4K-Videoaufnahme, HDR und einer hohen Bildwiederholrate liefert das iPhone 13 Pro beeindruckende Videoqualität, die oft mit professionellen Kameras konkurrieren kann.

Benutzerfreundlichkeit:

  • Intuitive Bedienung: Die Kamera-App des iPhones ist benutzerfreundlich und ermöglicht es auch Anfängern, gute Aufnahmen zu machen. Verschiedene Modi und automatische Einstellungen helfen dabei, optimale Ergebnisse zu erzielen.
  • Schnelle Bearbeitung: Mit leistungsstarken Bearbeitungs-Apps wie iMovie oder Drittanbieter-Apps können Videos direkt auf dem Gerät bearbeitet und angepasst werden.

Konnektivität und Sharing:

  • Einfaches Teilen: Videos können direkt vom Handy aus in sozialen Medien geteilt, per Nachricht verschickt oder in der Cloud gespeichert werden. Dies macht den Prozess des Teilens von Inhalten extrem einfach und schnell.

Nachteile

Begrenzte Kontrolle und Flexibilität:

  • Manuelle Einstellungen: Trotz der fortschrittlichen Technologie bietet das iPhone 13 Pro im Vergleich zu professionellen Kameras weniger manuelle Kontrolle über Parameter wie Belichtung, Blende und Fokus.
  • Optische Einschränkungen: Die Objektive eines Smartphones haben eine begrenzte Brennweite und Blendenöffnung, was die kreative Flexibilität einschränken kann.

Akkulaufzeit:

  • Stromverbrauch: Lang andauernde Videoaufnahmen können den Akku schnell entladen. Während professionelle Kameras oft austauschbare Batterien haben, ist man bei einem iPhone auf eine externe Stromquelle oder Powerbank angewiesen.

Speicherplatz:

  • Datenmenge: Hochauflösende Videos beanspruchen viel Speicherplatz. Wenn der interne Speicher des iPhones voll ist, muss man regelmäßig Daten löschen oder auf externe Speicherlösungen zurückgreifen.

Tonqualität:

  • Mikrofon: Die integrierten Mikrofone eines Smartphones sind oft nicht mit den hochwertigen externen Mikrofonen von professionellen Kameras vergleichbar. Für eine bessere Tonqualität sind zusätzliche Mikrofone notwendig, die wiederum Zubehör und zusätzliche Kosten bedeuten.

Ergonomie und Stabilität:

  • Haltung und Stabilität: Das Halten eines iPhones über längere Zeit kann ermüdend sein und führt möglicherweise zu verwackelten Aufnahmen. Stabilisierungslösungen wie Gimbals sind hilfreich, aber wiederum zusätzlicher Aufwand und Kosten.

Das Filmen mit einem iPhone 13 Pro bietet viele Vorteile, insbesondere in Bezug auf Portabilität, Benutzerfreundlichkeit und Bildqualität. Es ist eine hervorragende Lösung für spontane Aufnahmen und das Teilen von Inhalten. Allerdings gibt es auch einige Einschränkungen, insbesondere hinsichtlich der manuellen Kontrolle, Akkulaufzeit und Tonqualität, die berücksichtigt werden müssen. Für viele Nutzer stellt das iPhone 13 Pro eine ausgezeichnete Allround-Lösung dar, während professionelle Filmemacher möglicherweise auf spezialisiertere Ausrüstung angewiesen sind, um spezifische Anforderungen zu erfüllen.

SEMESTERPROJEKT – ILLUSTRIEREN FÜR ANIMATION

Als Vorbereitung für die Illustrationen für mein Video habe ich mir auf YouTube ein paar Videos zum Thema Illustrieren für Animation angeschaut. Aus diesen habe ich mir die wichtigesten Punkte zusammengefasst. Ich beziehe mich hier im Speziellen auf den Arbeitsprozess zwischen Adobe Illustrator und Adobe After Effects. Da die Produktionsphase abhängig vom Projekt anders aussieht, halte ich die allgemeine Beschreibung kurz. Da für mein Projekt die Aufbereitung von Charakteren für das Rigging in After Effects essentiell ist, möchte ich mich daraufhin mehr mit diesem Punkt beschäftigen.

Der Arbeitsprozess für das Illustrieren untergeht mehrere wichtige Punkte:

  1. Vorproduktion:
    • Skizzieren: Bevor man sich mit der eigentlichen Illustration beschäftigt, sollte man die Ideen in einer groben Skizze visualisieren. Für den Animationsprozess geschieht das meist in der Phase des Storyboardings. In dieser Phase ist das Austesten von verschiedenen Blickwinkeln und darstellerischen Möglichkeiten essentiell.
    • Referenzmaterial und Moodboards: Ein Hilfsmittel für das Austesten von verschiedenen Perspektiven kann Referenzmaterial sein. Auch hilft die Auseinandersetzung mit Referenzmaterial bei der Bestimmung was für die eigentliche Intention funktioniert und was nicht. Ebenfalls kann ein gutes Moodboard beabsichtigte Stimmungen für Außenstehende visualisieren.
    • Charakter Design: Unter Charakter Design fällt nicht nur die visuelle Erscheinung, sondern auch das mentale Konzept hinter den Figuren. Wenn Figuren nur gut aussehen können sie Dauer eine Verbindung mit dem Publikum aufbauen. Beispielsweise kommen bei kurzgesagt in jedem Video die frechen kurzgesagt Vögel vor. Diese gehören genauso zur Marke, wie der Zeichenstil oder die Sprache.
    • Animatic/ Überlegungen zur Animation: Bevor man sich in die Entwurfsphase begibt, sollte man sich überlegen, was animiert wird und auch auch wie etwas animiert wird. Da kann ein Animatic helfen. Je komplexer die Animation, desto ratsamer ist es diese mittels einer groben frame by frame Animation vor zu skizzieren.
  2. Produktion:
    • Mit all den Überlegungen und Entscheidungen, die in der Vorproduktion entschieden worden sind, geht es in die Entwurfsphase. Im Speziellen ist es wichtig, dass für die Animation jedes der Dinge, dass sich bewegen sollte auf einer neuen Ebene erstellt wird. Die Anzahl der Illustration hängt von der Animation ab.
Rotsehen Animatic

Vorbereitung für Character Rigging

Bei der Vorbereitung für Character Rigging sollte man als Anfänger vor allem darauf schauen, dass die Joints abgerundet sind. Auch sollte man sich, wie im nachfolgenden Bild zusehen ist, Hilfspunkte für die Ankerpunktsetzung erstellen. So kann man bei Beugungen der einzelnen Körperteile keine unerwünschten Ränder oder Artefakte sehen.

Die Größe des Dokumentes ist abhängig wie nah die Figur gezeigt wird. Trotz Vektorgrafiken bei Adobe Illustrator können beim Rigging Prozess mit der Umwandlung zum Formebenen oder dem kontinuierlichen rastern Probleme entstehen.

Jedes sich bewegende Glied sollte auf einer neue Ebene erstellt werden. Ist alles auf einer Ebene sollte man mittels Release to Layers anwenden. Hier werden alle Bestandteile bzw. Gruppen in eine einzelne Ebenen aufgeteilt. Die richtige Benennung der einzelnen Ebenen ist für den weiteren Verlauf sehr hilfreich.

Die gewählte Pose des Charakters kann verschiedene Möglichkeiten für Animationen ermöglichen sowie einschränken. Deshalb ist es wichtig, sich Gedanken für die Pose des Charakters beim Entwerfen zu machen. Auch bei der Gestaltung der einzelnen Körperteile sind solche Überlegung von enormen Wert. Zum Beispiel will man, dass sich der Kopf und der Hals bei Kopfbewegungen bewegen muss der Hals anders aussehen, als wenn man nur den Kopf bewegen will.

Für das Rigging Plugin Duik ist es hilfreich, wenn man den Charakteren ein bisschen eine Pose gibt. So weiß, das Programm in welche Richtung sich die Körperteile bewegen werden.

Don’t try to overcomplicate things. Keep your Designs very simple.

Jake in Motion

Quellen:

Aufbereitung von Illustrationen für After Effects
Charakter Rigging/ Illustrationsvorbereitung fürs Rigging

15. Von Loops, Text Animationen und Morphing

In diesem Blogpost möchte ich meine Erfahrungen mit den Lektionen 7 bis 9 des Motion Design School Kurses: Motion Beast teilen, die sich auf Loops, Text Animationen und Morphing in After Effects konzentrieren. Diese Themen haben mein Verständnis und meine Fähigkeiten im Motion Design weiter vertieft und mir gezeigt, wie man komplexe Animationen effizient erstellt.

Loops: Endlose Bewegung in Perfektion

Was sind Loops?

Loops sind Animationen, die nahtlos von Anfang bis Ende ablaufen und dann wieder von vorne beginnen. Sie sind ideal für wiederholende Bewegungen und können in Endlosschleife abgespielt werden, ohne sichtbare Übergänge.

Anwendungsbeispiele

Loops finden Anwendung in GIFs, animierten Hintergrundelementen und interaktiven Benutzeroberflächen. Sie sind besonders nützlich für Animationen, die dauerhaft oder über längere Zeiträume hinweg gezeigt werden sollen, wie zum Beispiel Ladeanimationen oder wiederkehrende Bewegungsmuster.

Schwierigkeiten

Die größte Herausforderung bei der Erstellung von Loops liegt darin, den Anfang und das Ende der Animation perfekt aufeinander abzustimmen, sodass keine abrupten Übergänge entstehen. Dies erfordert präzise Planung und oft auch den Einsatz von Expressions, um die Bewegungen mathematisch zu steuern und sicherzustellen, dass sie sich wiederholen.

Text Animationen: Worte in Bewegung

Was sind Text Animationen?

Text Animationen umfassen eine Vielzahl von Techniken, um Schriftzüge und Textblöcke dynamisch darzustellen. Dazu gehören Bewegungen, Verformungen, Farbwechsel und vieles mehr.

Anwendungsbeispiele

Text Animationen sind in Werbespots, Titelsequenzen, Social Media Posts und Präsentationen weit verbreitet. Sie können dazu beitragen, Informationen auf ansprechende und einprägsame Weise zu vermitteln und die Aufmerksamkeit des Betrachters zu fesseln.

Schwierigkeiten

Die Herausforderungen bei Text Animationen bestehen darin, die Lesbarkeit des Textes zu bewahren und gleichzeitig kreative und interessante Effekte zu erzielen. Es erfordert eine Balance zwischen Design und Funktionalität, um sicherzustellen, dass der animierte Text sowohl ästhetisch ansprechend als auch leicht verständlich ist.

Morphing: Fließende Übergänge zwischen Formen

Was ist Morphing?

Morphing ist eine Animationstechnik, bei der eine Form nahtlos in eine andere übergeht. Dies kann zwischen verschiedenen Formen, Bildern oder sogar Texten geschehen und erzeugt einen fließenden und organischen Effekt.

Anwendungsbeispiele

Morphing wird häufig in Logo-Animationen, Musikvideos, Filmszenen und künstlerischen Projekten eingesetzt. Es kann verwendet werden, um Transformationen darzustellen, die Aufmerksamkeit auf bestimmte Elemente zu lenken oder einfach visuell beeindruckende Effekte zu erzeugen.

Schwierigkeiten

Die größte Herausforderung beim Morphing ist die technische Umsetzung der Übergänge. Es erfordert präzises Keyframing und oft auch die Verwendung von Masken und Pfaden, um sicherzustellen, dass die Transformationen glatt und realistisch wirken. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die interpolierten Formen während des Morphing-Prozesses logisch und visuell ansprechend bleiben.

Fazit

Die Lektionen 7 bis 9 des Motion Beast Kurses haben mir wertvolle Kenntnisse in den Bereichen Loops, Text Animationen und Morphing vermittelt. Diese Techniken sind essenziell für die Erstellung von professionellen und beeindruckenden Animationen in After Effects. Trotz der Herausforderungen, die mit jedem dieser Themen verbunden sind, eröffnen sie unglaublich vielfältige kreative Möglichkeiten, die es ermöglichen, Animationen auf ein neues Niveau zu heben.

Episode #1 from the series: New things I learned this semester – VJing

This semester we had the task to come up with main stage visuals for the Club opening of Detroit and the Springfestival Graz. First I was really overwhelmed, because I could not imagine how our visuals and everything will come together in the end. From the beginning on it was clear that we wanted to do something with live action film. Then we thought about doing something with inverted colors and just cool visuals. We wanted to do something aestetic and not think about a story like we usually do. Just something fun.

Here you can see a screenshot of our pinterest board!

Luckily we know a lot of creative people so we soon had two male models for our shoot. We decided on doing something with male models, because we usually always tend to work with female people. This semester and for this project we wanted to switch up everything. We also searched for models with tattoos because with an inverted scene it would look really cool! My challenge for this project was definetly to try out Resolve Davinci for cutting. I’ve never really used it in this way so I was kind of scared. The cool thing with free projects like this is that you can just try things out. There is no specific requirement. We had total creative freedom. If it turns out nice – cool, If not – we learned something. Either way it would be a fun project.

So with our ideas and everything it was time to dive into the world of VJing:

VJane is a performer who creates visual experiences that accompany music, typically in live settings like concerts, clubs, and festivals. The role of a VJ involves mixing and manipulating video footage in real-time to synchronize with the music being played by a DJ. This art form, known as visual DJing or VJing, has evolved significantly with the advancement of digital technology and is definetly not dead!

The Key Elements:

  • Source Material: This can include video footage from cameras, animations created using software like Adobe Premiere Pro and After Effects, or pre-recorded clips from various sources​ (BPM Music). This was the main work part for us.
  • Playback and Mixing: VJs use software and hardware to play and blend these visual elements. Popular VJ software includes Resolume, Serato Video, and Virtual DJ Video, which allow for real-time video mixing and effects​ ​. In our case we worked with Resolume.
  • Effects and Output: Special effects can be applied to enhance the visuals, and the final output is displayed on screens or projectors, often creating immersive environments for the audience​ (BPM Music)​.

Streetfotografie Tipps

Heute habe ich mit im Internet nach Tipps uns Tricks zum Thema Streetfotografie umgesehen. Neben dem Buch “Mit offenen Augen”, wollte ich mir Videos dazu ansehen. Hier ein Video, das ich mit euch teilen möchte:

Pierre T. Lambert spricht in seinem YouTube Video über fünf Techniken für die Streetfotografie.

THE INVISIBLE CORNER: Bei dieser Methode wird das Bild um eine Ecke gemacht. Pierre T. Lambert erzählt darüber, dass Momente durch eine Kamera gestört werden können. Wenn Menschen eine Kamera sehen, lösen sie sich oft von den Tätigkeiten, die sie gerade machen. Diesem Problem wirkt diese Technik entgegen.

    CROWD IMMERSION: Hierbei bleibt die Fotografin oder der Fotograf statisch inmitten einer Menschenmasse stehen. Die Menschen beginnen einem auszuweichen und die fotografierende Person wird nahezu unsichtbar. So können Bewegungen aufgenommen werden. Hier kann mit Langzeitbelichtungen gespielt werden.

    INTERACTION WITH PEOPLE: Im Video spricht der Fotograf darüber, dass wundervolle Fotos entstehen können, wenn wir mit Menschen interagieren. Zu Beginn der Interaktion gibt er die Kamera meist nach hinten, um ungehindert mit den Menschen zu sprechen. Der Fotograf nimmt sich Zeit die Menschen kennenzulernen und bittet sie dann erst um ein Foto.

    ALWAYS BE ON THE MOVE: Diese Technik unterscheidet sich im Wesentlichen von der zuvor Erwähnten. Hier geht es darum, immer in Bewegung zu bleiben und nicht zu lang am selben Platz zu bleiben. Pierre T. Lambert sagt, dass er so offen für neues und das Unbekannte bleibt. Als Richtwert nennt er 30 Sekunden bis maximal einer Minute, die er an einem Platz verweilt.

    CHASING LIGHT: Wenn Pierre T. Lambert nicht genau weiß, was er fotografieren oder wo er hingehen soll, orientiert er sich am Licht. Das muss nicht immer nur die Sonne sein. Auch in der Nacht ergeben sich schöne Motive durch Laternen oder vorbeifahrende Fahrzeuge.

      In einem meiner Blogs möchte ich seine Tipps ausprobieren und meine Ergebnisse mit euch teilen. Seit gespannt! 🙂

      #8 – Unterwasser filmen

      Das iPhone 13 Pro kann unter bestimmten Bedingungen zum Filmen unter Wasser verwendet werden. Es ist nach der IP68-Norm zertifiziert, was bedeutet, dass es gegen Staub und Wasser geschützt ist. Das IP-Rating definiert, wie wasserdicht ein IPhone ist. Konkret kann das iPhone 13 Pro bis zu einer Tiefe von 6 Metern für bis zu 30 Minuten in Süßwasser getaucht werden. Es gibt jedoch einige wichtige Punkte zu beachten, um sicherzustellen, dass die Aufnahmen unter Wasser erfolgreich und das Gerät geschützt bleibt:

      1. Wassertyp: Die IP68-Zertifizierung gilt für Süßwasser. Salzwasser, chlorhaltiges Wasser (wie in Pools) und andere Flüssigkeiten können die Dichtungen und das Gehäuse des iPhones beschädigen. Nach Kontakt mit solchen Flüssigkeiten sollte das iPhone gründlich mit Süßwasser gespült und sorgfältig getrocknet werden.
      2. Schutzgehäuse: Obwohl das iPhone 13 Pro wasserbeständig ist, ist es ratsam, ein zusätzliches wasserdichtes Gehäuse zu verwenden, um das Gerät besser zu schützen. Diese Gehäuse bieten zusätzlichen Schutz vor Druck, Stößen und aggressiven Flüssigkeiten wie Salzwasser. Sie ermöglichen es zudem, tiefer als 6 Meter zu tauchen, was für Taucher oder Schnorchler interessant sein könnte.
      3. Bedienbarkeit: Unter Wasser reagieren Touchscreens oft nicht wie gewohnt, da Wasser die Berührungsempfindlichkeit beeinträchtigen kann. Ein wasserdichtes Gehäuse mit physischen Tasten kann dieses Problem lösen, da es die Bedienung der Kamera erleichtert. Alternativ kann die Aufnahme auch über die Lautstärketasten des iPhones gestartet werden, die als Auslöser für die Kamera fungieren.
      4. Lichtverhältnisse: Unter Wasser nehmen die Lichtverhältnisse schnell ab, und Farben können aufgrund der Lichtbrechung und -absorption anders erscheinen. Es ist wichtig, bei ausreichend Licht zu filmen, idealerweise in den oberen Wasserschichten und bei sonnigem Wetter. Zusätzliches Licht wie eine wasserdichte Taschenlampe kann die Qualität der Aufnahmen verbessern.
      5. Nachbearbeitung: Unterwasseraufnahmen können oft eine Farbkorrektur und Nachbearbeitung erfordern, um die natürlichen Farben wiederherzustellen und die Klarheit zu verbessern. Software wie iMovie oder andere Videobearbeitungsprogramme können dabei helfen.
      6. Wartung nach dem Filmen: Nach dem Filmen unter Wasser sollte das iPhone gründlich getrocknet werden. Besonders wichtig ist es, Anschlüsse und Tasten gut zu trocknen, um Korrosion und andere Schäden zu vermeiden. Auch das Abspülen mit Süßwasser kann helfen, Salz- oder Chlorreste zu entfernen.

      Nach der Analyse der wichtigsten Punkte werde ich mein IPhone 13 Pro nicht zum Filmen unter Wasser verwenden. Zumindest nicht ohne ein Unterwasser-Case.